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Schön geschrieben, Käthe :)
Das mach ich ;)
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„Idar-Oberstein“ (Pseudonym)
Hallo Cydonia, ich habe mir mal dein Profil angeschaut und natürlich auch deine Bilder....Ich finde du bist eine hübsche,junge Dame...23...Es werden immer wieder Männer in dein Leben treten,die werden,so hoffe ich,dir auch Selbstsicherheit geben können.Du bist ja auch noch jung und hast Zeit dein Leben und Seele zu festigen...wie schon Alle vor mir schrieben...Nimm dich so an wie du bist.Ich war früher zwar nicht ganz so aber vielleicht ähnlich...Ich habe mich auch im laufe der Zeit verändert und bin mit den Jahren gewachsen...mag mich heute so wie ich bin und hab sicher auch kein Problem mich zu zeigen.
Also Kopf hoch...Arschbäckchen zusammenkneifen...lächeln...winken...und hoffen das all die Idioten dann von dir Irritiert sind und vor einen LKW rennen ;-P
Dick war,ist und wird immer schick sein...zumindest in meinen Augen :)
LG der Dude
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Danke für deinen lieben Worte Knuddeldude :)
Wenn sie alle vor einen LKW laufen, hilft mir das aber auch nichts... ;)
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@Cydonia, ich finde es sehr gut, wie reflektiert du denkst - auch wenn es dich selbst manchmal nervt. ;-) Wenn ich in deinem Alter schon so "wach" gewesen wäre, was mein Umfeld anging,wären mir vielleicht etliche Kämpfe und viele traurige Stunden erspart geblieben. Andersrum wäre ich vielleicht auch nie so glücklich geworden, wie ich es jetzt bin. Rückblickend musste ich diese Wege erst gehen, um jetzt genau da zu sein, wo ich jetzt bin, und mit genau dem Mann, den ich immer für ein überzogenes Wunschbild hielt.
Ich meine natürlich nicht, dass du auch 30 Jahre auf den bestmöglichen Partner warten sollst, aber vielleicht hilft es dir schon, mehr Geduld mit dir selbst zu haben. Irgendwo tief in dir drin hast du ein Selbstbild gespeichert, das dich mit deiner Realität unzufrieden sein lässt. Du könntest versuchen, mal diese Erwartungen an dich selbst herauszufinden und zu prüfen, woher sie kommen. Dann kannst du auch entscheiden, ob sie überhaupt von dir selbst kommen, und ob sie jemals deinen realen Möglichkeiten entsprachen. Oder vielleicht kommen einige dieser Erwartungen aus einer Ecke, die dir generell nicht gut tut? Erwartungen, die nur anderen nutzen, aber dich in deiner eigentlichen Freiheit einschränken?
Eine Freundin hat mir vor ein paar Jahren gesagt:
"Frage dich, was DU willst, wovon DU träumst, was DU erreichen möchtest, was DIR Spaß macht - und dann schau, wer dich dabei unterstützen möchte. Natürlich kannst du dabei Kompromisse schließen, aber lasse nicht zu, dass jemand dir ein schlechtes Gefühl gibt oder dich verletzt. "
Du bist eine hübsche junge Frau, und du hast hier schon einigen lieben Zuspruch erhalten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich deine Einschätzung der Situation recht bald positiv ändern wird - und höre ruhig auf deinen Bauch - auch wenn er dir nicht gefällt. ;-)
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„Stutensee“ (Pseudonym)
Liebe Cydonia,
ich kann dich so gut verstehen ;-) Aber du bist so jung, was hätte ich darum gegeben in deinem Alter schon so gut über mich selbst reflektieren zu können und schon so genau zu wissen warum ich wie ticke. Sich selbst zu finden, mit sich selbst zufrieden zu sein, sich annehmen zu können das ist ein ewig langer Prozess und ich bin sicher du bist auf einem richtig guten Weg das alles zu meistern! Und zum Thema Studium, Zukunft etc, genau jetzt ist die Zeit für dich sich zu überlegen was man will und sich das morgen wieder anders zu überlege und übermorgen nochmal anders. Jetzt hast du die Möglichkeit dich auszuprobieren und möglichst "schadenfrei" auszutesten was für dich das Richtige ist und was nicht. Lass dich dabei nicht von deinem Umfeld beirren oder in den vermeintlichen Weg des geringsten Widerstandes quatschen! Ich habe in deinem Alter genau diesen Fehler begangen, weil ich mir zu viele Gedanken über mein Umfeld gemacht hab und eben nicht stark genug war mich für einen neuen Weg zu entscheiden, den viele Menschen aus meinem Umfeld in dem Moment nicht befürwortet hätten. Ich bereue es bitter! Bitte mach nicht den selben Fehler ;-)
Alles Gute!
LG
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„Fulda“ (Pseudonym)
Liebe Cydonia,
ich habe tatsächlich mal ähnlich gedacht, und solange man diese Einstellung hat und sich selbst nicht "leiden" mag ist es wirklich verdammt schwer jemanden zu finden und an sich "ran" zulassen, sowohl emotional als auch körperlich....
Ich habe vor knapp zwei Jahren hier bei rubensfan einen super lieben Mann kennengelernt, nach dem ich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte jemanden zu finden der mich so mag und akzeptiert wie ich bin hat es mich voll erwischt :-) und ihn tatsächlich auch ;-)
Wir sind jetzt bald ein Jahr zusammen und obwohl wir (noch) sehr weit voneinander entfernt wohnen sind wir sehr glücklich und unsere Liebe wächst von Tag zu Tag!
Ich kann Dir also nur sagen:
GIB NIEMALS AUF, es gibt da draußen jemanden für Dich der auf Dich wartet!!!
Ihr müsst euch nur finden! (es kann auch mal etwas länger dauern)
Liebe Grüße.... und Kopf hoch!
Das Schicksal meint es mit jedem gut!!!
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„Büdingen“ (Pseudonym)
Reflektieren zu können, mal so allgemein zu sprechen, macht das Leben , auch wenn man das denkt, nicht einfacher....denn es führt unweigerlich dazu, hin zu sehen....und an die eigene Verantwortlichkeit zu gehen und innerlich immer wieder zu sortieren...auch wenn es das Leben qualitativ um so viel aufwertet und einem später ganz andere Möglichkeiten und Gefühlsspektren ermöglicht....zu aller erst ist es um ein Vielfaches anstrengender oft auch schmerzhafter und bei weitem nicht so unbeschwert...und ich muss den anderen beipflichten....das in so jungen Jahren schon "drauf zu haben" das ist etwas, worauf du immens stolz sein kannst...denn auch, wenn es sich nicht so anfühlt...nur dadurch kann man irgendwann bei sich ankommen und dieses Glück und die Liebe von innen finden....und wie gesagt...du bist noch so jung...das wird alles werden :-)
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Ich danke euch für euren Zuspruch, wirklich, das tut echt gut.
Dieses mit dem noch Zeit haben ist nicht so leicht wie gesagt.
Ich habe das Gefühl, dass ich seit jeher, wenn Freundinnen über irgendwelche Männer oder ihre Beziehungen reden, ich daneben sitze und mich gar nicht als Mensch fühle. Schon immer gab es von mir Zuspruch oder Rat, aber ich habe mich in diesen Momenten gar nicht existent gefühlt. Vergleichbares Gefühl als begleite man eine schlanke Freundin beim Shoppen in einen Laden bis Größe 42. Man ist dabei, guckt sich die Sachen an, berät, aber für das Geschäft ist man gar nicht da und man weiß, die Freundin hat am Ende super Sachen und man selbst nichts.
Nur, dass es mittlerweile noch unangenehmer wird, weil es bei manchen eben echt schon um was geht. Gemeinsame Wohnungen, Hausbau, Heirat, Familienplanung. Ich weiß nicht mehr, aus welchem Film der Spruch ist, aber da hieß es "Sei in deinem Leben die Hauptfigur und nicht nur die beste Freundin" und das genau das schief läuft, ist bei mir eindeutig.
Und nochmal möchte ich dennoch betonen, dass ich nicht unbedingt einen Partner brauche, weil ich alleine gut klar kommen. Aber dieses immer außen vor zu sein, nichts zu erleben, nichts erzählen zu haben. Dann aber eben auch wieder die Angst, dass jemand kommen könnte und dann steht man vor dem eigentlichen Problem, weshalb ich diesen Thread überhaupt angefangen habe.
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„Büdingen“ (Pseudonym)
hm....ohne dich jetzt genau zu kennen....diese Angst und diese Unruhe stehen für etwas, was in dir rumrührt...und oft lenkt sie auch vom wesentlichen am....ich weiß nicht, ob man da immer alleine ran kommt...weil ganz objektiv betrachtet....du bist gerade mal 23 meine Liebe....da denken die wenigsten an solche Dinge...und ich spreche da so, weil ich da genauso war....ich bin früh mit meinen Exmann zusammengekommen...und ich hatte auch schnell den Fokus auf all diese Dinge, die mir vermeindlich das Glück und die Sicherheit geben sollten....eben auch, weil ich Angst hatte, davor, dass mir die Zeit davon läuft....diese Angst stand bei mir stellvertretend für andere Themen...das muss nicht der Fall sein bei dir...aber meine Erfahrung zeigt mir, dass es in den meisten Fällen so ist... Wie auch immer....es gilt sich einfach anzuschauen, was da ist und sich zeigen möchte...und da ist es auch keine Schande, sich Hilfe zu holen....denn oft sind die Gefühle, die sich im Außen eigen...gerade in dem Fall hier , was das "sich Ausgeschlossen fühlen " betrifft ganz alte Gefühle, die man fest in sich eingeschlossen hat, weil sie als Kind zu furchtbar waren , um sie auszuhalten...und sich jetzt, da man erwachsen und belastbarer ist, wieder zeigen....einem quasie im Hier und Jetzt wiederspiegeln , was da ist und gelebt und geheilt werden möchte...und wenn man das erkennt...dann kann man das trennen...muss sich selbst nicht mehr in solche Situationen bringen....z.b.. um bei diesem Beispiel zu bleiben...das Thema in einer Gesprächsrunde selbst zu lenken, zu einem Thema, das einem besser tut...oder nach den Laden mit den kleinen Größen mit der guten Freundin zum Ausgleich noch einen Laden aufzusuchen , in dem es auch passendes für einen Selbst gibt, sich ebenso wichtig zu nehmen und sich auch etwas gutes zu tun und die Freundin dann ebenfalls als Berater und Begleiter dran teilhaben zu lassen...das sind das ganz kleine Veränderungen....die Gefühle verschwinden dann natürlich nicht gleich....aber man erkennt sie, als das was sie sind....schmerhafte Erinnerungen ...und so kann man das Kind, welches das damals erleben musste, liebevoll in sich selbst an die Hand nehmen...ihm den Trost geben...es anhören...und seinen Weg als Erwachsenen trotzdem, frei von Angst und Unruhe...weitergehen....den alten Schmerz anzunehmen ohne darin aufzugehen, sich davon leiten zu lassen und der Angst und dem Zweifel, der wirklich in den allermeisten Fällen, kindlicher Natur ist, folgen zu müssen....ihn aber wahrnehmen können....das ist , so glaube ich , das Geheimnis, sich aus destruktiven Glaubensätzen und Gefühlmustern Schritt für Schritt zu befreien....und dann kommt das mit der Selbstliebe und dem wahren Selbstwertgefühl von ganz alleine ....
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„Jüchen“ (Pseudonym)
Cydonia,
Du redest die Leben der anderen schöner als sie sind.
Die mit den Partnern, Häusern, Kindern & Familien haben auch Sorgen und Nöte. (Wie hier ja auch schon geschrieben wurde.)
Beziehungen sind kein Ponyhof, da fliegen oft genug die Fetzen.
Sicher, in der beschriebenen shopping Situation bist Du im Nachteil, aber wie oft empfinden Deine Freunde Dich als beneidenswert?
Wie oft denkt eine dünnere mit einem Sack voller Probleme:
"Die hat es so gut, sie ist beliebt, hat ein schönes Gesicht und jeder mag sie.
sie hat keinen Mann der fremdgeht, keine finanzielle Bindung durch Hauskauf etc. und kann Ihr Leben noch frei und ganz in Ihrem Sinne Leben"
Ich weiss das es nicht von aussen gelehrt werden kann mit sich ins reine zu kommen, es ist eine Entwicklung von Innen heraus, aber so jung schon so reif zu sein ist der richtige Weg.
Und wie ich schon schrieb, in der Erotik mache Dir bewusst: Das der Partner Dich begehrenswert findet ist wesentlich. wenn Du Dich nicht so wahrnimmst, schweige und geniesse.
;-)
Nichts ist tötlicher für die Libido als eine Frau die einem Mann aufzählt warum sie hässlich und nicht begehrenswert ist.
Schönen Sonntag !
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„Oberursel“ (Pseudonym)
Hallo Cydonia,
ich kann es Dir nachfühlen. Ja,auch heute noch manchmal, obwohl die Gedanken nicht mehr so oft kommen. Es sind einfach die Momente, in denen Du etwas schönes erlebst und dann so bei Dir denkst, dass es noch schöner wäre, wenn man es mit dem Partner teilen zu können und sei es nur verbal, weil der Partner entweder nicht kann oder das mal so gaar nicht sein Ding ist, er sich aber freut wenn Du erzählst, dass Du einen tollen Abend hattest.
Das ist etwas anderes als es FreundenInnen, Verwandten oder KollenInnen zu erzählen.
Die Momente sind seltener geworden, aber immer wieder mal da.
Den meisten Vorschlägen kann ich zustimmen, vor allem aber finde Deinen Weg, mit dem Du Dich wohlfühlst und sortiere ruhig auch mal die aus, die Dir dauerhaft nicht gut tun, die Leute, die sich nur melden wenn sie was wollen, Dich runterziehen und auch das Wort "Nein" macht sich auch nicht schlecht im Sprachschatz, auch wenn man sich generell für selbstbewußt etc. hält oder gehalten wird.
Da gab es das ein oder andere Mal in verschiedenen Situationen schon mal unbezahlbar gute Gesichter zu betrachten...und ein bisschen hilft es auch manchmal, nicht so ausschließlich in der "Friendzone" zu landen...meine Erfahrung...
Auch das vermeintlich glückliche Leben der Leute in Deinem Umfeld... wie Paul schrieb...was weiß man schon, als das, was einem erlaubt wird zu sehen und man erzählt bekommt? Vielleicht beneidet Dich der/die ein/e oder andere tatsächlich um die Freiheit die Du noch hast, auch wenn Du das nicht so siehst, was die natürlich niemals sagen würden, sonst müßten sie ja zugeben, dass sie sich geirrt haben.
Ich hab gesehen, dass Du in der Hannover Gruppe bist. Es ist grad mal wieder an der Zeit das ein neuer, zarter Versuch zur Wiederbelebung gestartet wird, vielleicht hast Du ja Lust? Also ich fänd´s klasse.
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Mädels, seht nicht immer alles so eng, einfach locker sein, es ist das innere was zählt;)