„Schortens“ (Anonymer Beitrag)
"ich habe so oft das Gefühl, hohes Übergewicht wird ,schön geredet‘ - vor allem, wenn noch ein sehr geringer Leidensdruck vorhanden ist"
Diesen Eindruck habe ich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Wer entscheidet sich denn freiwillig, in dieser Gesellschaft dick zu sein? Es geht schlicht um Existenzberechtigung und Sichtbarkeit. Das wird ja nun alles wieder rückabgewickelt.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Stimmt, ist wie beim Porsche fahren...man kommt ohne Hilfe nicht mehr heraus. 🤭
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ich denke, nächstes Jahr werde ich mir ein Ebike gönnen. Dann kann ich in die Arbeit radeln.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Wie gesagt lässt sich gegen den Muskelverlust eben leider nur bedingt bei diesen Medikamenten gegenarbeiten.
Was ist daran nicht zu verstehen, dass die Studien MIT Bewegung durchgeführt wurden?
Vermutlich mit mehr als Stuhlgymnasik.
Ich finde es ja auch ernüchternd, aber sich in die Tasche lügen bringt auch nichts.
„Rottenburg am Neckar“ (Anonymer Beitrag)
"Die einen sehen Probleme wie Bäume, dicht an dicht - Die andern sehen Zwischenräume und das Licht. "
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Du kannst als stark adipöser nicht von Null auf 100 einsteigen mit Kraftsport. Du musst deine Gelenke entlasten. Und jede Bewegung, auch Stuhlgymbastik ist besser als keine. Adipös bedingte Bewegungsarmut führt auch zu Muskelverlust. Langzeitzucker Werte im Normbereich, wieder Treppen steigen können ohne schwitzen und japsen, Tanzen gehen ohne Fussschmerzen. Für mich der richtige Weg.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
"Wie gesagt lässt sich gegen den Muskelverlust eben leider nur bedingt bei diesen Medikamenten gegenarbeiten. "
Das stimmt laut meinen Recherchen nicht (mehr). Die Wissenschaft denkt überwiegend, dass das Risiko für den Muskelverlust hauptsächlich auf die schnelle Abnahme selbst und weniger auf GLP-1 zurückzuführen ist. Die Abnahme war mit GLP-1 bei der ursprünglichen Studie ja auch größer als ohne, aber prozentual war der Muskelverlust in den meisten Studien parallel zur Abnahme.
Man muss Eiweiß essen, man sollte auch nicht zu schnell abnehmen, man sollte sich bewegen, ABER irgendwo muss man anfangen und Perfektionismus kann harte Veränderungsversuche im eigenen Leben schnell sterben lassen.
In der ersten Woche mit Erbrechen & Co habe ich keinen Sport getrieben, hätte ich gar nicht die Kraft dazu gehabt. In Woche 2 habe ich jeden möglichen Weg zu Fuß gemacht, einfach ein bißchen Alltagsbewegung eingebaut, jetzt geht schon wieder Schwimmen etc..
Natürlich ist das alles nicht risikofrei und jeder sollte auf sich achten, aber die Medikamente sind so gut getestet wie es halt geht. Menschen können unterschiedlich auf sie reagieren, aber immerhin werden sie schon seit Jahren Diabetikern verschrieben.
Mein Eindruck ist z.B., dass es mir im Moment mit meinen Autoimmunerkrankungen deutlich besser geht als noch vor 4 Wochen. Vermutlich hat das nicht mit GLP-1, sondern eher was mit dem unterkalorischen Essen zu tun: Weniger Energie für das Immunsystem = weniger Potenzial unnötig durchzudrehen.
Wer mal auf einem Dickenstammtisch war, weiß, dass auch einige Leute nach bariatrischen OPs aussehen als würden sie ihr Leben 2.0 wirklich genießen und andere sehen aus wie der mangelernährte Tod auf Raten. Sein Werkzeug zur Abnahme zu wählen ist EINE Entscheidung von ganz vielen, die man treffen muss, um gesünder zu leben. Wer nicht auf seine Vitamine achtet und flüssiges Eis trinkt, kann auch 1a einen Schlauchmagen umgehen - alles schon im Umfeld erlebt. NIcht jeder ist für alles ready, aber ich finde, man sollte es auch nicht verteufeln. OPs waren auch nie wirklich risikolos: Ich kenne Leute, die sind dabei fast verblutet, zwischenzeitlich waren die Überlebensraten zum Gruseln. Wurde nach und nach besser, aber gerade in Krankenhäusern mit wenigen OPs gabs dann auch schon mal suboptimale Endergebnisse, bei denen sich die Leute kaum noch von der Toilette entfernen durften.
Für mich waren die OPs nie die 1. Wahl: Ich hatte im erweiterten Umfeld auch schon mal Bekannte mit Magen-/Darmkrebs und da hat man mehr Optionen bei den Ops, wenn die Organe noch vollständig sind.
GLP-1s sind einfach ein minimalinvasiver Versuch der medizinisch unterstützten Gewichtsreduktion, den man ja auch jederzeit wieder abbrechen kann, wenns nicht funktioniert.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Sein Werkzeug zur Abnahme zu wählen ist EINE Entscheidung von ganz vielen, die man treffen muss, um gesünder zu leben.
Stichwort Healthy at every size..
Eine Abnahme ist nicht die Grundvoraussetzung oder Bedingung für ein gesünderes Leben.
Gesünder zu leben könnte man heute anfangen. Auch ohne Abnahme.
Die Recherche also die neue Studie würde ich gerne sehen, wo zu erkennen ist, dass der Muskelverlust bei beiden Gruppen prozentual gleich war.
So viele Studien gibt es dazu noch nicht, du wirst sie also zur Hand haben, bitte verlinke sie doch. Danke.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
"Eine Abnahme ist nicht die Grundvoraussetzung oder Bedingung für ein gesünderes Leben. "
Ab einem gewissen Gewicht ist es das. Das Gewicht ist belastend für den ganzen Körper. Das Fett will versorgt und bewegt werden. Autoimmunerkrankungen nehmen zu, weil die Entzündungswerte steigen: Man nimmt an, weil einfach viel mehr Zellen ständig sterben, als bei schlankeren Menschen und weil tendenziell zu viel Energie da ist. Jeder hat da seine ganz persönliche Grenze für ein "absolut zuviel", das hat auch oft was mit Vorerkrankungen zu tun.
Nein, ich such jetzt keine Studien raus. Du hast deine " wenn 40 % der Abnahme Muskeln sein könnten" ja auch nicht mit Studien untermauert, dann wäre dir z.B. aufgefallen, dass es 20-40% sind und sich das in der Regel nicht auf echte Muskelmasse, sondern auf Anteil der Abnahme der fettfreien Masse am Gesamtgewicht bezieht und in der fettfreien Masse ist z.B. auch Wasser mit drin. Da jetzt aber einzusteigen würde zu tief gehen, gerne mal googeln.
Ja, man muss es beobachten, ja, Muskelabbau ist ein großes Risiko bei einer Abnahme, aber es ist nicht so GLP-abhängig, wie du es schilderst.
Ich guck gerade übrigens zufällig die Abnehmgeschichte eines Youtube-Urgesteins, von dem ich zuletzt vor 8? Jahren ein Video geschaut habe, MrMoregame: ERSTES Wiegen nach EINER WOCHE Eiweissdiät
(MrMoregame) Der bereitet sich gerade auf eine OP vor, weil das sein Weg ist. Aber der Struggel ist ähnlich und ich zumindest kann es ganz gut nachempfinden. Aber ich hätte auch gerne eine persönliche Köchin 😄
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Ja, doch. Habe ich.
Zur Erinnerung:
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2032183
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ich muss hier nicht missionieren, nichts belegen, habe keinen Werbeauftrag. Ich kann von MIR berichten, wie es mir geht und wie sich mein Wohlbefinden mit 35kg weniger verbessert. Zuckerwerte im Normbereich sind, die Fettleber sich zurück bildet, ich wieder schmerzfrei laufen kann, weniger erschöpft und allgemein aktiver bin. Weniger schnarche, besser schlafe, weniger Wassereinlagerungen in den Beinen habe..... usw. Kann man alles gut finden, muss man aber nicht. Dass das Thema Gewichtsreduktion Menschen aus verschiedenen Gründen triggert kann ich nicht ändern. Dennoch finde ich den Austausch gerade hier wichtig. Man kann sich auch selber liebhaben und trotzdem verändern wollen.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Ich muss auch keinen missionieren und bin auch nicht getriggert.
Wie schon einmal geschrieben freue ich mich sehr über Erfolge zu lesen. Also die Verbesserung von Wohlbefinden und Gesundheit.
Ob nun mit oder ohne Abnahme, ob mit oder ohne Medikamente.
HIER ist das Hauptthema aber ein bestimmtes Medikament.
Wenn ich Studien (vom Hersteller des Medikaments) und andere Links einstelle geschieht das als Wunsch Information zusammen zu sammeln. Um mir und anderen eine informierte Meinung zu ermöglichen.
Eigentlich nenne ich nur wissenschaftliche Tatsachen und getriggert werden leider andere offenbar dadurch. Ich schreibe hier sehr ruhig und sachlich mit Belegen.
Es ist in einem Thread beides möglich: Persönliche Erlebnisse UND Fakten belegt durch Wissenschaft statt mit anekdotischer Evidenz.
„Schwelm“ (Anonymer Beitrag)
Ich beglückwünsche jede(n), der(die) diesen Weg schon gegangen ist und damit Erfolge erzielt hat.
Ich beschäftige mich zwar mit dem Gedanken, schrecke aber noch zurück. Wahrscheinlich weil meine Blutwerte dafür noch intakt sind.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
Kurzes Update: Hitze und Wassereinlagerungen sei Dank ist es aktuell schwer zu sagen, ob das Ganze gerade gewichtstechnisch "was bringt". Ich hatte definitiv ein paar "Scheißtage" an denen ich nicht im Blick hatte, was ich gegessen habe, weil das Leben einfach hektisch wurde. An bewußten Tagen bringt das Ganze appetittechnisch schon was, aber es ist ganz minimal und ein bißchen mehr Wirkung wäre schon hilfreich, weshalb ich jetzt auf 12 Klicks hoch bin. Aktuell keine Nebenwirkungen.
Wiegen wieder, wenn das hier ein bißchen kühler wird. Bis dahin einfach für mehr gute als schlechte Tage sorgen.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
Update: Es hatte gewichtstechnisch was gebracht - keinen großen Sprung aber slow & steady. Dann hat mich ein fieser Virus erwischt und ich hatte nochmal das Spritzen ausgelassen, um einfach meinen Körper nicht noch weiter durcheinander zu bringen. Ich hatte auch keine Energie auf gesundes Essen zu achten und hab mich nicht viel bewegt, d.h. das war eh keine Woche in der man seinen Muskeln zuliebe abnehmen sollte.
Habe das mit Nachhinein mit einem Arzt besprochen und der schien das zu unterstützen, war also wohl nicht komplett falsch gedacht. Im Endeffekt muss man aber viele Entscheidungen wie man was handhabt eh im Moment selbst treffen.
Ich versuch gerade einen guten Plan aufzustellen und sobald ich wieder "ganz da" bin, geht es damit los. Spritzen werde ich wohl heute Abend oder morgen früh, um meinem Körper möglichst viel Erholungszeit zu geben, aber eben auch noch etwas Puffer, falls doch noch wieder Nebenwirkungen auftreten sollten. Man weiß ja nie.
Was ich wohl zusätzlich machen werden, ist alle ~2 Wochen mal zu einem (sehr) großen Supermarkt zu fahren, um mehr Auswahl in der Abteilung mit dem (gesunden) Convenience Food zu haben. Da sollte ich mir das Leben noch ein bißchen einfacher machen.
Fürs Mindset verusche ich regelmäßig Youtube-Videos von Leuten zu schauen, die gute Fortschritte machen.
„Köthen“ (Anonymer Beitrag)
Ich denke seit einiger Zeit darüber nach, ob das für mich ein Weg sein könnte. Ich habe sogar ein Rezept für Wegovy im Portemonnaie, es aber noch nicht eingelöst. Mir war der Umgang der Allgemeinmedizinerin zu luschig: auf die Frage, ob es eine regelmäßige Untersuchung des Bluts gäbe, antwortete sie mir, dass sie das anlassbezogen durchführen würde. Das hat bei mir kein gutes Gefühl hinterlassen, eben weil man ja auch einen Nährstoffmangel entwickeln kann. Auch die Gesamtberatung fand ich sehr schmal. Da schien ich informierter als sie in manchen Bereichen.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich noch keine dauerhafte Struktur beim Essen gefunden habe und davon ausgehe, dass das eine Grundvoraussetzung für einen Erfolg darstellt. Ich arbeite sehr viel. Esse oft den ganzen Tag nichts, bis auf das Frühstück und abends ist der Löwe dann quasi entfesselt. Bei Süssigkeiten, mein Laster ist Schokolade, gibt es keine Impulskontrolle. Ist die Schoko angefangen, kann ich auf die Frage, ob ich sie gesehen habe nur folgendes antworten: Ja, kurz. Weg geatmet. Einfach so, wie andere eine Scheibe Brot essen. Berechtigt, wäre die Frage, warum ich sie trotzdem zu Hause habe- ich kann schwer daran vorbeigehen. Vielleicht einfache Willensschwäche.
Yazio hilft mir und hat mir geholfen, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass es weniger die Menge ist, die ich esse, sondern die Kaloriendichte das Thema darstellt.
Hinzu kommt eine erhebliche finanzielle Belastung. Das Mittel müsste von mir komplett selbst gezahlt werden.
Eine OP kommt für mich nicht in Frage. Aber der Wunsch mein Gewicht in eine Klasse zu bringen, die eben nicht mehr zu morbidem Adipositas gehört, ist sehr groß. Noch mit Anfang 40 habe ich das starke Übergewicht wenig gespürt, war leichtfüßig unterwegs und sehr beweglich. Jetzt, mit Anfang 50 ist das anders. Ich spüre Beeinträchtigungen- längeres Stehen, geht nicht, längeres Gehen, schwierig. Und das will so partout gar nicht zu meinem Wesen passen. Ich folge einigen Frauen bei Instagram, die es mit einer Ernährungsumstellung geschafft haben und wünsche mir, dass das auch bei mir funktioniert. An manchen Tagen bin ich gut aufgestellt, an anderen herrschen wieder alte Muster vor.
Ich habe von einem Programm, gehört dass begleitend mit Sport und Verhaltenstherapie angeboten wird. Das finde ich interessant. Allerdings bietet das bei mir in der Umgebung 'nur' eine Heilpraktikerin an, ohne die begleitenden Maßnahmen. Das ist schade, sonst wäre das definitiv mein Weg.
Ich finde es gut, dass der Austausch hier jetzt gestattet ist.
@Baden-Württemberg: Ich bin tatsächlich auch ein großer Fan der Currys von Frosta geworden. Man muss nicht lang schibbeln, kann es erweitern um Gemüse, es ist fix gemacht nach einem langen Arbeitstag und kommt ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker aus.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
@Köthen Danke für den Tipp, schaue ich mir definitiv an! Bei TK-Gerichten erhoffen ich mir auch ein bißchen mehr Auswahl in einem großen Supermarkt.
Ich bin grundsätzlich ein SEHR ähnlicher Essenstyp wie du und wie du vielleicht ja merkst, habe ich die ultimative Lösung auch noch nicht gefunden: Ich tue mein Bestes und versuche mit dem, was mir das Leben so vor die Füße wirft, bestmöglich umzugehen. Ohne Anspruch auf Perfektionismus.
Schau dir gerne mal die Klickmethode an, damit kann man die Kosten von WeGovy stark senken. Ärzte sehen das nicht so gerne, weil das Medikament etwas länger offen ist, als das laut Hersteller empfohlen ist, aber die Stimmen im Internet sagen eigentlich bisher, dass es kein Problem ist. Ich merke auch keine Nachteile. Habe mir einfach zusätzliche Ersatzspritzköpfe über Amazon bestellt und verwende natürlich auch weiterhin jeden nur einmal.
Ich nutze zum Tracking FDDB https://fddb.info/ , einfach weils gratis und auch ganz gut ist.
Wenn du ein bißchen beleitenden mentalen Support brauchst auf deinem Weg, nutze gerne auch diesen Thread. Wir schaffen das! 💪💪💪
„Köthen“ (Anonymer Beitrag)
@Baden-Württemberg: Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber das rote Curry von Frosta ist mein Favorit. Die Portion mit 375 g für mich perfekt und finde es wirklich lecker. Den Preis finde ich ok und manchmal gibt es Angebote, die defintiv unschlagbar sind.
Dankeschön für Dein Angebot der Unterstützung hier im Thread. Ich hadere mit der Entscheidung immer noch, vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein Fitness-Studio-Freak bin (wegen des Krafttrainings) und es mir obendrein schwer fällt, mir, statt meines Jobs, Priorität einzuräumen- und dabei sollte das einfacher sein, als wenn ich mich obendrein noch um eine Familie kümmern müsste. Die familiären Themen der letzten 3 Jahre liegen auch hinter mir. Also ein guter Zeitpunkt, um dieses Thema in Angriff zu nehmen.
FDDB sehe ich mir einmal an.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Hallo zusammen. Vielleicht lohnt es sich für Selbstzahler, noch ein wenig zu warten. Schon wird das orale GLP-1 Medikament beworben, vermutlich werden die 💉 dann im Preis sinken. Also vermute ich mal.
Bin gespannt, was das für einen Run auslöst. Es ist ja leichter eine Tablette einzuschmeissen, als sich selbst zu spritzen. (Wobei das nur die Überwindung am Anfang ist, es tut nicht weh und ist echt idiotensicher in der Handhabung/Durchführung)
Birgt natürlich auch gefahren wenn es unkontrolliert inflationär eingeschmissen wird, es ist und bleibt ein Medikament und kein Lifestyle Produkt. Da wird sich bestimmt noch einiges tun, auf dem Markt.
Zum Thema Fertiggerichte: Ich denke, es ist sinnlos solche Medikamente zu benutzen, ohne eine Ernährungsumstellung. Den ganzen Tag nichts zu essen und Abends zu viel und falsch kann für den Körper nicht gesund sein und befördert eine Fehl/Mangelernährung unter GLP-1 geradezu. Zum Gebrauch solcher Hilfsmedikamente gehört auch, sich mit Ernährung und Nahrungszubereitung und Zusammensetzung auseinander zu setzen. Es darf nicht einfach nur das Ziel sein, möglichst wenig zu essen und wenn dann schnell was "Fertiges". Ich habe zu 90% auch keine Lust mehr zu kochen seit seit ich meiner Mutterrolle entwachsen bin. Ich greife bewußt selten auf "Frosta" zurück, meist auch nur wenn es Sonderangebote gibt, dann kommt es ins Eis und ist schnell greifbar im "Notfall". Aber genauso schnell kann ein zuvor selbst zubereiteten Gericht aus dem Eisbach erwärmt werden. Ich habe einmal die Arbeit und friere dann ein. Weiss was enthalten ist an ( im Fertiggericht oft verstecktem) Zucker/Fett oder minderwertigen Fetten usw. Günstiger ist es obendrein. Gemüse kann ich auch vorschneiden und einfrieren, (oder gleich TK Gemüse) da geht das alles auch ganz flott. Ich versuche immer meine Bequemlichkeit auszutrixen. Wenn ich Ferneh glotze, kann ich auch was schnibbeln. Und einfach zur Überbrückung einen Apfel oder Rohes Gemüse knabbern gegen den Heisshunger, während mein Essen köchelt. Portionen werden mit der Zeit kleiner, durch Vermeidung stark süsser Nahrungsmittel brauche ich viel weniger Süssreiz um es toll zu finden.
„Köthen“ (Anonymer Beitrag)
@Halberstadt: Du hast absolut Recht- es ist weder gut, den ganzen Tag wenig zu essen und abends viel, noch bei der Ernährung alles so zu belassen, wie es ist und zu hoffen, dass ein Medikament es schon richten wird. Und ja, möglicherweise ändert sich der Preis mit zunehmend verfügbaren Alternativen; ob nun als Tablette oder Generica.
Ich habe an einer online Ernährungsberatung teilgenommen und sogar die Ernährungsberaterin hat Frost als Alternative empfohlen.
Es ist doch wunderbar, wenn Du abends für Dich noch etwas vorbereiten/zubereiten magst. Ich habe dazu keine Muße mehr, wenn ich nach 10 Stunden nach Hause komme und bin auch keine großartige Vorkocherin. Das war ich noch nie. 'Melaprep' gelingt mir immer öfter, manchmal allerdings nicht.
Das Gute ist doch, dass das jeder für sich handhaben kann, wie er es mag. Und bevor man ganz falsch abbiegt, ist es immer noch besser, auf Frosta zurückzugreifen, auf Jouit oder anderes. Das ersetzt keinen Blick auf die Inhaltsstoffe, schafft aber vernünftigere Alternativen.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
Im Moment sind die oralen GLP-1s noch deutlich weniger wirksam als die Spritzen, weil das ganze nicht so gut über den Darm aufgenommen wird. Ich persönlich finde das Spritzen auch nicht schlimm. Es ist eine ultra-ultra dünne Nadel, die man gar nicht spürt.
"Zum Thema Fertiggerichte: Ich denke, es ist sinnlos solche Medikamente zu benutzen, ohne eine Ernährungsumstellung."
Das hat ja keiner behauptet und auch Fertiggerichte können gesund sein. Convenience-Food ist für mich auch, z.B. mein Gemüse fertig geschnippelt zu kaufen. Denke es ist illusorisch für Vollzeit arbeitende Menschen immer komplett frisch zu kochen. Das mag in anderen Lebenssituationen gehen, aber wer im Job eingespannt ist, hat damit Probleme. Machen fitte Menschen ja auch so: Vorkochen, gesunde Fertigsachen, viel Essen gehen, oder eben ultra routiniert immer wieder dasselbe essen, was z.B. schnell im Ofen gemacht werden kann etc..
Glaub wieviel man selbst schafft, sollte einfach jeder selbständig einschätzen.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ich wollte niemanden verurteilen was Fertiggerichte angeht. Auch ich bin 10 Std aushäusig arbeitstechnisch und habe keine Lust mehr zu kochen, kann ich richtig gut nachvollziehen. Mein "Fertiggericht" sind formula Shakes. Auch umstritten und nicht jedermanns Ding. Das ist mein schnelles Frühstück to go, ergänzt durch zuckerarmes Obst und reichlich Kaffee. Die enthaltenen Süßungsmittel nehme ich zähneknirschend in Kauf, verzichte aber auf gesüsste Getränke aller Art oder Geschmackstropfen. Ich bin auch der "Hungrigausdemhaus-malschnell-ne-Brezel-essen-Typ". Überhaupt belegte Brote/Brötchen. Mochte ich immer.Ging immer schnell. Gut mitzunehmen oder extern zu erwerben. Habe ich mir überwiegend abgewöhnt. Bin auch der: Ich brauche sofort was Süsses Typ. Wann immer der Blutzucker abgesackt ist nach vorherigen Spitzen. Hat deutlich abgenommen.