Akte 2011- Abnehmen brutal

in „Medien & Showgeschäft“

Zu diesem Thema gibt es 88 Antworten

„Zürich“ (Pseudonym)

Hat es jemand gesehen...? Gab es was neues?

„Trier“ (Pseudonym)

gestern ist der eingriff wohl vorgenommen worden....

„Zürich“ (Pseudonym)

ok, ich ziehe meine Frage zurück....

„Zürich“ (Pseudonym)

Danke, Tammy!! (.. und natürlich auch Mandarine!)

„Barsinghausen“ (Pseudonym)

Ich fand es nur entwürdigend, wie der Transport mit dem Tuch gezeigt wurde und daß die Kamera überall hautnah dabei war.


So etwas ist noch schlimmer als das Dschungelcamp!

„Verl“ (Pseudonym)

Ich habe diese Woche spät nachts eine Reportage gesehen über einer Frau, die an die 500 kg wog (Amerikanerin).

Der Transport aus dem Haus (und auch von einem anderen schwerst Übergewichtigen) wurde ebenfalls deutlich gezeigt.

Jedenfalls war die Frau voller Mut, ihr Übergewicht loszuwerden und unterzog sich einer OP (Magenverkleinerung).

Anfangs ging alles gut, ihre Kinder waren glücklich, sie fing an sich im Krankenhausbett in kleinsten Schritten zu bewegen (mit den Armen), nahm auch 25 Kilo ab.

Alles sah vielversprechend aus. Dann, nach kurzer Zeit, verstarb sie ganz plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt.
Die Ärzte waren aufgrund des Gewichtes und der entsprechenden Fettschicht und einfach, weil sie nicht recht rangekommen sind, nicht in der Lage, sie zurückzuholen.

Ich fand es ziemlich traurig, daß sie im Endeffekt verstorben ist, nachdem sie voller Hoffnung war, auch wenn ich sie natürlich nicht persönlich kannte.

Als ich gerade die letzten Posts hier las, mußte ich an diese Frau denken und drücke der Dame wirklich die Daumen, daß sie nicht das gleiche Schicksal ereilt.

„Haßberge“ (Pseudonym)

So, da ich diese Frau bin, möchte ich doch mal was sagen dazu. Erstmal: Ich bin aus dem KH zurück und habe 37 kg Wasser verloren in 10 Tagen. Und der Antrag für die Reha ist gestellt und wann und ob er genehmigt wird, das wird sich zeigen.

Ich kriege seit letztem Jahr 3 x die Woche lymphdrainage und habe Stützstrümpfe, die ich nicht anziehen konnte, weil die Beine durch die Wassereinlagerungen offen waren.

- ich war in ärzlicher Behandlung
- mein Freund ist kein Feeder
und ich habe sat1 eingeschaltet, weil alle Entscheidungen der KK so lange gedauert haben und ich Hilfe brauchte.

Wenn jemand was wissen möchte, so soll er sich doch an mich wenden.

„Alfter“ (Pseudonym)

@Weibsbild69, Dein Statement zeigt mir mal wieder, wie über jemanden "gemutmaßt" wird, den man nicht kennt!

Ich wünsche Dir, daß Du Dein Ziel erreichst! Alles Gute!

„Haßberge“ (Pseudonym)

Danke, ja es wurde viel gemutmßt, obwohl man uns nicht kennt, das ist leider sehr schade.

Falls sich jemand durch den Anblick gestört gefühlt hat, dann tut es mir leid.

Und es war für mich auch schwierig das alles so hautnah zuzulassen, vor allem den Transport, aber es ging nicht anders...

„Alfter“ (Pseudonym)

@Weibsbild69, ich kenne das mit den Mutmaßungen... ^^

Warum manche Menschen meinen sich anmaßen zu müssen, andere zu be.- bzw. zu verurteilen ohne sie zu kennen, wird mir immer ein Rätsel bleiben... ;-)

Lass' Dich net unterkriegen, den Anfang hast Du gemacht! :-)

„Zürich“ (Pseudonym)

Schön, daß Du Dich hier (an)gemeldet hast und noch ein paar persönliche Statement abgegeben hast!

Du weißt doch, daß die Menschen sich sehr gerne sehr schnell ne "eigene" Meinung bilden.... und auch schnell dabei sind, zu "verurteilen". Ich denke, daß Du da bisher auch einiges erfahren mußtest....

Ich freue mich einfach für Dich, daß Du schon so viel Wasser verloren hast und wünsche Dir für Deinen weiteren Weg viel Erfolg und daß Du ganz bald wieder die Lebensqualität hast, die Du Dir wünschst!

„Trier“ (Pseudonym)

auch von mir alles gute und weiterhin viel erfolg...

@ LaLunaBln ich kann auch nicht verstehen, warum die Ärzte das so lange ignoriert haben, das es so eskaliert ist. Allerdings finde ich auch, das ich als Patient mir das auch nicht so lange mit anschauen muss. Es liegt ja auch in der eigenen Verantwortung einen Arztwechsel zu machen, wenn man den Eindruck hat, das der behandelnde Arzt sich nicht genügend kümmert (falls das so war).

Auf der anderen Seite darf man aber auch das eigene Verhalten nicht gänzlich ignorieren. Ohne Weibsbild69 zu nahe zu treten, ist es aber auch klar, das bei dem was auf ihrem Blog zu lesen ist, die Trinkgewohnheiten alleine schon Wassereinlagerungen begünstigen. Hochkalorische Zuckergetränke ziehen nun einmal Wassereinlagerungen nach sich, ebenso die Massen an Kohlehydrate. Das sollte man doch wissen und steht damit auch in der eigenen Verantwortung.

Und wenn man dann einen Partner hat, der einem das Essen besorgt, weil man selbst nicht mehr kann, liegt dann nicht dort evtl auch die Frage nahe, ob es da nicht Vorlieben gibt? Wobei die Frage zu stellen, ja nicht gleichbedeutend mit einer Verurteilung ist.

Dick sein hin und her, nicht alle haben einen genetischen Hintergrund und bei allem Verständnis, wo soll das enden, wenn alle plötzlich OP-Wünsche anmelden, damit geholfen wird. Ich bin schon der Meinung, das dies auch keine Dauerzukunftslösung sein kann.

Und was Akte 2011 anbelangt, so werfen sich für mich auch einige Fragen auf, ob sachliche Berichtserstattung so aussehen muss, das eine entblößte Brust zu sehen ist und vieles mehr, was grenzwertig ist und auch für meinen Geschmack würdelos.

Und natürlich stellt man auch die Frage, wenn man den Blog von Weibsbild69 liest, wie sie sich noch bewegt hat und dann den Aktebericht, wie z.B. die eigene Notdurft verrichtet wird, wenn man wirklich in so einem Zustand ist. Ohne all die vielen Fragen die man sonst noch stellen könnte, die dann die Frage aufwerfen - wie dramatisch ist es und wie überzogen wird es dargestellt und warum? Also auch hier sind die eindeutigen Fakten für mich etwas verschwommen, wenn man kritische Fragen stellt z.B. die Schlafhaltung und das fortwährende Sitzen auf einer kleinen Couch, wobei klar sein müsste das bei jeder Lymphproblematik die Füße hoch müssen.

Also ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und stelle mir einige Fragen bezüglich der Fakten, Eigenverantwortung und Berichterstattung seitens Akte 2011.