Fifty Shades of... whatever

in „Medien & Showgeschäft“

Zu diesem Thema gibt es 62 Antworten

Da Katzen ja bekanntlich neugierig sind...

Ich bin ja ein bisschen erstaunt, der Film läuft seit letzter Woche und ich hab hier noch nullkommanullnull drüber gelesen. Kann doch nicht sein dass noch gar keiner drin war? Nach dem Hype um die Bücher hätte ich eigentlich gedacht, direkt nach dem ersten Tag geht es hier richtig rund... und jetzt... so... nüx?

An alle, die schon drin waren: Erzählt doch mal, wie war's denn? Besser/schlechter als die Bücher? Guck-Empfehlung oder eher "spar Dir Dein Geld"? Ich fand die Bücher ja selber grottig, trotz und alledem interessiert es mich, was die draus gemacht haben.

Bin mal gespannt, ob jemand schon was zu berichten hat...

„Garmisch-Partenkirchen“ (Pseudonym)

Der Film ist weltweit in vielen Ländern Platz 1 der Kinoliste... also so 1-2 Leute von rf sollten auch drin gewesen sein.
Vielleicht sind alle in Daumenschrauben gefangen oder haben ne Schreibblockade vom Dauerpeitschen... Muss schwierig sein, so ein Pornoleben zu organisieren...

„Alsdorf“ (Pseudonym)

Die da wäre.......?

„Bühl“ (Pseudonym)

Der Film ist ab 16.....was soll da sein?

„Alsdorf“ (Pseudonym)

Es muss sich dabei ja nicht zwangsweise um eine so genannte Sex Szene drehen.
Wer die Bücher gelesen hat,weiss, dass der eigentliche Sex zwischen den beiden Akteuren in zwischenmenschlicher Kommunikation stattfand! ;-)

„Wiehl“ (Pseudonym)

Welche Kommunikation? Die Stelle, wo die Protagonistin schweigend an der Lippe kaut? Allein das kam ja so 368 mal vor ... lach .... ja grottig trifft es gut @andere Katze

„Greven“ (Pseudonym)

Ich hab bei diesem Zeugs so den Eindruck, daß anscheinend der Satz Sex sells immer noch zählt.... in den Siebzigern waren es eben diverse "Reports" und Emanuelle, heute halt Shades of blaaaa.

„Rostock“ (Pseudonym)

:-)) Der Kurztrailer ist gut! :-))
Ich glaub´ das Kinogeld spare ich mir, bzw. gebe es für lohnenderes aus.

„Borna“ (Pseudonym)

@herrenlose_Katze: Nein, die, wo die Augen verdreht werden.

Die Bücher waren allenfalls unterhaltsam, aber sicher keine große Literatur. Mich hat an der Verfilmung am meisten interessiert, wie die Produzenten es schaffen wollen, das was die Autorin unter SM versteht, in Bilder umzusetzen und trotzdem der Indizierung zu entgehen und keinen Porno abzuliefern.

Das Ergebnis war vom Handlungsverlauf her m. E. recht nahe an der Buchvorlage des ersten Teiles der Trilogie, die Figuren genauso stereotypisch dargestellt, wie ihre vollkommen konträren Lebenswelten, woraus sich auch der Aschenputtel-Charme dieser kruden Story nährt.
Alle Szenen, die beim geneigten Leser je nach Erwartungshaltung mehr oder weniger das Kopfkino anzukurbeln vermochten, sind erwartungsgemäß der Altersfreigabe entsprechend entschärft, geschnitten.

Die Hauptdarsteller machen ihren Job recht gut und es war sicher die richtige Entscheidung der Besetzer, auf frische, unverbrauchte Darsteller zu setzen, mit denen der Zuschauer keinen bestimmten Typ verbindet. Die schwächen der literarischen Vorlage können aber weder die beiden Schauspieler, noch die Drehbuchautoren ausbügeln. Aus ....... kann man halt keine Schokotörtchen machen.
Kommerziell gesehen kann ich mir vorstellen, dass man den Filmgenuss durch "50 Shades Mitmach-Kits" (Augenbinde, Krawatte, Kabelbinder, Flogger...) für die Zuschauer noch greifbarer und für die Macher noch gewinnbringender gestalten könnte.

Das Ergebnis war für mich dennoch okay, unterhaltsames Popcorn-Kino, womit man sich einen schönen Abend gestalten kann.

„Wiehl“ (Pseudonym)

Kit ist gut. @ Wolf
Selbst in der Kleinstadt habe ich beim WäscheHändler des Vertrauens Weihnachten so skandalöse Dinge wie Augenmasken und Perlenstrings gesehen ... der Flogger kommt sicher noch zum SSV. Lach.

„Stuttgart“ (Pseudonym)

Härteres sm wäre auch im Kino schwer darzustellen, bzw dann wäre der Film auch nichts mehr für die Masse gewesen.
All zuviel darf man wohl nicht erwarten von dem Film, schlecht soll er aber wirklich nicht sein.

Es kommt halt immer darauf an mit welchem Anspruch und Erwartungen man ins Kino geht. Buchverfilmungen sind halt auch leider meistens immer etwas schlechter als die Vorlage, einfach weil sich im Kopf mehr abspielt.

„Stuttgart“ (Pseudonym)

Secretary hatte ja auch keine harten sm Szenen.

„Gersthofen“ (Pseudonym)

Weder die Bücher noch der Film haben etwas mit BDSM zu tun. Das ist so ein Märchen für (vorwiegend weibliche) Erwachsene wie "Pretty Woman".

„Wiehl“ (Pseudonym)

Secretary hatte eindeutige Szenen, auch wenn sie nich nackisch oder pornographisch waren, war es mehr S/M als normalerweise so über eine Kinoleinwand huscht.

Kenne nur den 1.Teil der Shades of what? Trilogie... weiter reichte mein Masochismus nicht *lol*.
Das Buch ist echt eher eine schlechte Liebesgeschichte als ein Highlight der Erotikkunst. Hat mich so an das erinnert, was ich mir unter Rosamunde Pilcher vorstelle... nur diesmal mit Handschellen und Peitsche.

„Geldern“ (Pseudonym)

Ich habe sie verschlungen und war begeistert!!!!!!!!!!

Aber daher bin ich mir auch nicht sicher, ob ich den Film sehen möchte. Ich kann mir schon vorstellen, dass man enttäuscht ist, weil ja nicht soviel nachgestellt werden kann.

„Erfurt“ (Pseudonym)

Heute Morgen gab es einen Bericht im Frühstücksfernsehen, dass die Baumärkte und Handwerksläden nun regen Zulauf an Kunden haben, die dort auch gewisse Utensilien kaufen wollen. Die Moderatorin interviewte den Verkäufer und fragte ihn dann in verführerischem Ton nach bestimmten Artikeln. "Haben Sie auch Kabelbinder ?" etc.
Der Verkäufer machte den Spaß mit, und machte auch so Andeutungen.
Dann interviewte sie noch ältere Kunden.... "Was haben sie denn hier eben gekauft ?" Und der ältere Herr: "Eine Glühbirne." Und sie: (wieder in diesem Ton) "Und was wollen Sie damit machen ?" ... der Opi verstand nur Bahnhof .. hihi

Oh ja, in Richtung Baumarkt hab ich da auch was gehört... Letztens kam im Radio ein Bericht, dass angeblich irgendwo der Chef eines Baumarkts (oder wars eine Baumarkt-Kette? weiß leider nicht mehr, was es war und wo. Glaub aber, es war in England...) seine Angestellten angewiesen hat, das Buch zu lesen, weil er nach dem Film mit regem Zulauf von Leuten rechnet, die gerne ein "Mitmach-Kit" (danke für das Schlagwort @ Wolf ;o)) hätten, und dann seine Leute nach der entsprechenden Lektüre die Kunden schneller zu den gewünschten Utensilien führen und auch selber vielleicht Vorschläge machen könnten... ich hab selten schon vor dem Frühstück so herzhaft gelacht ;o))

@ die andere Katze: oh ja, diese Szene hat mich auch irgendwann tierisch genervt... hab am WE ein Interview mit der Autorin gesehen, die da meinte, sie würde an was Neuem schreiben... au weia...