Allgemeines Tempo von 130 km/h auf Autobahnen in Deutschland

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 414 Antworten

„Werl“ (Pseudonym)

Was glaubst du @ Jenny


Ja nicht nur warum, sondern auch:
woher weißt Du das @skipper1964 - ist das nur eine Vermutung, ein Glaube von Dir oder gibt es dafür irgendwelche belegbaren Aussagen, vergleichbare Erfahrungen etc.?
Ich meine "glauben" ist ja keine so zuverlässige Aussage wenn es um messbare Werte geht.

Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen, dass sich die Statistik ausschliesslich auf Autobahnkilometer bezieht. Aber ich habe gedacht, dass das auch so klar ist.
Aber auch das ist egal. Genau so wie es egal ist, wie lang die Gesamtlänge der Autobahnen ist. Ich kann die Autobahnen in Norwegen nicht beurteilen - ich war noch nie in Norwegen. Bilder zeigen aber sehr gute Strassen dort, besonderes wenn es von Autobahnen die Rede ist. In Österreich bin ich dagegen oft unterwegs und sie haben mindestens genau so gute Autobahnen, wie wir. Das Land ist halt Flächenmässig um einiges kleiner und sehr gebirgig. Da kann man nicht überall eine Autobahn bauen.
Außerdem ist es doch eigentlich eher schlecht, wenn man auf weniger Autobahn zu mehr Toten kommt, oder? Denn die Statistik pro Milliarde gefahrerer Kilometer ist eigentlich auch die Statistik pro gefahrenen Kilometer. Die Zahl ist halt so gering - in Deutschland sterben 1,9 Menschen pro Milliarde gefahrener Kilometer Autobahn - dass das pro Kilometer eine Zahl mit vielen Nullen nach der Komma ergibt. Genauer gesagt - 0,0000000019. Ich glaube, insgesamt durch alle Strassen gesehen sind das 43 Tote pro Milliarde gefahrener Kilometer in Deutschland.

Wie gesagt, ich bin eher dafür, dass wir auf der sogenannter "Landstrasse" nur noch 80 fahren. Denn die meisten Unfälle und die meisten Toten gibt es da. Und auch mehr Verkehr. Denn die meisten Leute, die 10-15 Tausend km im Jahr fahren - und das ist das Gros von uns - fahren auf der Autobahn nur ca. 2000 km im Jahr. Einmal in Urlaub und zurück sozusagen. In meinen 60 000 sind ca. 10-15% Landstrasse und Stadt. Ich bewege mich sozusagen fast ausschliesslich auf der Autobahn, da meine Kilometer von Langstrecken kommen. Und weil es so viele sind, die Landstrasse fahren, würde Tempo 80 auch mehr für die Umwelt tun, als tempo 130 auf der Autobahn. Denn die Landstrassen - und Gemeindestrassen (!) - sind näher an bewohnten Gebieten, Wälder, Felder usw. Und die 13 000 km Autobahn gegen 220 000 km Landes-, Bundes- und Staatsstrassen (also Gemeindestrassen noch nicht mal mitgerechnet) verlieren auch gewaltig an Bedeutung.

Und das, was skipper sagt, ist eventuell richtig. Vermutlich findet man das auch irgendwo genau belegt - aber eine Fahrspur auf der Autobahn ist definitiv breiter, als eine Fahrspur auf einer Bundesstrasse. Denn je schneller man fahren darf, desto breiter muss die Strasse sein, um sicher fahren zu können. Deswegen erfolgt auch die Geschwindigkeitsbegrenzung in Baustellen - bei 2 m Fahrbahnbreite sollte man halt nicht schneller, als 80 km/h unterwegs sein. Sonst knallt es recht schnell - da reicht schon ein kleiner Stein, dass das Auto seitlich versetzen lässt. Schon kann es zum Unfall kommen.

„Werl“ (Pseudonym)

Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen, dass sich die Statistik ausschliesslich auf Autobahnkilometer bezieht.

Das war mir tatsächlich nicht klar, deshalb kam ja mein Einwand.

„Werl“ (Pseudonym)

Und das, was skipper sagt, ist eventuell richtig.

Ich habe auch nicht in Frage gestellt, dass es eventuell richtig ist. Es ist als Argument aber doch schon ein gewaltiger Unterschied ob man etwas "nur" glaubt und befürchtet, oder ob es tatsächlich so geplant ist.

„Werl“ (Pseudonym)

@stierfrau

Mein eigentlicher Punkt war ja eigentlich, dass ein direkter Vergleich eigentlich nur auf gleicher Strecke mit und ohne Tempolimit möglich ist.
Vergleiche zwischen unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Bedinungen, Gesetzen etc. bergen immer die Gefahr, dass die Verhältnisse die Ergebnisse verfälschen (gleichgültig ob das nun Norwegen oder Österreich ist)

Vorher-Nachher-Vergleiche wie der den ich verlinkt habe, haben aber so gut wie immer das Ergebnis, dass die Unfallzahlen runter gehen, zum Teil sogar drastisch.

Es mag sein, dass mehr Unfälle auf Landstrassen passieren, deshalb ist eine Diskussion um eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen nicht sinnlos. Das ist ja so als würde man sagen:
Jungen stottern öfter als Mädchen, deshalb brauchen Mädchen keine Therapie dagegen ... komisches Argument, denn da schliesst das Eine doch das Andere nicht aus. 🤷‍♀️

Na wenn man das nicht miteinander vergleichen kann, dann kann man das auch nicht als Argument benutzen. Es ist also ab sofort kein Argument für das Tempolimit, dass in allen anderen Europäischen Länder schon lange Tempolimit gibt, nur bei uns nicht.

Und klar, du hast Recht, das wäre eine andere Diskussion. Nur: Wir führen keine Diskussion über die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Landstrassen. Gar keine. Obwohl das definitiv mehr Sicherheit bringen wird, als die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen.
Und das ist wie zu sagen - Jungen stottern öfter, als Mädchen - deshalb diskutieren wir nur über die Therapie für Mädchen. Die Jungs kommen damit auch so klar. ;o) Sorry fürs Ausleihen.

„Werl“ (Pseudonym)

Leg mir bitte nicht Dinge in den Mund die ich nicht geschrieben habe, stierfrau.


Ich habe nicht geschrieben, dass ich die Diskussion um Landstrassen unnötig finde, sondern dass beide wichtig sind, es jetzt gerade aber um die Autobahn geht.


Na wenn man das nicht miteinander vergleichen kann, dann kann man das auch nicht als Argument benutzen.

Wenn Du zurück gehst wirst Du sehen, dass ich das gar nicht als Argument verwendet habe. 🙂
Ich habe die Strafen anderer Länder aufgeführt, also ihre Art die Regeln durchzusetzen (weil der Punkt aufkam, dass sich eh keine dran halten würde) und meinen persönlich Eindruck Ländern geschildert, wie das Fahren mit starker Geschwindikeitsbegrenzung sich als Fahrer für mich anfühlt (nämlich angenehm, aber auch mit Nachteilen verbunden) - als Argument habe ich die Vergleichsstudie in Deutschland gemessen und in Deutschland erstellt ins Spiel gebracht.

„Winsen“ (Pseudonym)

Die Regelquerschnitte für unterschiedliche Arten von Straßen variieren in der Tat zwischen 2,75 und 3,75 m.

Richtlinie für die Anlage von Straßen (RAS). Die Namensgebung hat sich geändert ... aus dem Bundesbaugesetz von 1960 wurde auch das Baugesetzbuch im Jahre 1987.

@Miss Jenny - bezieh doch einfach nicht alles sofort auf dich persönlich. Ich meinte beides absolut allgemeingültig. Und so steht es auch da - ich spreche dich nicht persönlich an.

Denn wenn man die Situation auf den Autobahnen in verschiedenen Länder nicht vergleichen kann, dann darf KEINER mehr das Argument mit der Geschwindigkeitsbegrenzungen in Resteuropa benutzen. Der gilt dann nicht.
Und es steht da auch nicht, dass DU etwas gegen die Diskussion über die Landstrassen hast. Dieses "wir" bezog sich nicht auf dich und mich, weil wir beide allein hier gerade diskutieren - sondern auf die ganze Gesellschaft. Wir als Gesellschaft diskutieren gar nicht über das Thema Höchstgeschwindigkeitbegrenzung auf den Landstrassen. Weil das wäre noch weniger populär und durchzubekommen, als die 130 auf der Autobahn.

@PeVisitor - danke. Ich weiß, dass die Breite unterschiedlich ist - war aber zu faul zu recherchieren, welche konkreten Breiten man wo hat.
Wenn man also nach dieser Richtlinie bei maximal 130 km/h weniger Spurbreite und keine Standstreifen braucht, werden unsere Autobahnen in der Zukunft tatsächlich mit schmäleren Spuren und ohne Standstreifen gebaut. Verbrauchen wir halt weniger Land für die neuen Autobahnen.

„Werl“ (Pseudonym)

@Miss Jenny - bezieh doch einfach nicht alles sofort auf dich persönlich. Ich meinte beides absolut allgemeingültig. Und so steht es auch da - ich spreche dich nicht persönlich an.


Öhm... 😅 jetzt wirds merkwürig, stierfrau .... Du hast Dich nicht nur auf mehrere Punkte und Aussagen in meinem Beitrag bezogen, Du übernahmst auch direkt eines meiner Bilder (Vergleich mit stotternden Kinder) und sprichst eine Person im Beitrag direkt mit "Du" an ... ich halte es nicht für egozentrisch die Antwort auf mich zu beziehen. 🤔


dann darf KEINER mehr das Argument mit der Geschwindigkeitsbegrenzungen in Resteuropa benutzen

Mir ist klar, dass Du Du mit dem Argument "alle" und nicht nur mich meinst - MEIN Argument war aber ja eh ein ganz anderes. Und DAS war auch der springende Punkt.

Übrigens ein Argument auf das Du jetzt ein weiteres Mal wohl bewußt nicht eingegangen bist. Du reitest stattdessen weiter auf allgemeinen europaweiten Vergleichen herum, die eh wesentlich weniger aussagen als ein direkter Vergleich auf gleicher Strecke.

Diese direkten Vergleiche gibt es ja wie z.B. der aus Brandenburg ... ich verstehe im Ausgangspunkt schon nicht warum Du wiederholt auf Vergleiche zurückgreift die gar nicht so richtig aussagekräftig sind? Ausser Du versucht damit die Diskussion bewußt zu verwässern und Verwirrung zu stiften. 🤔 Einen anderen Sinn kann ich dahinter nicht erkennen, jetzt zum dritten Mal Aussagen zu wiederholen .

Na sicher habe ich mich auf die Aussagen in deinem Beitrag bezogen. Und sogar dich angesprochen und dir Recht gegeben. Ändert nichts daran, dass ich dann trotzdem nichts daran, dass ich in anderen Sätzen nicht direkt dir geantworten habe, sondern eine allgemeine Aussage gemacht habe.
Und ja, richtig, ich gehe auf dein Argument gar nicht ein. Da gibt es halt nicht zu diskutieren, dazu gibt es keine Gegenargumente oder kann man dem widersprechen. Es wäre auch ein Wunder, wenn dabei andere Ergebnisse rausgekommen wären.
Ich spreche halt andere Aspekte an - erstens, dass nicht alle Argumente, die für Tempolimit gebracht werden (nicht persönlich von dir, sondern allgemein bei der Diskussion von der Befürworter des Tempolimits auf den Autobahnen), Sinn und Richtigkeit haben. Und zweites, dass wir damit eigentlich das "kleinere Übel" bekämpfen wollen - und größeres Problem gar nicht angehen.

„Mörfelden-Walldorf“ (Pseudonym)

"Wenn man also nach dieser Richtlinie bei maximal 130 km/h weniger Spurbreite und keine Standstreifen braucht, werden unsere Autobahnen in der Zukunft tatsächlich mit schmäleren Spuren und ohne Standstreifen gebaut."

Diese Konsequenz ist jetzt erwiesen, weil?


"Und zweites, dass wir damit eigentlich das "kleinere Übel" bekämpfen wollen - und größeres Problem gar nicht angehen."

Gut, dann müsste aber dennoch die Argumentation sein, Landstraße 80 UND Autobahn 130 und nicht etwa, wenn Landstraße 100, dann Autobahn wie bisher.

Weil das die Richtlinie ist, nach der gebaut wird. Ist sozusagen Gesetz zum Bau von Fahrstrecken.
Ich weiß nicht, was da steht - aber WENN das so da drin steht, dann wird es auch so gebaut.

Und ja, das wäre der Idealfall - aber in der Reihenfolge. Zuerst die Landstrassen auf 80 und dann die Autobahnen auf 130. Oder gleichzeitig. Aber nicht Autobahnen auf 130 , die Landstrassen aber weiterhin auf 100.

„Mörfelden-Walldorf“ (Pseudonym)

"Weil das die Richtlinie ist, nach der gebaut wird. Ist sozusagen Gesetz zum Bau von Fahrstrecken.
Ich weiß nicht, was da steht - aber WENN das so da drin steht, dann wird es auch so gebaut."


Ist das nicht so, dass in der Richtlinie die MINDESTgröße steht?
Abgesehen davon habe ich die Information von PeVisitor so nicht verstanden.


"Und ja, das wäre der Idealfall - aber in der Reihenfolge. Zuerst die Landstrassen auf 80 und dann die Autobahnen auf 130. Oder gleichzeitig. Aber nicht Autobahnen auf 130 , die Landstrassen aber weiterhin auf 100."

Aber dann ist doch die Argumentation contra Tempolimit, und so verstehe ich dich in dem Thread, dennoch unrichtig.

„Winsen“ (Pseudonym)

Spannendes Thema, welches sich im Eingangsbeitrag um "Ökofreakes", "unachtsames fahren" und "kein Tempolimit" rankte.

Sehr schön, dass hier auf angrenzende Bereiche Schlaglichter geworfen werden.

Eventuell könnte ein aktiv tätiger Verkehrsplaner für etwaige Entwirrung sorgen.
Naturgemäß werden Geschwindigkeit, Spurbreite und Art einer jeweiligen Straßenart in Verbindung gebracht.
Jede Autobahnauffahrt und -abfahrt wird, je nach "Krümmungsgrad", konzipiert. Mal kann ich als Fahrer bedenkenlos mit 60 oder 40 bzw. 80 durch eine Kurve fahren.

Es geht um Rücksicht, Augenmerk und Obacht bei verschiedenen Geschwindigkeiten auf verschiedenen Strassen.

Das ist alles ... und so viel.

„Winsen“ (Pseudonym)

Boh, ...
Der beste Verkehr ist der, der nicht entsteht titelte die "Zeit" vor langer Zeit.
Die Sierichstrasse in Hamburg hatte lange 2 Richtungen in einer Spur ... morgens in die eine, und nachmittags in die andere Richtung.
Was ist mit der Brücke bei Leverkusen? LKW fährt rückwärts ... lauteten Meldungen.
Wie fahre ich innerhalb Irlands oder Norwegens? Sehr gemäßigt.
In Holland richte ich 120 ein. Es funktioniert, ich komme sicher an; die Abstände sind kürzer.
Es muss machbar sein und angenehm.

„Velbert“ (Pseudonym)

Ich wäre für ein generelles Tempolimit in der ganzen EU. 120 Km/h Europaweit.
Bin lange Zeit meines Lebens LKW gefahren und hab immer wieder die Erfahrung gemacht, das bei Tempo 120, der Verkehr am besten lief und die Stauhäufigkeit sehr gering war.
Anfang der 90er Jahre hat sich die Autolobby sehr dafür eingesetzt, das LKWs einen Geschwindigkeitsbegrenzer haben müssen, der bei 89 Km/h abregeln muss. Warum nicht sowas auch bei PKWs einführen, technisch ist das ganz locker möglich?
Und wenn man schon dabei ist, auch gleich eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die bei 55 Km/h eingreift, falls die Nebelschlussleuchte an ist. Kapieren auch nicht viele, das mit der Funzel 50 das höchster der Gefühle ist.

@Donna - mir ist es egal, was in dieser Richtlinie steht. Ich weiß es nicht. Aber WENN da steht, dass die Strasse für max. 130 km/h schmäler sein muss, als die Strasse für unbegrenzte Geschwindigkeit, werden die Strassen in der Zukunft schmäler gebaut werden. Wenn nicht - dann nicht.
Ich sehe darin auch kein Problem, wenn das so sein sollte. Wir werden diese größere Breite dann auch nicht mehr brauchen, wenn für 130 km/h die kleinere Strassenbreite ausreichend ist. Würde nebenbei ein Haufen Zeit, Geld, Material, Landverbrauch usw. sparen.

Und nein. ich bin nicht generell gegen Tempolimit, obwohl ich sehr gern schnell fahre. Ich bin nur gegen manche Argumente, die diesen befürworten sollen, das aber nicht tun, weil man diesen Argumenten mit beweisbaren Gegenargumenten widersprechen kann.

Mir würde das gefallen mit der Reduzierung!
A1/A61/A4/etc. - die grenznahen Autobahnen hier bei uns: die netten Nachbarn aus NL/B/LUX etc. und Fahrer/innen von weiter entfernten Orten sehen das scheinbar als Qualifying Strecke in Richtung Nürburgring. Egal ob Autobahn oder gut ausgebaute Landstrasse, auf 2 oder 4 Rädern.

Für viele gilt auch im Auto der Corona-Abstand.... 1,5 m muss doch reichen.
Wenn vorne ein LKW auf der 2-spurigen Autobahn rauszieht und jemand kommt von weit entfernt angefahren, gebremst wird erst, wenn man fast unter dem LKW steckt... *Kopfschüttel*

Die runden Schilder mit den Zahlen drauf? Pfft... interessiert kaum einen. Daheim (die netten Nachbarn) fahren die langsam (weil teuer), hier wie die Gestörten... zumindest viele.
Daher hab ich den teureren Bußgeld - Katalog begrüßt. Woanders geht´s und hier nicht? Sind wir denn alle so doof?

Ich fahre normal so 120-130 km/h auf der Autobahn , finde Raserei nervig, spritfressend und anstrengend. Bin auch mal ein bisschen zu fix, davon kann sich wohl kaum einer freisprechen, aber immer bezahlbar. Nutze viel den Tempomat und das Navi zeigt an, wie schnell man fahren darf, wenn man ortsfremd unterwegs ist. ;-)

Eine Zeitlang hab ich Außendienst gemacht und war täglich zwischen Köln und Frankfurt unterwegs. Somit sehr viele Kilometer im Jahr "abgerissen". Seitdem bin ich noch defensiver unterwegs.

3 andere Punkte finde ich auch wichtig (selbst wenn es hier um das Tempo geht):
a) das Rechtsfahrgebot! nicht Mitte, rechts, ganz rechts!!!
b) Blinken - zu meiner Fahrschulzeit war das sicherheitsrelevant und sorgte für zügigen Verkehrsfluss.
c) beim Abbiegen bis zum weißen Punkt auf der Mitte der Kreuzung vorfahren. Dann sieht man, ob Fußgänger queren und es kommt mehr als 1 Fahrzeug pro Ampelphase weiter. Fast jede Kreuzung hat diesen Punkt. Hab ich auch in der Fahrschule gelernt.

„Ahrensburg“ (Pseudonym)

Wäre vernünftig. Alle kommen schneller ans Ziel und es schon Leben und Ressourcen.

130 für 🇩🇪🙏🇩🇪 - patriotische Initiative! Schluss mit Ausländern die auf unseren Autobahnen Rennen veranstalten um dann auf YouTube Videos von den "CrazyGermanAutobahns" zu posten. Für 🇩🇪!!!

@Tronje " ..Schluss mit Ausländern die auf unseren Autobahnen Rennen veranstalten.." ist diese Aussage wirklich dein Ernst ?! ..Richtig qualifizierte Argumentation.. ein deutscher Staatsbürger macht sowas natürlich nicht gell, nur der rücksichtslose Ausländer *facepalm* oh man! Alleine deine Wortwahl ist schon diskriminierend.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ein generelles Tempolimit nicht zielführend ist, denn auch 130 km/h kann bei schlechter Sicht und ungünstigen Straßenverhältnissen verhängnisvoll sein. Genauso kann 180 km/h bei völlig freier Sicht und guten Verhältnissen ohne Verkehr völlig unproblematisch sein. Flexible Leitsysteme, die dem Verkehrsfluss dienen oder aber Regelungen auf unfallträchtigen Strecken, ja sehr gerne. Aber nicht ein generelles Limit ohne Sinn und Zweck..deswegen Tempolimit, Nein Danke.

@ Tonkas,

...Genauso kann 180 km/h bei völlig freier Sicht und guten Verhältnissen ohne Verkehr völlig unproblematisch sein....

Entschuldige, aber wo lebst du?
Wann soll das denn sein 'ohne Verkehr' und vorallem wo?
Die Straßen sind doch jetzt schon überfüllt. Kaum ein Tag vergeht ohne Stau.
Also mal ehrlich, deine Argumentation ist da auch kein Vorzeigebeispiel.