Arbeitsmarktsituation

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 384 Antworten

„Bottrop“ (Pseudonym)

Mariposa, die einen sagen, die Leute würden "ihren Job schlecht machen".

Die anderen sagen, es ist nicht bestandteil des Jobs, Leute zu motivieren, Leuten ihren Hintern hinterherzutragen, Leuten Manieren, Motivation, Zuverlässigkeit und anderes beizubringen, Leuten auf dem Silbertablett den perfekten Job zu liefern, wo man bei drei Minuten Anfahrt für zwei Stunden leichte Tätigkeiten am Tag fünftausend EUR netto im Monat verdient.

Allein das "Gesprächszitat" unten zeigt doch schon, dass da jemand vom Berater etwas erwartet, was er selbst nicht schafft - sich in Lohn und Brot zu bringen.

In 99% der Länder weltweit käme niemand auf solche Anspruchshaltung. Da wird nicht herumlamentiert sondern da hat jeder ein gerüttelt Maß an Eigenverantwortung.

Hier in Deutschland setzen sich Leute hin "Wenn die Krankenkasse mit nicht meine Cremetube und meine Allergietabletten bezahlt, muss die Gesellschaft eben sehen, was sie davon hat" und "Wenn die ARGE mir keinen super tollen Job anbieten kann, dann habe ich eben das Recht, mich zu beschweren [wie wärs mal mit einem Bruchteil dieser Energie bei der Jobsuche] und alle andern verantwortlich zu machen".

„Bottrop“ (Pseudonym)

"Glaube, wegen sowas finanziere ich die Jobs im Jobcenter. *grübel*"

Genau. Das sind da alles Deine Leibeigenen, die Du mit Deinem horrenden Steueraufkommen ganz alleine finanzierst, und darum haben sie Dir gefälligst dankbar zu sein und nach Deiner Pfeife zu tanzen.

Genau mit dieser Einstellung geht ein hoher Anteil der Klienten da auch hin. [denen noch keiner gesagt hat, dass sie NICHT einen Cent davon bezahlen, sondern umgekehrt von diesen Leuten, die u.a. auch dort arbeiten, bezahlt werden].

EDIT scrollt etwas zu den früheren Beiträgen und findet einige, die sich (zu Recht) über unverschämte Arbeitgeber und überzogene Forderungen an die Arbeitnehmer aufregen. Warum soll man dann Verwaltungsangestellte wie Sklaven und Leibeigene behandeln, "die ja der Bürger[haha] bezahlt"?

„Heilbronn“ (Pseudonym)

Nein, KC, du machst es dir zu einfach.

Die Beschäftigten der ARGe haben die Aufgabe, Jobs zu vermitteln und die Fälle kompetent zu betreuen. Würde ich meinen Job nicht machen, würde ich ihn nicht lange haben bzw. meine Kunden würde genauso denken "Wozu brauche ich Mrs. Mariposa eigentlich". Finde ein gewisses Anspruchsdenken angemessen, natürlich gepaart mit Eigenverantwortung für das eigene Leben.

Wenn du mein Posting unten richtig gelesen hast, dann wirst du bemerkt haben, das mich speziell die Punkte Höflichkeit, respektvoller Umgang und die Unfähigkeit Standardinformationen über eine Selbständigkeit zu vermitteln gestört haben. Ja, das könnte man in meinen Augen leisten.

In deinen Augen sollten Mitarbeiter der ARGe genau tun bzw. dürften an was gemessen werden?

„Wedemark“ (Pseudonym)

KnusperC.

Soviel Ignoranz kann ich kaum ertragen , das ich mich nicht langsam meinem Siedepunkt nähere.

Ich kenne Leute , die haben im letzten Jahr über 300 Bewerbungen geschrieben haben mehrfach Praktikas gemacht, würden der Arbeit hinterher ziehen. Das ist der überwiegende Teil, denn auch ab einem gewissen Alter ist man heute draußen.

In meiner Freizeit kümmere ich mich um solche Fälle. die wollen einfach arbeitenund von ihrer Hände arbeit leben können!!!

Deine letzten Ausführungen sind sicher nicht ernst gemeint, sonst müßte ich in Deinem Fall zu anderen Schlußfolgerungen kommen. Aber im Gegensatz zu Dir, lass ich mich zu keinen unsachlichen Dementie hinreissen.

Mariposa sieht das schon richtig.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Mariposa, okay, hier also Dein Fall: "Am Ende meiner Ausbildung war erst einmal nicht klar, ob ich übernommen würde (Wirtschaftskrise). Habe mich deshalb beim Arbeitsamt vorsorglich arbeitlos gemeldet und auch eine Kurs, den ich jetzt mal "Arbeitslos für Anfänger" nennen würde, absolviert."

--> Gehe ich recht in der Annahme, dass Du aus Deinem Ausbildungsentgelt auch Arbeitslosenversicherungsbeiträge für mindestens zwei Jahre entrichtet hast und Dich also nicht bei der ARGE, sondern bei der Arbeitsagentur gemeldet hast und nicht Hartz IV, sondern AlG (I) bezogen hast?

"Fakt war: So herablassend und unfreundlich wie in dieser Schulung bin ich noch nie behandelt worden."
---> War es eine der üblichen Maßnahmen und Schulungen, die von einem externen Berater/ freiberuflichen Dozenten geleitet wurde? Warum hast Du Dich nicht beschwert? Dann bekommt so jemand keine Aufträge mehr und gut ist. Natürlich muss sich niemand schlecht behandeln lassen.

Oder hat derjenige vielleicht nur reagiert, auf einen Raum voller junger Menschen, die in ihrem Leben noch nicht viel geleistet, aber eine wahnsinns Anspruchshaltung haben? Die mit der Einstellung "Ich bezahle Dich Du Nichts, in den Staub!" dort saßen und mit der Erwartung, ihnen jetzt gefälligst sofort den Blitzableiter zu geben, dafür würde man sie ja bezahlen?

"Im Laufe der "Beratung" wurde es dann leider auch nicht besser: Ich hätte mich damals, hätte die Übernahme nicht geklappt, selbständig gemacht und hatte auch schon die ersten Kunden geworben. Bei der Betreuerin habe ich gefragt, ob es Hilfen (Kurse/Informationen) dazu gibt, was man da beachten muß (Umsatzsteuer, Versicherungen, etc.). Dazu kam nur "Dazu haben wir irgendwo nen Ordner, ich weiß aber nicht wo..."."

---> Du wolltest also eine wirtschafts- und Start-Up-Beratung haben, Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans, bei Steuerberatung, eine Rechtsberatung? Das dürfen die alles nicht und müssen es auch nicht. Du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen, hast Du Dich nicht durchgesetzt? Nachgebohrt ("Bitte suchen sie ihn")? Gegoogelt? Nach Kursen in Zeitungen und Internet gesucht? Dich bei Deiner Bank und Deinem Versicherungsberater erkundigt? Dir einen Steuerberater oder einen amtlich anerkannten Wirtschaftsberater gesucht? Bei der Wirtschaftsförderung einen Termin gemacht?

„Bottrop“ (Pseudonym)

Sehr geehrter P12,

das Dementi (aus dem französischen démentir) ist eine Ableugnung, ein Widerruf oder eine Richtigstellung von persönlichen, öffentlichen oder amtlichen Meldungen.

Wenn ich Deinen Sprachgebrauch, Deine Grammatik und Deinen Duktus lese, glaube ich nicht recht an die Profikarriere als Journalist. Andererseits ist es ja keine geschützte Bezeichnung und jeder darf sich so nennen. Es gibt ja nicht einmal eine Abschlussprüfung.

„Heilbronn“ (Pseudonym)

--> Gehe ich recht in der Annahme, dass Du aus Deinem Ausbildungsentgelt auch Arbeitslosenversicherungsbeiträge für mindestens zwei Jahre entrichtet hast und Dich also nicht bei der ARGE, sondern bei der Arbeitsagentur gemeldet hast und nicht Hartz IV, sondern AlG (I) bezogen hast?

--> Ich habe keinerlei Leistung bezogen und welche ich hätte beziehen können, ist für die Kernaussage auch nicht relevant. ARGen gab es damals meines Erachtens so als Konzept noch nicht (Anfang 2004).

Oder hat derjenige vielleicht nur reagiert, auf einen Raum voller junger Menschen, die in ihrem Leben noch nicht viel geleistet, aber eine wahnsinns Anspruchshaltung haben?
--> Das kann ich wohl nur in die Kategorie "dreiste Unterstellung" einordnen. Das Publikum war bunt gemischt, vom ehemals Selbständigen, dessen Körper völlig in Mitleidenschaft gezogen war, weil er sich in den letzten 5 Jahren keine Krankenversicherung geleistet hatte, bis zur Sachbearbeiterin, deren 5 Mann-Firma bankrott war. Aber interessiert dich das wirklich, oder arbeitet nur eine deiner nahen Verwandten in einer solchen Agentur und heult dir immer die die Ohren voll über ihre nervige Klientel? So wie du dich hier äußerst, unterstelle ich dir nämlich langsam eine persönliche Motivation.

Solltest du dich mit der Aussage oben auf mich bezogen haben, dann kann ich nur sagen: Ja, ich habe den Anspruch an mein Umfeld, das sie ihren Job gut machen. Denselben Anspruch habe ich an mich.

---> Du wolltest also eine wirtschafts- und Start-Up-Beratung haben, Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans, bei Steuerberatung, eine Rechtsberatung?

Was ich danach getan habe, war nicht Teil meines Statements, ich komme zurecht. Außerdem war ich zu diesem Zeitpunkt auch ein wenig "panisch": 4 Wochen vor Ausbildungsende zu hören, das es vielleicht nicht klappt mit der Übernahme, für meine (vorgezogene) Abschlußprüfung zu lernen, parallel Kunden zu akquirieren, Unibewerbungen zu schreiben, für eine mögliche Selbständigkeit, mich firmenintern zu bewerben und dort aktiv meine Kontakte zu pflegen. Dazu kamen Existenzängste, weil ich zu diesem Zeitpunkt nur etwa 1000 Euro verdient habe, eine eigene Wohnung zu finanzieren hatte und aufgrund des geringen Verdienstes kaum Rücklagen hatte. Das war mit 22 schon alles ein bißchen viel. Aber stimmt, pro-aktive Hilfe sollte man nicht erwarten... Nein, ich wollte keine Start-Up-Beratung. Es ging rein um ein "Wie wickle ich eine Selbständigkeit ab, die dafür sorgt, das ich die nächsten 3 Monate meine Miete zahlen kann"... Von der Unterstützungsleistung des Staates hätte ich damals allein nicht leben können.

„Wedemark“ (Pseudonym)

Vorsicht KnusperC,

Du bewegst dich auf dünnem Eis, das was du mir gegenüber persönlicht abläßt grenzt schon fast an übler Nachrede und gilt in Deutschland immer noch als Straftatbestand.

Aber dann sollte man auch bereit sein die Folgen zu tragen, denn ich lass mich von dir nicht verächtlich machen

„Ettlingen“ (Pseudonym)

Puuhhh, von der ganzen Selbstgerechtigkeit, die hier durch den Thread schwirrt, kriegt man ja fast keine Luft mehr...

Ich habe früher in einer Bank in der Mahnabteilung gearbeitet, was meint ihr was wir uns da anhören durften, wenn wir denen die Lohnpfändung oder den Gerichtsvollzieher geschickt haben...Mir wollte mal einer den PC aus dem Fenster schmeißen... :oD

Mariposa hat Recht, es gibt viele Berufe, in denen man mit verärgerten oder auch unverschämten Kunden zu tun hat. Alle diese Leute können aber auch nicht ihre Laune an den anderen Kunden auslassen, sondern müssen selbst dem verärgertsten Kunden gegenüber freundlich und höflich bleiben. Das heisst nicht, dass das Verhalten dieser Kunden richtig ist, aber that's life...

Auf jeden Fall macht man es sich zu einfach, wenn man sagt, die Hilfeempfänger wären alles selber Schuld. Es gibt immer solche und solche. Das kann aber nicht überdecken, dass es am Arbeitsmarkt (darum geht es ja in diesem Thread eigentlich) - zumindestens in einigen Regionen - ein strukturelles Problem gibt. Das wird doch wohl niemand ernsthaft abstreiten wollen...

„Wedemark“ (Pseudonym)

Dementieren ist auch:

leugnen
ableugnen, abstreiten, bestreiten
widerrufen
von sich weisen, zurücknehmen, zurückweisen, abrücken von, revozieren
richtig stellen°
berichtigen, klarstellen, korrigieren, als falsch bezeichnen, als unrichtig bezeichnen, als unwahr bezeichnen, als unzutreffend bezeichnen, ins richtige Licht setzen


Bedeutung: aberkennen | Art: Verb


Bedeutung: abstreiten | Art: Verb


Bedeutung: berichtigen | Art: Verb


Bedeutung: bestreiten | Art: Verb


Bedeutung: klarlegen | Art: Verb


Bedeutung: leugnen | Art: Verb


Bedeutung: richtig stellen | Art: Verb

Bedeutung: von sich weisen | Art: Verb


Bedeutung: widerrufen | Art: Verb

Bedeutung: zurücknehmen | Art: Verb


Bedeutung: ändern | Art: Verb

„Bottrop“ (Pseudonym)

"Ich habe keinerlei Leistung bezogen"
-->Aus welchem Topf und warum wurdest Du überhaupt dort geführt (Leistungen hast Du aber bezogen, Du schriebst von einem Kurs und mindestens einer Beratung)?

Wenn Du nur zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit, aber nicht als Leistungsbezieher, an Orientierungsmaßnahmen teilgenommen hast, war das was ganz anderes. Das ist mir jetzt gerade etwas zu ominös und neblig.

"ARGen gab es damals meines Erachtens so als Konzept noch nicht (Anfang 2004)."
-->Doch. Seit 2003. 2004 müsste aber das "Arbeitsamt" noch nicht "-agentur" genannt worden sein und die Reformen nicht abgeschlossen.

"Das kann ich wohl nur in die Kategorie "dreiste Unterstellung" einordnen."
--> Nein sorry ich lese hier nur, wie Du Dich äußerst und mit welcher Anspruchshaltung Du unterwegs bist, und dass Du das Gefühl hast, Du würdest "die bezahlen".


"Aber interessiert dich das wirklich, oder arbeitet nur eine deiner nahen Verwandten ...heult dir immer die die Ohren voll."
--> Wenn mich das nicht interessieren würde, würde ich mir kaum die Mühe machen zu schreiben. Tatsächlich habe ich beruflich mit Behörden zu tun und bin keineswegs begeistert von "der BA" - aber ich bin auch gegen das allgemeine Behördenmitarbeiterbashing.

Wenn Dir die Bestückung nicht langt - geh wählen, wende Dich an Deine Bundestagsabgeordneten, die die Budgets festlegen, engagiere Dich da, wo die Entscheidungen getroffen werden. Und hau nicht einfach auf die arme Socke drauf, die da arbeitet. Die Gesetze und Vorschriften haben andere verbockt, die Personal- und Mittelausstattung haben andere verantwortet.

Oder schlägst Du auch die Aushilfsverkäuferin bei Takko zusammen, wenn Dir die Schlange an der Kasse zu lang ist weil der Chef zu geizig ist? Und wenn ihr das nicht passt soll sie doch den Job wechseln?

"Ja, ich habe den Anspruch an mein Umfeld, das sie ihren Job gut machen."
--> Du hast eine sehr anspruchsvolle bis realitätsferne Definition davon, was der Job alles beinhalten soll. Und scheinbar auch wie Du Dich selbst benehmen darfst als Kunde/Klient.

"Außerdem war ich zu diesem Zeitpunkt auch ein wenig "panisch": Das war mit 22 schon alles ein bißchen viel."

-->Das verstehe ich vollkommen. Warum soll die Tante von der BA dafür büßen wenn Dir der Hintern auf Grundeis geht und Du überfordert bist? Ihr Job ist es nicht, das alles zu leisten. Sie muss Dir sagen, welche Ansprüche Du hast (zB wie hoch Dein AlG ausfallen wird und welche sonstigen Leistungen Dir zustehen). Sie hat sich sicher auch gesagt, dass Du nicht gleichzeitig studieren und AlG beziehen darfst. Und sie wird Dir sicher auch gesagt haben, wie die Ich-AG-Förderung aussah. Bloß für Steuern, Versicherungen usw., da ist sie nicht zuständig gewesen und wäre in Teufels Küche gekommen, hätte sie trotzdem darüber beraten. Damals galt das Rechtsberatungsgesetz, und über Versicherungen darf man auch nur wenn man eingetragen ist und eine Haftpflicht hat, beraten. Und wenn Du selbst damals nicht wusstest, wohin die Reise gehen soll (Studium vs. Selbständig vs. angestellt vs. im Bezug), wie sollte sie Dir das abnehmen?

"Es ging rein um ein "Wie wickle ich eine Selbständigkeit ab, die dafür sorgt, das ich die nächsten 3 Monate meine Miete zahlen kann"... Von der Unterstützungsleistung des Staates hätte ich damals allein nicht leben können."
-->? Das verstehe ich jetzt noch weniger. Also, inhaltlich nicht. Ohne Wertung. Der Staat ist dazu da Dich aufzuklären welche Leistungen Du von ihm bekommst. Nicht, wie Du aus anderen Quellen an zusätzliches Geld kommt.

Du hättest pi mal Daumen 700 EUR AlG plus KV und RV gehabt und im Zweifel Wohngeld usw. Oder die Ich-AG mit bis zu 1.400/Monat plus KV und RV.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Das schaffst Du ganz alleine, P12. Schick der StA diesen Satz mit:

"Ignoranz...Deine letzten Ausführungen sind sicher nicht ernst gemeint, sonst müßte ich in Deinem Fall zu anderen Schlußfolgerungen kommen. Aber im Gegensatz zu Dir, lass ich mich zu keinen unsachlichen Dementie hinreissen."

Und google mal unter 193 StGB und zum Stichwort "Wahrheitsbeweis".

„Wedemark“ (Pseudonym)

Das ist eine reine Mutmaßung juristisch gesehen, während Deine Aussage ein öffentliches Absprechen meiner beruflichen Qualifikation beeinhaltet und somit den Tatbestand der üblen Nachrede erfüllt.

Jetzt kann ich nachvollziehen, warum du allein bist.

Für mich bist Du ab sofort persona non grata

„Bottrop“ (Pseudonym)

res ipsa loquitur.

„Lüdenscheid“ (Pseudonym)

Mmh, fällt mir das nur auf oder geht die Diskussion mittlerweile am Thema vorbei, weil hier Kleinkrieg ausgebrochen ist? *grübel
Kinners, kommt ma runter.... is schlecht fürn Blutdruck! *g

Jenachdem welche Lehre man macht und wie hoch bzw niedrig die Vergütung in 3 Jahren dort ist (Landwirtschaft zB) ist man trotzdem in Alg2.
Grundsätzlich halt ich mich an den Grundsatz:"Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu."
D.h., wenn ich (damals) nett um Infos bei meiner Arge-Dame vorgesprochen habe, meine ich schon, das ich ebenso höflich behandelt werden kann und nicht wie ein Stück Dreck.
Ebenso kann ich hoffen/verlangen, das die Dame mir RICHTIGE Infos bzw ÜBERHAUPT Infos geben kann. Was oft Wunschdenken blieb.
Ich denke mal, Hartz4 ist einfach von Leuten "entwickelt" worden, die a) nie in so eine Situation kommen werden, b) total Lebensfremd in solchen Bevölkerungsschichten sind, c) total unausgegoren, sonst würd ja nicht dauernd nachgebessert, bzw massiv Kläger Recht bekommen und d) das Personal überfordert und zu schlecht geschult.

„Heilbronn“ (Pseudonym)

@Knusper Die Art der Leistung, wie sie auch genau betitelt sein mag, könntest du dir eigentlich aus meiner Situation ableiten, wenn du dich in der Materie auskennst, ich bin da Laie: Ich mußte mich beim Arbeitsamt (-agentur, wahlweise -dingsbums) arbeitlos melden, weil mir binnen der nächsten 4 Wochen die Arbeitslosigkeit drohte. Daraufhin mußte ich an einem solchen Kurs teilnehmen und zu einem ersten Beratungsgespräch. Beides war inhaltlich mehr als unergiebig und ja, ich hätte echte Beratung erwartet bzw. direkte Kontakte. Immerhin wollte ich dem Stadt weitere "Ausgaben" ersparen. Eine Aussage wie "Da darf ich sie nicht beraten etc." fiel nicht.

Mein Plan B war mich selbständig zu machen und so mein Studium zu finanzieren. Bafög hätte ich zu diesem Zeitpunkt nicht erhalten.

Du bist in deinen Äußerungen insgesamt mehr als provokativ und unsachlich, gewürzt mit einem unsympathischen Maß an Unterstellungen. Ich habe weder jemanden "zusammengeschlagen", noch pauschales Mitarbeiterbashing betrieben. Auf diesem Niveau macht eine Diskussion mit dir für mich nicht wirklich Sinn.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Bigette, der AlG I - Anspruch von ehemaligen Azubis und Referendaren usw. richtet sich nicht zwingend nach der Höhe der eingezahlten Beiträge, sondern wird fiktiv auf die Qualifikation berechnet. Guckst Du in § 132 Absatz 2 SGB III ;-)

Da kann man sich schonmal deutlich besser Stellen, je nach Qualifikationsgruppe.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Mariposa, komm doch mal runter, ich will Dir nichts böses. Wenn Du unfair behandelt wurdest, dann solltest Du Dich auch beschweren und das nicht hinnehmen.

Deine Äußerungen "dafür bezahle ich diese Leute" usw. finde ich persönlich unangemessen, dazu habe ich aber auch was gesagt.

„Dingolfing-Landau“ (Pseudonym)

Danke dafür. Der Monitor Bericht ist einfach unglaublich.

„Hessen“ (Pseudonym)

Absolut.

Wenn ich mir diesen Monitor Beitrag anschaue, frage ich mich, inwieweit bei solchen Maßnahmen und Entscheidungen der Art. 1 GG noch berücksichtigt wird.

„Delmenhorst“ (Pseudonym)

pius: Schau doch mal wie alt die Berichte sind. Pro jahr ein Bericht. Die Situationen sind bestimmt jeweils bedrückend, doch wenn ich sehe, daß es nur so wenig Berichte darüber gibt bin ich beruhigt, daß so etwas so selten geschieht.

„Wedemark“ (Pseudonym)

Sehr geehrte Antje,

ich hätte hier auch noch mit anderen berichten die Seite regelrecht zupflastern können.

Bewußt habe ich selektiert und mal so die Spitzen des Eisberges präsentiert, zumal Filmmaterial die Sache auch lebendiger darstellt bringt im Vergleich zu einem Bericht im Medium Print.

Allein der heutige Pressespiegel Print wartet mit 46 Zeitungsartikeln zur Thematik Hatz IV auf.