Wegovy, Ozempic & Co

in „Gewicht reduzieren“

Zu diesem Thema gibt es 171 Antworten

Zusammenfassung des Themas Wegovy, Ozempic & Co

Erfahrungen mit Wegovy

Viele Nutzer berichten von positiven Erfahrungen mit Wegovy. Besonders hervorgehoben werden die effektive Unterstützung beim Abnehmen und die langfristigen Ergebnisse. Einige Teilnehmer im Forum erwähnen jedoch Nebenwirkungen wie Übelkeit und Magenprobleme, die meist in den ersten Wochen auftreten.

Ozempic: Erfahrungen und Vergleich zu Wegovy

Auch Ozempic wird häufig als wirksames Medikament zur Gewichtsabnahme beschrieben. Im Vergleich zu Wegovy scheint es ähnliche Effekte zu bieten, wobei einige Nutzer betonen, dass die Dosierung entscheidend für die Wirkung und Verträglichkeit ist. Nebenwirkungen wie Verdauungsprobleme werden ebenfalls genannt, jedoch meist als mild empfunden.

Gemeinsame Erfahrungen und Tipps

In den Beiträgen teilen Nutzer praktische Tipps zur Einnahme und wie man Nebenwirkungen reduzieren kann. Eine gesunde Ernährung und langsames Anpassen der Dosierung werden empfohlen. Sowohl bei Wegovy als auch Ozempic sind regelmäßige Arztbesuche wichtig, um den Fortschritt zu überwachen.

Fazit

Diese Zusammenfassung basiert auf Forum-Beiträgen und soll einen Überblick über die Erfahrungen mit Wegovy und Ozempic geben. Bitte fragt einen Arzt oder eine Ärztin, bevor Ihr diese Medikamente einnehmt.

„Staßfurt“ (Anonymer Beitrag)

@Wiesbaden

Weißt Du zufällig noch auf welchen der hier besprochenen Wirkstoffe sich das bezog..?
Semaglutid, Tirzepatid..? Beide?

Mir war diese Wirkung tatsächlich nicht bekannt, obwohl ich seit Jahren zunächst Liraglutid und dann Semaglutid spritze.
Das wäre in vielerlei Hinsicht eine echte Chance für einen lieben Bekannten...

Nachtrag:
Gerade eben gefunden.
Danke für den Hinweis!
https://www.stern.de/gesundheit/ozempic-und-wegovy--helfen-abnehmspritzen-gegen-alkohol--und-nikotinsucht--36180548.html

„Rottweil“ (Anonymer Beitrag)

Es erscheint mir logisch, da die Wirkstoffe der Spritzen im Belohnungssystem im Hirn wirken.
Sucht wirkt ja auch dort.
Und eben nicht nur essen, sondern auch Alkohol, Nikotin usw.

Das erklärt auch, warum bei manchen Menschen die Psyche ins trudeln kommt, als Nebenwirkung bei der Nutzung der Spritzen.

Essen dient ja auch der Gefühlsregulation und wirkt so über das Belohnungssystem im Hirn.

„Staßfurt“ (Anonymer Beitrag)

.....und es könnte auch erklären, warum es bei manchen Menschen eben nicht ...oder nur sehr begrenzt wirkt 🤔

„Staßfurt“ (Anonymer Beitrag)

Ich hatte vor kurzem ein - für mich- verstörendes Erlebnis zum Thema "Abnehmspritzen"
Einer Bekannten, die auch sehr mit ihrem Gewicht hadert (allerdings in einem sehr moderaten Bereich) ist im Gespräch mit mir bewusst geworden, dass ich (wg meines Diabetes) Ozempic vorrätig habe.
Sie war der Meinung ich solle/müsse ihr eine Spritze verkaufen...schliesslich krieg ich es ja von der Krankenkasse und sie nicht...😳 😱

Meine Argumente, dass es ärztliche Kontrolle, Blutbild etc braucht...dass ich die Höchstdosis spritze und diese für sie zur Unterzuckerung und/oder leidvollen Nebenwirkungen (wie zb bei "Westeroverledingen") führen könnte, interessierte sie nicht.
Sie ist bereit jedes Risiko einzugehen um dauerhaft "schlank" und "schön" zu bleiben...
Es hat mich sehr erschreckt und traurig gemacht unter welch irrem Druck sie stehen muss 😞
Und es zeigt mir erneut (auch wenn es hier mehrfach verneint wurde), dass der Hype, der durch permanente Presseberichte entsteht, zu unguten Begehrlichkeiten führt.

Bevor Jemand fragt:
Nein, ich habe ihr nichts "abgegeben",
aber sie ist mir natürlich böse...🫣

„Langenfeld“ (Anonymer Beitrag)

Unglaublich. Mal abgesehen davon, dass du ja auch wohl nur eine Spritze pro Monat rezeptiert bekommst, zumindest bei mir ist das so, ist das echt dreist.
Ja, der Optimierungswahn der im Internet praktiziert wird ist schon wirklich beängstigend.
Und irgendwie wollen alle Frauen gleich aussehen scheint mir. Dieses extreme Schminken finde ich auch gruselig, sieht so maskenhaft aus.

„Staßfurt“ (Anonymer Beitrag)

Ja, leider beobachte ich das überwiegend bei jüngeren (40<) Frauen.
Auch der Trend zu plastischer Cirurgie :-(
Natürlich muss jeder Mensch das für sich selbst entscheiden und damit glücklich werden, aber ich glaube einfach in vielen Fällen nicht an eine eigenständige, wohlüberlegte, abgewogene Entscheidung.
Leider haben wir trotz allem "Curvy" Modeldiskussionen wieder einen Trend der Frauen in alte Muster zu pressen versucht.
Ich beobachte das mit großer Bestürzung und Trauer.

...und ja, auch Männer fallen immer deutlicher unter ein ähnliches Diktat :-(

„Xanten“ (Anonymer Beitrag)

Naja, unsere Gesellschaft "belohnt" traditionelle Schönheit schon extrem. Kein Wunder, dass da einige versuchen ihren Marktwert zu verbessern. Viele investieren sehr sehr viel in ihr Äußeres, da muss man sich keine Illusionen machen. Vielleicht 10% der Bevölkerung sind "natürlich gutaussehend", die restlichen 30%, die sich dem annähern, haben Zeit, Mühe und in der Regel Geld investiert.

"Und irgendwie wollen alle Frauen gleich aussehen scheint mir. " Das finde ich auch krass. Warum? Da scheint Social Media wirklich massiv Einfluss zunehmen. Es ist doch auch nicht so, dass Männer alle auf denselben Typ Frau mögen, da gibt es doch eine breeeeeite Variation.

„Xanten“ (Anonymer Beitrag)

Und zu den Spritzen:

NUR damit anfangen, wenn man im entsprechenden Zeitraum sicherstellen kann, dass:

- keine Vorerkrankungen vorliegen, die das problematisch machen
- keine Schwangerschaft vorliegt oder versucht wird schwanger zu werden
- auf die Ernährung und die Makros geachtet werden kann - Man muss um abzunehmen und um leistungsfähig zu bleiben, in einem Kaloriendefizit essen, aber sollte nicht maximal wenig essen. Das ist ungesund und man zerstört sich seinen Stoffwechsel dadurch.
- auf Bewegung geachtet werden kann: Im Kaloriendefizit greift der Körper die Muskeln an, wenn man sich nicht bewegt und Muskeln will man erhalten. Muskeln sind was sehr kostbares und ab einem gewissen Alter auch nicht mehr so einfach wiederaufbaubar. Deshalb: Unter GLP-1 mindestens moderat Sport machen, 6000+ Schritte pro Tag absolvieren etc.. Wichtig! Bewegung ist essenziell!
- Mit der Minimaldosis anfangen und langsam und bewußt steigern. In den USA experiementieren sie z.T. noch mit viel niedrigeren Dosen als die aktuellen Spritzen so anbieten, um die Verträglichkeit zu steigern - auch da wirkt es schon. Nicht denken, dass man gleich auf hohe Dosen gehen muss, weil man "schnell" abnehmen will. Abnehmen ist ein Marathon kein Sprint und die Spritzen sind eine Unterstützung, kein Wundermittel. Die niedrigste wirksame Dosis ist die beste.

NICHT einfach nur spritzen und hoffen alles wird gut und man wird jetzt viel gesünder, weil dünner. Wirds nicht werden, es kann (Muskelabbau, Nebenwirkungen etc.) auch alles schlimmer werden, wenn mans falsch angeht.

„Langenfeld“ (Anonymer Beitrag)

Ja, spritzen und wie gewohnt weiter essen funktioniert nicht. Nicht das Medikament lässt das Körperfett schmelzen, sondern ein Kaloriendefizit am Besten mit begleitender Bewegung. Und wenn der Körper deutlich weniger Brennstoffe bekommt, schaltet er auf Notbetrieb und hält die Speckreserven eisern fest, aus Angst zu verhungern.
Klar ist eine Nährstoffunterversorgung ungesund.
Bei mir kam die Auseinandersetzung mit Grundbedarf und Gesammtbedarf Monate vor der Spritze. Sehr hilfreich finde ich da Apps wie zB Yazio. Da hab ich auch den Überblick über die Makros. Sehr interessant auch zu sehen, welchen Nährwert verschiedene Lebensmittel haben. Damit begann mein Weg, gefolgt vom Einstieg in eine Formula Diät. Mounjaro erst Monate später (auf Empfehlung der Hausärztin) in niedrigster Dosis mit Steigerung alle 4 Wochen. Erstaunlich wie unterschiedlich das Medikament bei Menschen wirkt. Eine Freundin kommt mit der Einstiegsdosis mehr als klar, ich bin schon bei 10mg und merke deutlich weniger Wirkung als sie (dafür aber auch keine Nebenwirkungen). Mal habe ich weniger Hunger, mal mehr, ohne meine Shakes würde die Abnahme trotz 💉 bei mir nicht funktionieren. Und ohne Verzicht halt auch nicht. Ich darf fast alles, muss halt dann was anderes weglassen oder eine kleinere Menge davon genießen. Noch funktioniert es, die Spritze unterstützt mich und ich bin glücklich, diese Möglichkeit zu haben.
Ich mache auf jeden Fall weiter obwohl die Abnahme nach - 27 kg gerade etwas stagniert. Ich setze mich nicht unter Druck, bin aber weiter fokussiert .
Fazit: Zaubern kann die 💉 ohne mein Zutun nicht.

„Staßfurt“ (Anonymer Beitrag)

"...Wer übergewichtig ist, dem wird zu Diät und Bewegung geraten. Doch die Effekte durch solche Allgemeinmaßnahmen sind begrenzt. »Dabei ist Abnehmen bei Adipositas nicht das Problem«, berichtete Professor Dr. Jörg Bojunga vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming. Das eigentliche Problem sei es, das Gewicht zu halten. Der Körper setze alles daran, das Ausgangsgewicht wieder herzustellen. Zudem reduziere sich bei einem Gewichtsverlust nicht nur die Fett-, sondern auch die fettfreie Masse. Dadurch sinkt der Grundumsatz und zwar um 15 kcal pro abgenommenes Kilogramm Körpergewicht. »Wenn man nach einer Diät wieder normal isst, nimmt man wieder zu – der bekannte Jojo-Effekt«, sagte Bojunga. Und da man mehr Fett zunehme als fettfreie Masse, stehe man nach jedem Gewichtszyklus metabolisch schlechter da als zuvor..."
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kurze-therapien-sind-geldverschwendung-162093/

Eigentlich geht es in dem Artikel um die Frage wie lange man vorraussichtlich die Spritzen nutzen muß, aber ich fand die zitierte Aussage sehr interessant, weil sie bestätigt, was Menschen, die schon alle möglichen Versuche unternommen haben, längst geahnt haben:
Der JoJo- Effekt hat physiologische Ursachen und ist nicht zwangsläufig mit Disziplinlosigkeit/Versagen/ Bequemlichkeit zu erklären.

„Langenfeld“ (Anonymer Beitrag)

Ja, der Jojo ist ein A....l...
Ein lebenslanger Kampf.

„Sankt Augustin“ (Anonymer Beitrag)

Zu allererst herzlichen Dank an alle für eure Erfahrungsberichte und Tipps. Über Google bin ich auf dieses Thema gestoßen, habe alle 7 Seiten gelesen und mich jetzt angemeldet, um auch meine Geschichte zu teilen.

Ende 1994 hatte ich mit dem Rauchen aufhören können und innerhalb weniger Wochen 18 kg zugenommen, auf 103 kg bei Körpergröße 191 cm. Das Übergewicht hat mich zuerst nicht wirklich gestört, 'mollig' eben. 2009 haben meine Partnerin und ich erfolgreich an einem Programm der Apothekenumschau teilgenommen, bei dem Fett- und KH-Punkte gezählt wurden. Meine Partnerin konnte danach ihre Ernährung erfolgreich umstellen, ich hatte eine JoJo-Effekt-Erfahrung. Im Lauf der Jahre entwickelte ich einen grenzwertigen Bluthochdruck und eine Insulinresistzenz. Im Rahmen der Behandlung einer akuten Bronchitis zu Jahresbeginn fiel auf, dass sich beides verschlechtert hatte: Bluthochdruck mit Herzrhythmusstörungen und grenzwertige Linksherzvergrößerung sowie Diabetes Mellizus Typ II. Mein Gewicht war da bei 113 kg, also ein BMI von 31, der HbA1c lag bei 7,1.

Nach Beratung durch meinen Hausarzt spritze ich seit 11.02. Ozempic. Nach den ersten 3 Dosen mit 0,25 mg kann ich keine Nebenwirkungen feststellen. Wenn das so bleibt, soll ab der 5. Woche auf 0,5 mg erhöht werden. Wie es nach der 8. Woche weitergeht, entscheiden wir dann.

Schon vor der Verschreibung hatte ich viel gelesen, befreundete Betroffene (Ozempic bzw. Mounjaro) befragt und meine Ernährung angefangen umzustellen: 'Intervallfasten' 16:8, im 8-Stunden-Fenster 2-3 ausgewogene Mahlzeiten, aufhören wenn satt, möglichst nichts zwischendurch, möglichst keinen 'Nachtisch', möglichst keine Süßig- oder Salzigkeiten. Den Kaffee hatte ich vorher mit Erythrit gesüßt, jetzt schwarz, 1-2 Becher pro Tag. Ginger-Ale 'Zero' 1-2 Gläser zum Abendessen. Eine Freundin hat mir gegen Eiweißverlust Puddings 'High Protein' empfohlen, von denen ich ein paar im Kühlschrank habe, falls ich doch mal Schokoladen- oder Vanilleeis-Heißhunger bekomme. Bei besonderen Anlässen sollen auch Ausnahmen möglich sein, wie letztens 1(!) Kuchenstück beim Doppelkopf. Aber grundsätzlich scheint das (erstmal) ohne Quälerei für mich zu funktionieren. Aktuell bin ich auf 107 kg runter. Die Erfahrungen von vielen Jahren, was bei mir funktioniert und was nicht, sind in diesen Plan mit eingeflossen.

Bewegung und Krafttraining möchte ich auch gerne zeitnah in meinen Alltag einbauen. Mein Hausarzt empfiehlt mir einen Fahrrad-Heimtrainer (für Ausdauer + wegen Knieschäden) und 2(-3) mal die Woche Kraftrainig mit mindestens 48 Stunden Pause dazwischen - was genau habe ich noch keinen Plan.

Als Person mit JoJo-Erfahrung denke ich jetzt schon an die Zeit nach Ozempic. Immer wieder lese ich (auch hier), dass man die Abnehmspritzen lebenslang nehmen muss oder sich auf einen JoJo einstellen sollte. Auch mein Hausarzt ist dieser Ansicht. Meine Vorstellung ist, dass ich (je nach Behandlungsverlauf) in 12 bis 15 Monaten rund 15% abnehme, dann nach Rücksprache mit meinem Hausarzt auf eine 'Erhaltungsdosis' wechsle, diese noch rund 1 Jahr lang weiter nehme und langsam ausschleiche. Parallel sollte ich die Ernährungsumstellung und das Training beibehalten und optimieren.

Die Begründung für das Jahr Erhaltungsdosis ist hier zu finden:
https://www-templeclinic-co-uk.translate.goog/blogs/how-to-maintain-weight-loss-and-stay-slim-long-term-key-lifestyle-factors-and-biochemical-changes/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=rq
In der Google-Übersetzung heißt es: "... Es kann mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern, bis sich der Körper nach einer Gewichtsabnahme stabilisiert hat und nicht mehr aktiv versucht, das verlorene Gewicht wieder zuzunehmen. In dieser Zeit ist das Risiko einer erneuten Gewichtszunahme hoch. Kontinuierliche Anstrengung ist notwendig, damit sich der Hormonhaushalt stabilisiert und sich der Körper an das neue, niedrigere Gewicht gewöhnt. ..."

Danke für den geteilten Link zu https://www.abnehmen.com/ - das werde ich mir als Nächstes ansehen.

„Coswig“ (Anonymer Beitrag)

Hallo,

nimmt hier jemand Mounjano?
Ich denke intensiv über einen Arzt Termin bezüglich der Abnehmspritze nach. Obwohl ich große Bedenken bezüglich der Nebenwirkungen habe.

„Langenfeld“ (Anonymer Beitrag)

Ja, ich seit letzten Sommer. Ich spüre keinerlei Nebenwirkungen, konnte aber auch in niedriger Dosis keine Wirkung wahrnehmen. Jetzt mit 12,5 mg denke ich passt es. Aber ohne Ernährungsunstellung würde ich auch mit Spritze nicht abnehmen denke ich. Sie unterstützt mich, ist aber kein Selbstläufer.
Nebenwirkungen können am Anfang ganz normal sein, der Körper muss sich erst daran gewöhnen. Das kann schon mal ein paar Wochen dauern bis sich das eingespielt hat. Nicht so schnell aufgeben, solange es nur vorübergehend um Übelkeit und Durchfälle geht. Und nicht von vornherein Angst haben. Überlegen, ob man bereit ist sich darauf einzulassen. 🙂

„Staßfurt“ (Anonymer Beitrag)

Ich bin momentan in Kontakt mit einer sehr kompetenten Ernährungsberaterin mit viel Erfahrung und permanenter Fortbildung.
Mittlerweile ist Ökotrophologie sehr viel evidenzbasierter und belastbarer . Das hat mich schwer beeindruckt.

Diese Frau berät und begleitet - neben vielen anderen Patienten mit Allergien und schweren Unverträglichkeiten- auch Patienten versch. Adipositaskliniken durch die versch. Phasen vor und nach der OP.

Sie ist aber auch sehr gut orientiert im Bereich der "Abnehmspritzen" und hat eine (für mich überraschende) Prognose gestellt:
Sie sagt, dass - falls nicht noch irgendein bisher noch nicht erkannter Nebenwirkungsfaktor auftritt- diese neuen Verfahren gegen Adipositas die OPs weitestgehend zurückdrängen werden.
Die Kliniken merkten schon jetzt, dass derAndrang spürbar nachlässt und es seien weitere Medikamente (auch welche mit oraler Einnahme) kurz vor der Marktzulassung, die einen noch höheren Wirkungsgrad haben werden.
Ich finde das klingt , als könnten zumindest jüngere Adipöse etwas optimistischer in die Zukunft schauen.

„Wandlitz“ (Anonymer Beitrag)

Ja, das habe ich von meiner Ernährungsberatung auch gehört. Es wird in absehbarer Zeit auch ein Medikament zugelassen werden, das neben dem Abnehmen auch einen sehr positiven Effekt auf Gelenkschmerzen ( Arthrose ) haben soll . Es sind noch unzählige andere Medikamente in intensiver Forschung und es wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun auf dem Gebiet .
Sie hat mich allerdings auch noch mal darauf hingewiesen, dass man unbedingt ( zusätzlich zur normalen Kontrolle ) regelmäßig zum Augenarzt gehen soll. Anscheinend gibt es vermehrt Fälle einer Makuladegeneration bei der Verwendung von Ozempic . Fand ich auch hilfreich und wusste ich nicht .

„Coswig“ (Anonymer Beitrag)

Danke für eure Beiträge.
Das von den Medikamenten habe ich auch gehört und würde mich sehr freuen, wenn sie schon bald auf den Markt kämen.

Das mit Ozempic und der Makuladegeneration ... Meine Schwester nimmt Ozempic wegen ihrem hohen Langzeitzucker und hat dieses Augenleiden, dass immer schlimmer wird.

„Augsburg“ (Anonymer Beitrag)

Hallo
zur mir kann ich auch mal wieder ein update geben. Ich bin die Beitragserstellerin hier.
Nein, ein Selbstläufer ist das sicher nicht. Und die Statistik sagt ja, dass 90% der Nutzer der Spritzen bei einem Absetzen wieder zunehmen, wenn sie nicht vorgesorgt haben.
Vorgesorgt in dem Sinn, dass sie in der Zeit der Spritze deutlich ihre Ernährung umgestellt haben UND auch Bewegung, vorzugsweise Krafttraining integriert haben.
Das Problem was sich häufig ergibt ist, dass es wenig kompetente Beratung gibt. Wenn man sich dann nicht selbst im Internet schlau macht, kann das gern nach hinten losgehen.
Man hat weniger Hunger und Appetit und bleibt bei seiner (oft) ungesunden Ernährung und isst davon dann einfach weniger. Ergo, man nimmt ab.
Setzt man dann die Spritze wieder ab, isst man wieder mehr der (oft) ungesunden Ernährung und nimmt wieder zu.
Ich behaupte mal, dass ich Glück hatte. Denn mein Appetit hat sich in der Zeit ziemlich gewandelt. Nicht von jetzt auf gleich, aber immer mehr. Hin zu viel Gemüse, Ballaststoffen usw.
Ich esse jetzt wahrscheinlich mehr als vor der Abnahme, aber eben an Masse, nicht an kcal. Dazu kam, dass ich anfing erst ein klitzekleines bisschen Bewegung zu integrieren.
Gerade soviel, dass ich keine Mühe hatte es durchzuhalten. 2 x Woche einen kleinen Spaziergang. Dann habe ich mich schlau gemacht was es mit dem Muskelschwund in einem Alter Ü50 auf sich hat und mich im Fitness Studio angemeldet. Dort gehe ich aber auch nur 2 x Woche hin. Das hat einen deutlichen Effekt und reicht völlig aus. Und es überfordert mich nicht. Immerhin bin ich nun schon über 1 Jahr dabei.
Das Mounjaro habe ich seeehr langsam reduziert. Bestimmt nun ein halbes Jahr. Aber, ich nehme es immer noch und bin auch nicht sicher ob ich es so bald komplett absetzen kann oder möchte. Vielleicht ist es auch eine Kopfsache. Ich nehme zur Zeit eine Dosis von 1,5mg, was unter der Starter Dosis liegt. Aber ich meine, dass es mir trotzdem noch etwas hilft.
Ich habe bei ca. 132 kg gestartet, das war Sommer 2023 und bin jetzt bei 86 kg. Weiter abzunehmen ist nicht mehr mein Ziel. Lt. Seca Waage liegt seit ich trainiere mein viszerales Fett im optimalen Bereich und das war mein Ziel.
Schwabbelig bin ich natürlich geworden ;o)))
Da hatte ich schon Diskussionen, die ICH nicht nachvollziehen kann, wenn mir jemand sagt: bevor ich Falten bekomme bleib ich lieber dick.
Nu ja, jeder wie er/sie es mag.

„Wandlitz“ (Anonymer Beitrag)

Hut ab ! Finde ich eine ganz tolle Entwicklung. Und was mich jetzt auch wieder motiviert, ist einfach , dass kleine Veränderungen step by step so große Auswirkungen haben können.
Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, eine gewisse Erhaltungsdosis bei den Spritzen immer nehmen zu müssen , um eine neuerliche Gewichtszunahme zu vermeiden?
Wie seht ihr das ? Gibt’s da schon Erfahrungen?
Danke und ich finde es toll , sich hier austauschen zu können.

„Coswig“ (Anonymer Beitrag)

Respekt und herzlichen Glückwunsch @ "Augsburg"

„Augsburg“ (Anonymer Beitrag)

Danke ihr Beide 😊

Ich kann nur empfehlen sich im Netz schlau zu machen.

Meine Favoriten sind Dr Rupy und sein Podcast "the doctor's kitchen"
Er ist Arzt und beleuchtet viele Themen zum Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ernährung. Aber irgendwie sexier als die Ernährungsdox und Dr. Riedel 😁

Und "Lean with plants" von Chelsea Mae Cullon. Selbst wenn man nicht die Art der Ernährung verfolgt, die sie lebt (WFPB, whole food, plant based) hat sie einen sehr pragmatischen Ansatz zur Verhaltensänderung, wie man Änderungen möglichst leicht integriert, Stichwort tiny habbits. Und was es mit seiner eigenen Verantwortung sich selbst gegenüber auf sich hat.

„Xanten“ (Anonymer Beitrag)

"The doctor's kitchen" sieht gut aus. 👍 Danke für den Tipp!