
„Senden“ (Pseudonym)
Haha, Tempolimit in Deutschland. 🤣
Theoretisch darf man schnell fahren, aber praktisch geht nicht mehr viel.
Baustellen ohne Ende. Brutale Sperren über Monate.
Der LKW Verkehr ist ein permanentes Risiko.
Die fahren einfach raus und überholen dann über viele Kilometer.
Wenn du dann mit über 200 km/h daher kommst, dann glühen die Bremsen.
Mit 150 - 170 Reisegeschwindigkeit geht es sich irgendwie noch aus.
Ich habe es heute bis Regensburg gut hin bekommen.

Wer Sprit sparen will und was für die Umwelt tun, der fährt einfach nur 100/ 110km/h.
Wenn die Benzinpreise weiterhin so in die Höhe schießen, kann sich eh nur noch ein bestimmtes Klientel schnell fahren leisten, bzw überhaupt noch Auro fahren.
Aber die könnten sich auch einen Tesla leisten 😎😏

„Heilbronn“ (Pseudonym)
Hauptsache die Transporter und Klein LKWs rasen was das Zeug hält :o/
Sehe ich jeden Tag. Solange der Arbeitgeber den Sprit zahlt...

So lange die Transporter so wenig Zeit haben, werden sie weiter rasen.
Ich bin froh, das es hier in Norwegen relativ gemütlich auf den Straßen zugeht, wenn ich dann 1-2 x im Jahr in die Nähe von Oslo komme, wird's für mich stressig, dort kann man teilweise 130 fahren, was ich vielleicht 5 Minuten ausnutze, um dann wieder langsamer zu werden.
Sobald ich in Deutschland auf einer Autobahn ohne Begrenzung bin, fühle ich mich nur noch unbehaglich ob der Raser.

Das kenne ich auch,wenn ich nach Dänemark fahre bzw. nach Hamburg zurückfahre. Südlich der Grenze geht der Stress los. Wenn ich mit 140km/h ein Auto überhole, kommen immer wieder die Knalltüten mit 180+km/h, fahren so dicht auf, dass man das vordere Kennzeichen nicht mehr sieht.

Ich finde, es gibt sogar hier im Land Unterschiede.
In ländlichen Norden geht es deutlich gemächlicher, langsamer und geduldiger zu, als in der Mitte oder im Süden.
Bzw in Ballungsräumen wird flotter und auch ungeduldiger gefahren, vllt auch, weil es nie stressarme Strecken ohne hohes Verkehrsaufkommen gibt. Oder eben überall Stau. Ständig ist man im Zeitdruck und eine höhere Aufmerksamkeit ist nötig.
Wie es um Süden auf dem Land ist, weiß ich nicht genau. Dafür habe ich zu wenige Erfahrungswerte.
Aber je mehr Verkehrsteilnehmer,desto stressiger wird es.
Wenn ich hier im westlichen Ballungsraum so langsam und gemächlich wie im ländlichen Norden fahren würde, könnte ich mir ständig ein Hupkonzert oder Beschimpfungen anhören... und ich würde dauernd überholt, geschnitten oder gedrängt werden.
Und es ist von Autobahn zu Autobahn auch verschieden.
Richtung Frankfurt ist die 3 spurige A3 eine Rennstrecke ( Zumindest da, wo man noch darf).
Die A61 auf der anderen Rheinseite ist ruhiger. Das LKW Aufkommen ist höher und meist ist sie nur zweispurig.
Warum da so ein Unterschied so ist ?
Keine Ahnung

Nun ja, z.B. weil die A61 auf der fast kompletten Länge - bis auf zwei kleine Abschnitte (zwischen Dreieck Nahetal und Kreuz Alzey und dann zwischen Kreuz Mutterstadt und Kreuz Speyer auf 130 begrenzt ist. Und an diesen beiden Stücken kann man kaum schneller fahren, weil zu viel Verkehr.
Ich wundere mich sowieso an euren Aussagen. Das stimmt so nicht mehr. Heutzutage überholt man mit 135 auf dem Tempomat fast alles, was sich auf den Autobahnen bewegt. Und die 2-5 Autos, die schneller sind - denen lässt man rechtzeitig Platz und alles ist OK.

Also, ich muss deutlich schneller als 135 fahren um den Großteil der anderen Fahrzeuge zu überholen. Damit komme ich höchstens an ein paar LKW vorbei und einzelnen PKW. Dann taucht aber auch schon von hinten jemand auf, dem ich zu langsam bin . Vielleicht doch regional unterschiedlich oder Tagesform der anderen Fahrer.

Dann bewegst du dich irgendwo, wo die Autobahnen immer frei sind oder zu einer Tageszeit, wo wenig Verkehr herrscht. Denn zwischen 6 und 20 Uhr ist fast überall zu viel los.
Corona-Freie Autobahnen sind auch vorbei. Da konnte man noch Gas geben.
Ich fahre regelmässig u.A. die A81 zur Schweizer Grenze. Freitagabend, Samstagmittag, Mitte in der Woche oder morgens - Tempomat auf 135 und linke Spur. Ab und an rüber, um einen vorbei zu lassen. Oder es geht noch langsamer zu - dann einfach mit dem Strom schwimmen ;o)

Moin! Freitagnachmittags zwischen Kassel und Dortmund- na, du wirst es genauer wissen.

Wie gesagt. Wer langsam fahren will, sollte es einfach tun.
Bei den Benzinpreisen eine gute Idee.
Wer Geld aus dem Fenster werfen will, wird sich eh nicht dran hindern lassen.
Oder hat irgendjemand aufgehört im Auto auf sein Handy ( in der Hand) zu schauen, nur weil es verboten ist ?
Ich sehe ständig was anders.
Zumal es auf vielen Autobahnen kaum noch Strecken gibt, die nicht geschwindigkeitsbeschränkt sind.
Selbst auf der A3 nicht mehr.
Das war zwischen Köln und Frankfurt früher mal ne Tiefflieger Strecke auf der linken Spur. Schon lange vorbei.
Selbst nachts sind sehr viele Strecken verlangsamt, z.B wegen Lärmschutz.

Seit der Benzinpreiserhöhung hat sich zumindest auf einigen Abschnitten auf der Autobahn sich in Bezug auf Tempo einiges grundlegend geändert.
Ich fahre zwar meist nur auf der A5 zwischen Darmstadt und Rastatt, aber auf den größten Tei der Strecke ist derzeit der Großteil der PKWs mit ca 100-120 km/ h unterwegs. Es fühlte sich anfangs etwas eigenartig an, dass die Raserei - welche dort oft zu schweren Unfällen führte - nur Ausnahme ist (zumindest tagsüber).

„Senden“ (Pseudonym)
Also für Russen muss ein niedrigeres Speed Limit eingeführt werden.
Die wollten ja auch bis Berlin kommen.
Sehr selbst, da geht nur Schrittgeschwindigkeit 🤣
https://mobile.twitter.com/Euan_MacDonald/status/1568284610714570757

Ich habe die Erfahrung in den letzten Monaten gemacht, dass ruhiger gefahren wird, keine Drängelei mehr - zumindest auf A7 und A44, auf denen wir hauptsächlich unterwegs sind. Selbst wenn ich mit unserem Winz-Auto mit 120 einen LKW überhole, kommt keiner mit 180 und Lichthupe. Fühlt sich fast wie in Rest-Europa an - zwar nicht ganz so entspannt wie in GB, aber immerhin… 😅

Die Zahlen, die Alex Bloch in Video präsentiert, sind offizielle Statistik. Er wertet Daten aus, die tatsächlich gemessen werden. Und man kann es heutzutage recht genau messen. Genau so, wie man ein Stau anhand von "stehenden" Handys messen kann, kann man auch messen, mit welchen Geschwindigkeit sich die Handys gerade sonst wo bewegen. Oder Affären verfolgen, weil 2 Handys zuerst zusammen an der Bar saßen, dann zusammen die Nacht im Hotel.... Aber lassen wir das ;o) Wir sind ja beim Tempo auf der Autobahn...
Apropos Zahlen.
Meine von heute. A4 zwischen Kreuz Aachen und Kreuz Kerpen, ca. 40 km 6-spuriger Autobahn - davon 1/3 auf 130 begrenzt. Ich fuhr mit Tempomat auf 134 die ganze Strecke hin und zurück. Auf dem Weg hin morgens haben mich 3 Autos überholt, wobei einer zählt eigentlich nicht, weil ich mich in 130-ger Zone "zurück gerundet" habe. ;o) Auf dem Weg zurück am Nachmittag waren es 7 Autos. Nur einer davon - ein Mazerati - ist wirklich an mir vorbei "geflogen" - der Rest zog mit maximal 10 km/h mehr an mir vorbei.
Es wird langsamer gefahren. Die Preise zwingen die meisten dazu, zu sparen. Man kann nicht auf alle Fahrten verzichten - aber wenigstens Kraftstoff sparen.

Das stimmt, und der Verbrauch geht ganz schön durch den Tank bei schnelles Fahren.
120-130 kmh ist irgendwie der magische Wert, ich achte auf Drehzahl, bis 2000 U/min, das sind ca 130-140, hält sich alles im Rahmen, 5,5-6 Liter, ab 2000 steigt der Verbrauch je 500 U/min um 3/4 Liter an.
Bei 180 kmh saugt die Kiste knapo 10 Liter raus, drüber gerne auch 12.
120-130 kmh ist gute Reisegeschwindigkeit für lange Strecken.

„Luckenwalde“ (Pseudonym)
130 finde ich persönlich als Höchstlimit zu wenig, da bei freier Strecke auch schnelleres Fahren inklusive Sicherheit gut möglich ist.
Ganz ohne Begrenzung alle Geschwindigkeiten in einigen Bereichen empfinde ich als verantwortungslos.
Teilweise scheinen einige weit über 220 zu fahren.
Das Limit bei 160/ 180 anzupassen halte ich für eine gute Idee.
Ich stelle hier den Aspekt der Sicherheit vor Allem als Grund an.

Ich hab früher immer schnelle Autos gefahren...alles dabei, ob Porsche oder Audi RS. Doch mittlerweile hab ich ungedacht, fahre nicht mehr gerne Auto und nicht mehr so oft schnell. Auch beim Fahrzeug habe ich auf einen PHEV umgesattelt, und fahre mind. 50% elektrisch. Und ja ich bin für 130, was aber nur mit konsequenter Überwachung Sinn hat. Leider.

Tja, dass ist einerseits aus Sicht der Befürworter sehr zu begrüßen, dass Sie für Tempolimit 130 km/h sind; aber vermutlich auch nur, weil Sie nicht mehr gerne Auto fahren. Aber was ist mit den Personen, die beruflich abends über mehrere 100 km unterwegs sind? Habe es selber erfahren vor einigen Wochen. Fahrzeug untere Mittelklasse; selbe, nicht gleiche Strecke; etwas über 600 km, trocken, kein Stau, Verkehrsfluss vergleichbar; Zeitunterschied 45 Minuten; ca. 0,8 l/100 km Benzineinsparung.
Klar, höhere Geschwindigkeit bedeutet höheres Risiko; also immer schön konzentriert bleiben ohne Nebentätigkeiten. :-)

„Brühl“ (Pseudonym)
Aber was ist mit den Personen, die beruflich abends über mehrere 100 km unterwegs sind?
Mit der Bahn fahren?
Die wird auch attraktiver mit einem Tempolimit.
Und das ist - gerade abends - für alle Beteiligten auch sicherer.
Konzentriert man sich verstärkt auf Lösungen wie Car-sharing und öffentliche Verkehrsmittel und macht die langfristig praktisch nutzbar und bezahlbar, werden sie auch genutzt werden. Irgendwann ist die Lösung dann auch bequemer als die Autobahn.
Ist sinnvoller als die Autobahnen ständig auszubauen.

„Waltrop“ (Pseudonym)
Wer auf 45min seinen Tag optimiert, für den sind Bahn oder Carsharing mit allen ihren logistischen Unwägbarkeiten in der Regel keine Option - gerade wenn er nicht in der City wohnt.
Mein Eindruck ist, "der Markt" oder die Fahrer regeln aktuell selbständig die Durchschnittsgeschwindigkeit herunter. Es gibt keinen Bedarf für neue Gesetze und wenn es wirklich mal "sein muss", dann sollte man auf freier Autobahn auch 180 fahren dürfen.

Die Bahn ist keine wirkliche Alternative, besonders wenn man außerhalb eine Großstadt wohnt. Ebensowenig wie Car-Sharing, gerade Menschen die "sozial" sind oder die einfordern, gehen oft selten pfleglich mit dem Eigentum anderer um. So zumindest meine Erfahrung.
Wer langsam fahren will oder mit der Bahn fahren will, kann dies gerne tun. Aber wenn man mal schneller unterwegs ist oder sein muss, dann werde die Langsamfahrer oft zum Problem, weil sie nicht auf den nachfolgenden Verkehr achten.
Schlimmer als Tempo 130 sind nur noch die unsinnigen Forderungen/Aktionen der Berufs-Klimakleber.

Mittlerweile würde mich ein Tempolimit nicht mehr stören, das war mal ganz anders, allerdings sollte man das schon differenzierter betrachten, wie Alex Bloch:
https://www.youtube.com/watch?v=v7-cZtOW6JQ

„Brühl“ (Pseudonym)
Wer auf 45min seinen Tag optimiert, für den sind Bahn oder Carsharing mit allen ihren logistischen Unwägbarkeiten in der Regel keine Option - gerade wenn er nicht in der City wohnt.
Jetzt nicht. Wenn mehr Geld und Arbeit reingesteckt wird und beides zuverlässiger, praktikabler und bezahlbarer wird, dann schon.
gerade Menschen die "sozial" sind oder die einfordern, gehen oft selten pfleglich mit dem Eigentum anderer um.
Ich habe längere Zeit Car-sharing gemacht. Jeder Schaden, jede Verschmutzung etc wird spätestens vom nächsten Nutzer gemeldet und muss natürlich vom Verursacher gezahlt werden.
Das ist meiner Erfahrung nach eher das kleinste Problem bei Car-Sharing. Aus der Praxis und Erfahrung sprechend.

Das dumme an der Diskussion ist, daß sie nicht faktenbasiert geführt wird. Tatsache ist das das letzte von den Grünen/FDP für Unsummen extra angefertigte Gutachten auf Grund der Datenbasis keine Sinnhaftigkeit feststellen kann. Wenn z.b. in NRW 65 brücken Autobahn marode sind. Überall Baustellen, 60% eh beschränkt auf 80, 100, 120 km/h sind. Und die meiste emission eh von den Lkws (zumeist aus osteuropa, Polen,..) stammt. Sollte man sinnvollerweise ein komplettes LKW Verbot verhängen (wozu hat die Grünen damals die Lastenräder zubventioniert, wenn nicht für sowas 😉). Kurz - nur der einfache lohnabhängige Bürger wird wieder beschränkt und schikaniert. Er fährt ja jetzt schon antizyklisch öpnv, Auto damit er überhaupt zur Arbeit kommt - zumeist zu sehr frühen Stunden. Der Jachbesitzer, 2. und Ferienhäuser, Pools, Flugzeugbesitzer, alle die mehr als 1 Auto haben und jedes Auto ohne Garage oder z b. die aida Schiffe könnten sofort verboten werden.. aber da sind ja wirtschaftliche Interessen und Lobbyisten am Werk. Der Nahverkehr öpnv und die Bahn ist leider auch auf Jahrzehnte Sicht ein total Ausfall was Qualität, Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Taktung und Service angeht. Das wird die Mobilität des kleinen Mannes in nächsten Jahren nicht verbessern.. wenn Politiker es lustig finden, das ein Arbeisweg dann doppelt so lange dauert, ist das inakzeptabel. Wegezeiten von täglich 2-3 Std. sind Volkswirtschaftlich unverantwortlich und sozial für Kinder, Familie sehr belastend oder gar unmöglich.