Bei der Senseo kann man wunderbar einen Teefilter nehmen, die beiden Ecken falten, drei Teelöffel feingemahlenes Kaffeepulver reingeben, vor dem Einlegen besser noch überschüssiges Filterpapier wegreißen. Und wer Wert drauf legt, kann den Kaffee auch selber mahlen... Und bei der Wahl des Kaffees gibt es keine Einschränkung mehr...
Macht sogar noch weniger Müll als normaler Filterkaffee, da das Papier sehr dünn ist. Und man heizt weniger Wasser auf, weil immer nur passend aufgewärmt. Ob der Threadopener das noch liest?
Ich kann natürlich nur aus eigener Erfahrung berichten. Vor einigen Jahren habe ich mir auf Empfehlung eines guten Freundes eine Rancilio Silvia zusammen mit einem separaten Mahlwerk gekauft – und ich habe den Kauf bis heute nicht bereut.
Die Maschine ist sicher nicht die modernste auf dem Markt. Sie hat weder ein großes Display noch irgendwelche App-Spielereien, dafür aber etwas, das heutzutage leider selten geworden ist: robuste, bewährte Technik. Sie macht zuverlässig ihren Espresso, ist leicht zu warten und ich habe den Eindruck, dass sie mich noch viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte begleiten wird.
Viele denken bei einer Siebträgermaschine zunächst nur an Espresso. Ich nutze sie aber auch ganz klassisch für eine Tasse Kaffee. Dafür mahle ich die Bohnen etwas gröber, verwende die entsprechende Kaffeemenge im Siebträger und lasse anschließend etwas mehr Wasser durchlaufen. Alternativ bereite ich einen doppelten Espresso zu und fülle ihn mit heißem Wasser auf – ähnlich wie einen Americano. Das ergibt einen aromatischen Kaffee, der mir deutlich besser schmeckt als das, was aus den meisten Vollautomaten kommt.
Was ich außerdem sehr schätze: Es fällt praktisch kein Müll an. Keine Kapseln, keine Einwegbehälter, keine teuren Spezialkartuschen. Der Kaffeesatz landet nach dem Brühen direkt im Garten oder auf dem Kompost und erfüllt dort sogar noch einen sinnvollen Zweck.
Für mich war das eine Investition, die sich langfristig wirklich gelohnt hat. Lieber einmal etwas Solides kaufen als alle paar Jahre die nächste Wegwerfmaschine ersetzen müssen.
Das ist alles leicht gesagt...BirneHelene, die Maschine, die du hast, könnte ich an meinem Wohnort gar nicht betreiben. Wir haben hier ca. 40 ° dH, das ist extrem hart. Da würde ein Kaffee-Kochvorgang genügen, um diese Maschine zu verkalken.
Also bitte beachtet beim Kaffee kochen bzw. bei der Auswahl der Maschine eure Wasserhärte...
Bei meinem ebenfalls sehr harten Leitungswasser hat sich der Einsatz eines BWT-Magnesiumfilters bewährt. Er reduziert nicht nur die Kalkbildung in der Maschine und verlängert dadurch die Entkalkungsintervalle, sondern verbessert auch den Geschmack des Kaffees. Im Gegensatz zu einer reinen Enthärtung bleiben wichtige Mineralien erhalten, wobei ein Teil des Kalkbildners durch Magnesium ersetzt wird. Das schont die Maschine und sorgt gleichzeitig für einen volleren und ausgewogeneren Kaffeegeschmack. Gerade bei hohen Wasserhärten ist das für mich ein guter Kompromiss zwischen Maschinenschutz und Kaffeequalität.
Die Behauptung wegen der Wasserhärte kann man keine Siebträgermaschine benutzen ist absoluter Unsinn.
1) Kann man z. B. eine Brita-Filterkanne benutzen. Selbst in den teuren unsinnigen Vollautomaten wird so eine Filterpatrone benutzt. Und es macht beim Auffüllen absolut keinen Unterschied,ob es ein normaler Messbecher oder einer mit Filter ist.
2) Kann man einen Siebträger selbstverständlich entkaken.
Auußerdem ist der Siebträger wohl kaum das einzige Gerät im Haushalt, das von der Wasserhärte betroffen ist.
@BirneHelene
Dein guter Freund kennt sich gut aus. Die Silvia ist die kleinste Siebträgermaschine mit Profitechnik. (Zumindst war es so bis vor einiger Zeit.) Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat sie auch keine Kunststoffschläuche sondern Kupferrohre verbaut. Das kleine Teil ist schwere als so macher Plastikbomber. Reparieren und Ersatzteile dürften sebst in 30 Jahren kein Problem bei der Silvia sein.
Generell ist ein Siebträger besser als ein Vollautomat. Vollautomaten sind absolute Schimmelpilzbrutstätten. Ab der Silvia (aufwärts im Preisbereich) bekommt man nach einiger Übung solch einen Espresso etc. hin wie man iihn von einem Vollautomaten nicht bekommt. Das ist geschmacklich eine ganz anderer Level. Übrigens ist der Espresso in den meisten Restaurants, die einen Siebträger benutzen ebenfalls Mist.....billiger Espresso-Kaffee....schlechte Benutzung der Maschine.
Natürlich kann man auch eine Siebträgermaschine benutzen. Mit dem Brita Wasserfilter bekommt man die Härte auf ca. 25 ° dH runter, das ist immer noch sehr hart. Glaube mir, ich habe das ausprobiert...das Ergebnis war ein bis zweimal wöchentlich entkalken, das ist einfach viel Aufwand. Glücklicherweise konnten wir die Maschine dann an der Umkehrosmose-Anlage anschließen.
Es gibt Siebträger mit Tank und es gibt Siebträger mit Festwasseranschluss.
Man kann die Umkehrosmoseanlage mit Aufsalzanlage so betreiben, dass das ganze Haus/Wohnung versorgt wird oder direkt nur an einem Anschluss. Man kann sich somit das entkalkte Wasser aus einem Wasserhahn holen oder man schließt den Siebträger direkt an.
Es gibt keinen Grund, weshalb man keinen Siebträger benutzen kann !!!!!!!!!
Es gibt es nicht.
Es gibt auch kein Naturgesetz, dass man einen Siebträger nicht mit Wasser aus einer Osmose-Aufsalzanlage betreiben kann.
Die oben genannte Silvia kann man übrigens auch direkt anschließen.
@Seaangel
Lass es einfach. Jeder der sich etwas damit auskennt sieht sofort, dass du dich eben nicht damit auskennst.
Was steht an der Theke in den Pizzarien in deiner Stadt ? Darf ich raten? Ein Siebträger....Upps
Immer solche Unsinnsdiskussionen.
Man kann aus allem eine Wissenschaft machen 😉
Früher war es der Wein, das Bier, der Käse, das Sauerteigbrot..... Jetzt ist es der Kaffee 😇
Irgendwie fällt mir da spontan die Werbung von Jakobs Krönung zu ein 😎🙃🙂😉
@Teja
Naja, dadurch gibt es aber eine Verbesserung/Entwicklung. Es darf nur nicht zu verrückt werden.
Ich käme z.B. nie auf die Idee Kopi Luwak zu drinken.😂😂😂
Weil ich gestern wieder meine Thermosbecher benutzte.....
Thermosbecher und Thermoskannen etc. bekommt man sehr gut mit dem Reinigungsulver, das man zum Rückspülen von Siebträgern benutzt, sauber.
ca. 1/2Teelöffel + heißes Wasser und einwirken lassen
Danach muss nur noch die Lösung wegschütten und den Becher etc. mit sauberen Wasser auspülen. Das Verwendung von Spülbürsten etc. ist nicht nötig. Es werden auch Gerüche entfernt.
Welch Zufall?!? @A.Fleck... 🙂
Genau darüber hatte ich mich heute noch mit Kolleginnen ausgetauscht, über die Reinigung von Thermosbechern/ Kannen. Vorallem der gewisse Plastikanteil in selbigen, dass ich davor total fies bin, vor nicht so ganz offensichtlichen (evtl.) Rückständen und Gerüchen.
😊
Die Deckel kann man natürlich ebenfalls in dieser Reinigungslösung einweichen und mit Wasser durchspülen.
Ebenso
Filterhalter von Filtermaschinen, Kaffeekanne.....
Kenne bislang keine Methode die besser funktioniert