Arbeitsmarktsituation

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 384 Antworten

„Bottrop“ (Pseudonym)

Ja kann ich so unterschreiben. Du hast absolut Recht.

„Bad Honnef“ (Pseudonym)

@Antje, danke für den Hinweis "Bedarfsgemeinschaft"

Das Bundessozialgericht hat ein Urteil veröffentlicht (Aktenzeichen: B zb AS 6/06). Darin wird erwachsenen Hartz-IV-Empfängern, welche noch bei ihren Eltern wohnen der volle Regelsatz in Höhe von 345 Euro zugesprochen. Dies trifft auf Kinder ab dem 25. Lebensjahr zu. Das Gericht sieht diese Kinder als eine eigene Bedarfsgemeinschaft und deshalb steht ihnen das volle ALG II zu.

Ich glaub, ich werd' mal mit der Arge reden müssen, denn bei dem Antrag meiner Tochter (28 Jahre) war nie von meinem Einkommen die Rede. Trotzdem haben sie gekürzt, weil sie zuhause wohnt.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Berneck, hast Du Deiner Tochter schon eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium finanziert? Wenn nicht, hat sie Unterhaltsansprüche gegen Dich, und das hat mit Bedarfsgemeinschaft nichts zu tun.

„Wedemark“ (Pseudonym)

Nein sehr geehrte KnusperCrunchy, diesmal bezog ich mich auf das Hartz IV - Urteil vom BVG - Bundesverfassungsgericht.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Das wird BVerfG abgekürzt.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Ich habe ihn nicht kritisiert, ich habe nachgefragt weil ich nicht verstanden habe was er mit BGH / BVG... meinte in seinem Thread.

Wie hätte ich denn sonst formulieren sollen, dass das BVerfG abgekürzt wird? ;-)

„Wedemark“ (Pseudonym)

BVG ist auch korrekt- ich kann dir gern entsprechende eingescannte amtliche Verlautbarungen zukommen lassen - so quasi als Beleg.

„Lübbecke“ (Pseudonym)

hab grad nicht alles gelesen. aber kurz nen kommentar von mir:

gibt leute, die wollen arbeiten und finden keine arbeit
gibt leute, die gar nicht arbeiten wollen (darum kommen sie am ersten tag mal sturzbesoffen siehe das eine beispiel)

hab nen kollegen in hamburg, der wurde als arbeitsunfähig eingestuft aufgrund gesundheitlicher probleme (unter anderem epilepsie). mit medis und einem immer gleichen tagesrythmus (also aufstehen um 6 uhr sogar am sonntag) funktioniert das bei ihm gut ohne anfälle. warum er sich damals trotzdem nicht gesagt hat "sch.. drauf was die sagen. ich will arbeiten." und ne ausbildung gemacht hat, weiss ich ehrlich gesagt nicht.

nun ist er 37, hat keine ausbildung, keinen tag gearbeitet. seit hartz IV ist er plötzlich doch arbeitsfähig. tja. wer stellt so jemanden ein? verständlicherweise niemand. er hat verdammt schlechte chancen.

aber solche, die wirklich arbeiten wollen, finden auch was. und wenns nicht der traumjob ist. abstriche machen, umschulung etc. gibt möglichkeiten. und wenns nur bei mcdonalds ist. die nehmen ja jeden, der wenigstens bisschen deutsch kann, wenn sie bedarf an mitarbeiter haben.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Pius, auf den Beleg bin ich gespannt. Die Amtliche Veröffentlichungssammlung lautet BVerfGE und in Abgrenzung zum BVerwG (Bundesverwaltungsgericht) wird das BVerfG eben so abgekürzt.

"Abkürzung

Die amtliche Abkürzung lautet „BVerfG“ und nicht BVG."
http://ka.stadtwiki.net/Bundesverfassungsgericht

http://www.bundesverfassungsgericht.de/impressum.html

"Zitierung und Links auf unsere Seiten

Für die Zitierung wird folgende Form vorgeschlagen: BVerfG, [Aktenzeichen] vom [Datum], [Absatz-Nr.], http://www.bundesverfassungsgericht.de/."

„Wedemark“ (Pseudonym)

Das mag sein, aber die Abkürzungen der Pressestelle , welche über die Agenturen als PM eingehen, verwenden eben auch das Kürzel, welches ich verwende.

Ebenso ist in den Zeitungjahrbüchern ist meine Kennung ebenfalls verwendet worden

Man kann sich auch hochschaukeln.

„Bremen“ (Pseudonym)

bei mcdreck verdient man ca 6-7€ die stunde. sprich: man braucht noch ergänzendes alg2...

ich mag den spruch " wer arbeiten will, findet man auch was " einfach nicht. dafür kenne ich genügend menschen, die sich auf jeden job bewerben und einfach nichts bekommen

„Wedemark“ (Pseudonym)

Das ist ja auch , allgemein bekannt, zumal sie auch eine hohe Personal - Flukation haben, was nicht gerade für optimale Arbeitsbedingungen spricht.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Das kommt schon sehr darauf an. Mc Donalds wird ja nicht zentral gesteuert, sondern ist ein Franchise-System. Zwar sind die Franchisenehmer bezüglich der Arbeitsvertragsentwürfe sehr eng an die Zentrale gebunden, und von der Bezahlung an den Tarifvertrag Systemgastronomie aber die eigentlichen Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Schichten, Umgangston, Freizeiteinteilung usw.) bestimmen die einzelnen Inhaber selbst.

Es gibt Jobs für Schüler, Studenten, normale Hilfsjobs, aber auch Traineepositionen und Vollzeit-Karriere-Stellen. Das sollte man nicht alles über einen Kamm scheren.

http://www.mcdonalds.de/metanavigation/jobs_karriere/jobprofile.html#2706

"Der neue Tarifvertrag sieht den Angaben zufolge eine schrittweise Anhebung der Löhne und Gehälter der Beschäftigten über einen Zeitraum von drei Jahren vor. Von der Steigerung profitierten die unteren Tarifgruppen besonders stark. So steige beispielsweise der Stundenlohn in der untersten Tarifgruppe 1 im Tarifgebiet West bis zum 1. Dezember 2010 um insgesamt 13,5 Prozent auf 7,50 Euro. Im Tarifgebiet Ost würden in der Tarifgruppe 1 ab dann 6,75 Euro gezahlt. Dies entspreche einem Zuwachs von 17,8 Prozent ...
So solle für Nachtarbeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ein Zuschlag in Höhe von 15 Prozent gezahlt werden. Außerdem werde Feiertagsarbeit mit einem Zuschlag in Höhe von 100 Prozent vergütet. Der Tarifvertrag trete am 1. Dezember in Kraft und habe eine Laufzeit von 41 Monaten.

Der BdS wird dominiert von McDonald´s mit etwa 52 000 Mitarbeitern und Burger King mit rund 28 000 Beschäftigten. Daneben gehören auch Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut mit zusammen weniger als 1000 Mitarbeitern dazu. Der Tarifvertrag gilt daher nicht für andere Unternehmen der Systemgastronomie, wie etwa Subways oder Maredo."
http://www.nealine.de/news/Wirtschaft/mehr-geld-fuer-mcdonalds--und-burger-king-beschaeftigte-1937709261.html

„Mühlheim am Main“ (Pseudonym)

Bei McD. gehe ich gern in der Stadt kostenlos zur Toilette , das reicht.*g*

„Bottrop“ (Pseudonym)

Deinetwegen können sie ihren Mitarbeitern also nicht mehr bezahlen :-)

„Eschborn“ (Pseudonym)

Burger ess ich nur bei unserem "Burgerdealer" um de Ecke....Neulandfleisch...ich kann beim zubereiten zusehen...super frische Zutaten

die geben einem das Gefühl was gesundes zu essen x:)

„Bottrop“ (Pseudonym)

Lass mich raten, die Bude vorm KaDeWe? Da sind die Pommes genial und die Currywurst auch lach

„Eschborn“ (Pseudonym)

nee icke wohn im prenzlauer berg....der laden heisst "marienburger" weil in der marienburgerstraße :-)

Edit: diese ollen fehlerteufel klauen immer buchstaben

„Lübbecke“ (Pseudonym)

also wenn ich das alles so von euch lese, wird mir immer bewusster, was in deutschland abgeht.

in der schweiz gehts uns daher doch einiges besser. klar ist es schwierig für eine alleinerziehende mutter einen job zu finden. oder für jemanden, der sich nicht bemüht... keine ausbildung hat.. sonst einen fehlschlag erlitten hat im leben. aber es wird einem doch mit schulungen auch teilweise geholfen.

aber solche dumpinglöhne sind nicht erlaubt. es gibt mindestlöhne und an das muss sich gehalten werden. klar mcdoof bezahlt auch hier keinen wahnsinns lohn. hab da mal für einen nebenverdienst gearbeitet. in der reinigungsbranche verdient man doch einiges mehr wie beim burger riesen.
hab das büro einer reinigungsfirma geschmissen mit lohnbuchhaltung. da wurde man kontrolliert wieviel man auszahlt. es gab ganz klar vorgeschriebene mindestlöhne. hielt man die nicht ein, musste man nachzahlen und strafe bezahlen.

„Mühlheim am Main“ (Pseudonym)

In der Schweiz ist vieles besser , von der Demokratie angefangen.
Es scheint fast so als seien die Niedriglöhne politisch gewollt.

Mcdoof finde ich überteuert , mit dem Geld was ich da bezahle , bis ich satt bin , kann ich in ein Restaurant gehen. Wenn es nur ein Imbiss sein soll ist jede Metzgerei billiger.

„Bottrop“ (Pseudonym)

Die Demokratie in der Schweiz? Okay seit 1990 dürfen die Frauen da ja endlich überall auch eine Stimme abgeben lächel.

„Mühlheim am Main“ (Pseudonym)

Ich denke daß es mehr Frauen gibt die gern Schweizerin wären als in der Schweiz leben.
Auch bin ich der Meinung daß da die Gesellschaft noch nicht so verwahrlost wie in Deutschland.
Ich wünsche den Schweizern daß ihnen die EU erspart bleibt.