Filmtips

in „Medien & Showgeschäft“

Zu diesem Thema gibt es 1395 Antworten

„Bad Soden am Taunus“ (Pseudonym)

Kursk

https://www.youtube.com/watch?v=Na9KTucJ4BQ


"Es gibt Ereignisse, die zu schrecklich sind, um als gewöhnliche Unfälle behandelt, und zu bedeutend, um bloß auf der langen Liste technischer Katastrophen verzeichnet zu werden. In ihnen zeigt sich die Signatur eines Zeitalters und zugleich ein ewiges Muster menschlichen Versagens.Der Blickwechsel zwischen dem achtjährigen Artemiy Spiridonov, der Averins Sohn spielt, und dem neunzigjährigen von Sydow bei der Gedenkfeier für die Opfer der „Kursk“ gehört zu den Kinomomenten, denen man auch bei größter Abgebrühtheit nicht entgeht.Tröstlich ist nicht der Ausgang der Geschichte, sondern der Blick des Kindes. In ihm liegt das Versprechen, dass das, was hier geschehen ist, nie wieder passiert."

Andreas Kilb: Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Bad Soden am Taunus“ (Pseudonym)

In der Arte Mediathek: Nationalstraße



"Vandam lebt in einer Plattenbausiedlung am Rande von Prag. Hier hat er schon seine Kindheit verbracht, hier ist er zu Hause. Vor allem in der Kneipe Severka, wo er von seinen Trinkkumpanen als Nationalheld gefeiert wird, weil er 1989 – zumindest behauptet er das – die Samtene Revolution losgeschlagen hat. Zuschlagen kann Vandam nämlich. Das ist seine Art, sich im Leben durchzusetzen. Aber er hat auch eine andere Seite – eine freundliche, unsichere, verletzliche. Die kommt zum Beispiel immer dann durch, wenn er sich um Lucka bemüht.
Vandam ist ein zwiespältiger Held, der schnell gewalttätig wird und damit die Kontrolle in seinem Kiez behält, aber auch hilflos erscheint, sobald er seine vertraute Umgebung verlässt. Die Regeln, mit denen er aufgewachsen ist, gelten heute nicht mehr. Die Welt ist viel komplexer geworden, und auch die Wertvorstellungen haben sich gewandelt. Štepán Altrichters zweiter Spielfilm, nach dem gleichnamigen Buch von Jaroslav Rudiš, ist eine treffende Mentalitätsstudie über Befindlichkeiten im dreißigsten Jahr nach dem Fall des Eisernen Vorhangs."

Katalogtext FilmFestival Cottbus, Christina Frankenberg

https://www.arte.tv/de/videos/080067-000-A/nationalstrasse/

Endlich mal ein Film mit Seele und Herz.

„Bad Soden am Taunus“ (Pseudonym)

In der Arte - Mediathek: Nationalstraße

"Vandam lebt in einer Plattenbausiedlung am Rande von Prag. Hier hat er schon seine Kindheit verbracht, hier ist er zu Hause. Vor allem in der Kneipe Severka, wo er von seinen Trinkkumpanen als Nationalheld gefeiert wird, weil er 1989 – zumindest behauptet er das – die Samtene Revolution losgeschlagen hat. Zuschlagen kann Vandam nämlich. Das ist seine Art, sich im Leben durchzusetzen. Aber er hat auch eine andere Seite – eine freundliche, unsichere, verletzliche. Die kommt zum Beispiel immer dann durch, wenn er sich um Lucka bemüht.
Vandam ist ein zwiespältiger Held, der schnell gewalttätig wird und damit die Kontrolle in seinem Kiez behält, aber auch hilflos erscheint, sobald er seine vertraute Umgebung verlässt. Die Regeln, mit denen er aufgewachsen ist, gelten heute nicht mehr. Die Welt ist viel komplexer geworden, und auch die Wertvorstellungen haben sich gewandelt. Štepán Altrichters zweiter Spielfilm, nach dem gleichnamigen Buch von Jaroslav Rudiš, ist eine treffende Mentalitätsstudie über Befindlichkeiten im dreißigsten Jahr nach dem Fall des Eisernen Vorhangs."

Katalogtext FilmFestival Cottbus, Christiane Frankenberg

https://www.arte.tv/de/videos/080067-000-A/nationalstrasse/

Endlich mal ein Film mit Seele und Herz

„Bad Soden am Taunus“ (Pseudonym)

Sorry, wenn doppelt, aber die Rf - Seite funktioniert einfach nicht richtig.

Wir waren letzten Monat im neuen Eberhofer Film Kaiserschmarrndrama.

Ich kannte die Reihe gar nicht, mein Partner hat irgendwann darauf aufmerksam gemacht.

Ich habe dann nach und nach alle Filme angeschaut und fand sie okay.

Der Neue aber war wirklich gut; abgefahren und total lustig (bis auf eine Sache die war traurig).

Also ich kann ihn sehr empfehlen :))

Hello World (2019)

"Für den introvertierten Schüler Naomi Katagaki gibt es nur eins: Bücher, Bücher und noch mehr Bücher. Die sind seine einzigen Freunde, ansonsten fristet er im Kyoto des Jahres 2027 ein einsames Schülerdasein. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sein zehn Jahre älteres Alter Ego aus der Zukunft vor ihm steht. Um einen nahenden tragischen Unfall zu verhindern [...]"


Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=6m2UOnwaGWw
gibt's bei Amazon, Maxdome, ITunes usw. digital leider nur zum Kauf angeboten und wird ansonsten über KSM vertrieben

Ist ein schöner Anime-Film, durch die Science-Fiction-Elemente gibt es ein paar WTF Momente und hat super gepasst, dass ich noch Zwiebeln schneide musste ....

Find ich gut, dass Du bis zum Ende durchgehalten hast :))

Ich werde künftig nicht mehr abbrechen nachdem mir kürzlich The Good Liar fast entgangen wäre als ich ihn nach kurzer Zeit ausgeschalten habe.

Nur aufgrund der positiven Feedbacks hier habe ich mich nochmal dran gemacht und was soll ich sagen, zum Glück :)

„Bremen“ (Pseudonym)

Dont Look up..... tiefschwarze Satire mit hochkarätiger Hollywoodbesetzung.... es geht im Film um einen drohenden Weltuntergang durch einen Kometen.... wer sich erinnert fühlt an die derzeitige Weltsituation... rein zufällig 😅 Achja auf Netflix

Den haben wir gestern auch gesehen Herbstlicht und auf jeden Fall ist es rein zufällig, falls sich jemand an die derzeitige Weltsituation erinnert fühlen sollte... :-)))

Wer ihn anschaut sollte bis nach dem Abspann dran bleiben, da kommt sogar noch 2x was :)

Gestern hab ich mir die Neuverfilmung von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" angeschaut... Ich würde mich jetzt nicht als Fan des Originals sehen, aber an dessen Zauber kommt die Neuverfilmung in keiner Hinsicht heran. Und eben war "Terminator: Dark Fate" dran (irre Mischung, merke ich gerade), der hat mich überhaupt nicht gepackt .. sehr schade, denn ich steh sehr auf die Terminator-Filme. Aber dieser war ein bisschen wirr und fühlte sich wie lauter geklaute Versatzstücke an. Sehr schade

Wir haben gestern Abend "The Professor and the Madman" auf Prime geschaut.

Er hat uns sehr gut gefallen, kann ich empfehlen.

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=NSJcogFdn54

Handlung
Im Jahr 1857 beginnt Philologie-Professor James Murray, Wörter für die erste Ausgabe des Oxford English Dictionary zu sammeln.
Murray will neben der Hochsprache auch die Sprache des einfachen Volkes in das Werk aufnehmen, und jedes Wort mit einem Beispielzitat sowie seiner etymologischen Herleitung verzeichnen.
Hilfe bei diesem Mammutvorhaben bekommt er von einem ominösen Dr. William C. Minor, der ihm über die Jahre 10.000 Beiträge schickt.
Murray erfährt erst viel später, dass sein Unterstützer wegen Mordes in einer Hochsicherheits-Psychiatrie für Straftäter einsitzt.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Professor_and_the_Madman

Ich habe nach dem Film die echte Geschichte dazu und die Biographien der 2 Männer recherchiert und Vieles war tatsächlich genau so.

Am Meisten hat mich beeindruckt, was für ein jahrzehntelanger, mühsamer Weg und Aufwand es war, solche Bücher zu veröffentlichen.

Wir schlagen sie heute auf oder gehen online, um etwas abzurufen was wir benötigen aber für so Vieles (nicht nur Bücher), was wir heute selbstverständlich zur Verfügung haben, sind Menschen früher steinige, mühsame, komplizierte und sehr lange Wege gegangen.

Davor habe ich wirklich grossen Respekt und solche Filme rufen einem das wieder ins Gedächtnis.

„Eschborn“ (Pseudonym)

Fassbinder - Leben und Wirken des Filmemachers
Am 31. Mai wäre einer der größten deutschen Filmemacher 70 Jahre alt geworden: Rainer Werner Fassbinder. Kein deutscher Filmregisseur war umstrittener, produktiver und besessener als er. Als er 1982 mit nur 37 Jahren stirbt, hat er mit seinem progressiven "Antiteater" die Bühne revolutioniert und ein Gesamtwerk von 44 Filmen und mehreren Fernsehserien geschaffen. Keiner vor oder nach ihm hat in einer so kurzen Schaffensphase die deutsche Gesellschaft derart schmerzhaft und wahrhaft porträtiert und polarisiert. Der Film gewährt einen neuen Blick auf die zerstörerischen und die unbekannten, sensiblen Seiten von Fassbinder.

https://www.ardmediathek.de/video/dokumentarfilm/fassbinder-leben-und-wirken-des-filmemachers/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE2NzM2NjY

Hanna Schygulla - Ikone des deutschen Autorenfilms
Hanna Schygulla, die große Diva des europäischen Films. Die Doku zeigt die Schauspielerin nicht nur in ihren großen Rollen, sondern auch sehr privat. Fassbinder machte sie zur Ikone des deutschen Autorenfilms und in Frankreich unsterblich. Und doch hat sich Hanna Schygulla längst emanzipiert von ihrem Regisseur, drehte mit vielen anderen wie Volker Schlöndorff und François Ozon.

https://www.ardmediathek.de/video/dokumentarfilm/hanna-schygulla-ikone-des-deutschen-autorenfilms/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE2NTA4NDc