„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
@Rottenburg "Macht es Euch schön." Danke, das ist der Plan. 💛
@Riesa Toller Erfolg, danke fürs Teilen!
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
@Schwäbisch Hall Vielleicht suchst du dir einfach einen anderen Thread an dem du dich beteiligen kannst. Auf Unterstellungen, Bewertungen "von oben herab" und diesen agressiven Ton kann ich persönlich verzichten.
Vielleicht ist Information, die ich in Fülle geliefert habe, aber auch wichtig, um das Thema von allen Seiten zu beleuchten?
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Im Auge behalten: Es ist ein Medikament und leichtfertiger Umgang damit ist nicht angezeigt. Aber warum muss man alles verteufeln?
Mir sind die Menschen sehr suspekt, die sich panisch an ihr Dicksein klammern, die die Gefahren der Adipositas ausblenden und leugnen und sich lange gegen eine Spalte Gewichtsreduktion hier im Forum gewehrt haben. Weil sie das triggert!
Und genau die lesen hier munter mit und grätzen dann die Menschen an, die sich einvernehmlich und durchaus auch kritisch darüber unterhalten, in einem Extra Bereich der gar nicht aus Versehen betreten werden kann. Sowohl das eine als auch das andere birgt Gefahren. Und unter ärztlicher Kontrolle kann man abwägen, welches Risiko für einen selber geringer ist.
„Schortens“ (Anonymer Beitrag)
"Mir sind die Menschen sehr suspekt, die sich panisch an ihr Dicksein klammern,"
Wieviel Niedertracht kann man in einer Community für dicke Menschen in einen Satz packen? "Halberstadt": ja.
Ich habe selbst mit Wegovy viel abgenommen, aber ich käme im Traum nicht darauf, Forenbeiträge von Leuten (die das Medikament nicht nehmen), die auf die Nebenwirkungen usw. hinweisen auf so eine Art und Weise zu verunglimpfen. "Schwäbisch Hall" hat das auf eine sachliche und ruhige Art und Weise getan.
Und von wegen "am Dicksein festhalten": Wer will denn bitte freiwillig in dieser Gesellschaft dick sein? In dieser Gesellschaft, in der es als das Allerschlimmste empfunden wird, dick zu sein. In dieser Gesellschaft, wo es okay ja teilweise sogar erwünscht ist, Dicke zu diskriminieren. Der Großteil wenn nicht alle wollen das sicher nicht.
Diese Community war mal der einzige diätfreie Ort für Dicke Im Internet. Jetzt ist rubensfan.....naja, lassen wir das. Es ist erlaubt, dass Menschen das bedauern und blöd finden.
Freu dich doch, Halberstadt, dass du jetzt auch hier über deine Abnahme, OPs, Abnehmspritzen, Diäten reden kannst. Schade, dass es dir nicht gelungen ist, gerade hier bei rubensfan keine anderen dicken Menschen abzuwerten.
„Main-Taunus-Kreis“ (Anonymer Beitrag)
@Halberstadt sign!👍
Es ist definitiv eine Abwägung der Risiken und Chancen..
Diese Spritzen (und demnächst wohl auch Tabletten) sind eine Krücke für bzw gegen manche Formen von Adipositas, aber offensichtlich nicht für Jeden geeignet.
Der Großteil der Menschen die sich auf diese Reise begeben hat sich lange und ausführlich mit dem Für und Wider auseinandergesetzt und ist ,- in fast allen Fällen - in ärztlicher Begleitung
(mein Erfahrungsbereich- keine Statistik)
Was das "Grätzen" betrifft : 🤐
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Aber warum muss man alles verteufeln?
Mir sind die Menschen sehr suspekt, die sich panisch an ihr Dicksein klammern, die die Gefahren der Adipositas ausblenden
Wo wird hier etwas verteufelt?
Außer das Übergewicht selbst?
Ich lese hier, dass es keine Nebenwirkung gibt, die schlimmer sein kann, als 40 kg zu viel auf den Rippen zu haben.
Nur zur Info, in Dänemarkt haben Leute schon geklagt und gewonnen, die durch diese Medikamente einen dauerhaften Sehverlust hatten. In den USA laufen tausende von Klagen. Es gibt Todesfälle.
Das zu verschweigen und zu behaupten, es sei nicht schlimmer als 40 kg Übergewicht, ist umgekehrt ein Verteufeln des Übergewichts.
Kann man sich denn nicht der Gefahren der Adipositas bewusst sein und zugleich verstehen, dass Abnehmspritzen vermutlich für die meisten keine langfristige Lösung sein werden, sondern nur die nächste Etappe der Diätkarriere?
Der Bereich hier wurde doch nicht nur eingerichtet, um einander bei Entscheidungen zu bejubeln und alles einfach durchzuwinken?
Wer sich seiner Entscheidung ganz sicher ist, den werden doch ein paar Links (die führen bei mir übrigens zu den Studien von Novo Nordisk!!) nicht vom Weg abbringen.
Informiert ist man aber nur, wenn man alle Seiten kennt.
„Riesa“ (Anonymer Beitrag)
Dann liess doch einfach richtig! Ich habe geschrieben, ICH hatte keine nennenswerten Nebenwirkungen.
Aber ich bin hier raus, wieder ein Thread der kaputt gemacht wurde von Menschen, die sachlich zum Thema nichts beizutragen haben.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Auf Unterstellungen, Bewertungen "von oben herab" und diesen agressiven Ton kann ich persönlich verzichten.
Kann ich mir vorstellen, allerdings sehe ich das in meinen Beiträgen, die in diesem Ton gehalten sind nicht gegeben:
Bitte informiert euch gut, passt auf euch auf und unterscheidet zwischen 'gesund' und 'schlank' - das ist nicht zwingend dasselbe.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ja es wirkt nicht bei jedem. Im Adipositaszentrum berichtet jeder anders. Manchen reicht die Einstiegsdosis, ich hingegen brauche fast die Maximaldosierung um eine Wirkung zu spüren.
Manche verlernen oder vergessen das Essen. Darum rät der Fachmann zu einer begleitenden Ernährungsberatung/Umstellung. Und Beobachtung des Essverhaltens. Gibt ja einige Apps um den Überblick über den eigenen Konsum zu behalten. In den Medien sieht man Promis, die wirklich unterernährt aussehen. Wer sich längerfristig unter dem Gesammtumsatz oder gar Grundumsarz ernährt, ist ungesund mangelernährt. Nicht das schnelle Ziel ist das nachhaltige. Gefährlich ist meines Erachtens auch, bedenkenlos grössere Mengen Zero-Produkte zu konsumieren. So viele Zuckeraustauschstoffe und Lebensmittelchemie kann nicht gesundheitsförderlich sein. Das Süssempfinden lässt sich ja auch trainieren wenn man bewusst Süsses reduziert. Auch mit einer Adipositastherapie med./op alleine ist es nicht getan. Alte Muster und Traumata müssen aufgedröselt werden. Zwangsläufig wird die Psyche da auch gefordert. Kompensationsessen fällt weg, das fehlt als Mechanismus/ Verdrängungsstrategie. Ein Wahnsinnig komplexes Thema. Und eine anerkannte Erkrankung. Endlich anerkannt und ernst genommen. Also ran an den Speck und seine Geschichte. Wer will. Auf welche Art und Weise auch immer.
„Schleswig“ (Anonymer Beitrag)
Zum Thema die Dosis von Ozempic oder Wegovy willkürlich zu erhöhen oder zu reduzieren, wäre ich sehr vorsichtig. Mein Arzt meinte, es muss sorgfältig dosiert und auch langsam wieder ausgeschlichen werden. Sonst wäre das für den Stoffwechsel , aber besonders für die Bauchspeicheldrüse eine große Belastung, die man unbedingt vermeiden sollte.
Sind aber wie gesagt, meine persönlichen Erfahrungen damit .
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ja. Finde es grob fahrlässig, was ich da so an abenteuerlichen Dosierungs-Experimenten lese in diversen Foren. Ich habe aber den Eindruck, dass am extremsten und unvernünftigsten die Menschen sind, die nicht in der Hochgewichtsklasse unterwegs sind und möglichst schnell auf Teufel komm raus ganz viel abnehmen wollen. Mir kommen die stark Beleibten da viel umsichtiger und besonnener vor, sei es, weil sie ärztliche Begleitung suchen oder einfach schon Erfahrung mit Jojo und Co gemacht haben. Vielleicht auch mißtrauischer sind. Nur so ein Gefühl.
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
Kurzes Update: Die 2. Woche auf quasi der halben Dosis lief deutlich besser. Alles was die Situation vorher wirklich hart machte, war jetzt kaum noch wahrnehmbar.
D.h. ich bleibe jetzt erstmal bei 0,125mg und schaue mal, wie es weiter geht.
Die Wirkung ist insgesamt recht mild, ich hab immer noch ein Hungergefühl, ich finde Essen immer noch sehr attraktiv, hatte aber keinen "nagenden" Hunger mehr. Ich hatte größeren Spielraum bei den Zeitfenstern in denen ich was esse und konnte auch mal eine Mahlzeit auslassen.
Nicht desto trotz muss man sein Essen immer noch selbst planen: Die Nährwerte im Auge behalten, auf den Proteinanteil achten, sich auch möglichst viel bewegen, damit der Körper nicht Muskeln statt Fett abbaut. Das ist kein Selbstläufer. Wer leere Kalorien ißt, kriegt viel früher wieder Hunger - habe ich selbst getestet. 😉 Für mich ist das Protokollieren wichtig um zu sehen, ob das jetzt ein guter oder schlechter Tag war.
Insgesamt waren es essenstechnisch keine perfekten 14 Tage, aber lehrreiche und ich sehe auch gewichtstechnisch einen Trend in die richtig Richtung, was einfach schon mal ein gutes Gefühl ist.
Essenstechnisch wirklich hilfreich:
- Wassermelone, was Süßes ohne groß Kalorien - passt super zum Wetter
- Lidl High Protein Fertiggerichte. Hab ich jetzt immer da, wenn ich mal nicht kochen will oder kann. Da passt dann auch gleich die Portionsgröße. Sie sind nicht super lecker, aber in Ordnung. Frosta hat auch entsprechende TK Gerichte.
Was ich nicht mehr mache:
- Die volle Packung von Süßem mit an den Platz nehmen, wo ich es essen will. Böse Falle. Das verdunstet zu schnell. Lieber in der Küche eine Portion zurecht machen und gleich wieder wegpacken.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Also übrigens wurden die GLP-1 Medikamente so getestet, dass ALLE Teilnehmer parallel ein Sportprogramm machten, die Ernährung umstellten und die Kalorien reduzierten. Sowohl die mit Placebo als auch die mit GLP-1.
Beide Gruppen haben Gewicht verloren, ABER: Der Muskelverlust war TROTZ Sport bei denen die GLP-1 nahmen deutlich höher. Bis zu 40 % des verlorenen Gewichts war dort Muskelmasse (das entspricht dem natürlichen Muskelabbau eines Jahrzehnts oder mehr, aber in wenigen Monaten Therapie entstanden).
Ich wiederhole: TROTZ Sport und Ernährungsumstellung während der Studie.
Es erschien zusätzlich kürzlich eine Studie (Losing Pounds, Not Gaining Steps: The Paradox of GLP-1 Receptor Agonist Therapy) die zeigte, dass Menschen die GLP-1 nehmen dazu tendieren sich deitlich WENIGER als vorher zu bewegen. Woher das kommt weiß man nicht. Möglicherweise hängt es mit dem Belohnungssystem zusammenhängen.
Also ohne kontollierte Studienbedingungen könnte der Effekt des Muskelverlusts noch größer sein.
„Schleswig“ (Anonymer Beitrag)
Ich möchte ein paar andere Fakten hinzufügen. Die in Ozempic und anderen Abnehmspritzen senken nicht nur den Blutzucker , sondern vermindern auch das Risiko für Demenz und Herzinfarkt. Eine umfassende Studie zeigt 42 Vorteile gegenüber 19 Nachteile . Interessant finde ich auch , dass die meisten Menschen entweder dafür oder dagegen sind.
Mir fehlt da ein Konsens . Das ist nicht die Art von Diskussion, die ich gut finde. Und genau deswegen bin ich hier auch ganz schnell wieder raus. Dieses dogmatische Verhalten ist für mich nicht erklärbar und nicht akzeptabel….
„Rottenburg am Neckar“ (Anonymer Beitrag)
Wisst Ihr, massives Übergewicht hinterlässt auf Dauer auch massive Schäden…einfach mal was ausprobieren, könnte ja gut werden.
„Schortens“ (Anonymer Beitrag)
Ich sehe hier kein dogmatisches Verhalten auf Seite derer, die auch auf die Nebenwirkungen, Risiken hinweisen. Ich treffe lieber informierte Entscheidungen und kenne die Fakten als "einfach mal was auszuprobieren". Muss ja nicht jeder so machen. Aber das muss doch bitte auch in diesem Thread genauso stehen dürfen, ohne dass einem das vorgeworfen wird. Ich verstehe es nicht.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Die erwähnte Studie drehte sich allerdings um die Wirkung bei Diabetikern, für die die Medikamente gedacht und entwickelt wurden.
Wer sie als sogenannte Abnehmspritze nimmt, also bei Adipositas ohne Diabetes, der nutzt nur die Nebenwirkung Gewichtsverlust.
Eine Studie mit Teilnehmenden ohne Diabetes mit Adipositas oder Übergewicht ist momentan erst in Arbeit. Ergebnisse der Arbeit sind erst frühestens nächstes Jahr zu erwarten.
So neu und wenig erforscht sind die Medikamente tatsächlich.
Ich bin nicht gegen die Einnahme, wie kommst du darauf? Ich bin aber dafür sich ausreichend zu informieren und sich Dinge, wie den Muskelverlust, nicht schön zu reden und am Ende noch schlechter aufgestellt zu sein als vorher.
Es ist auch spannend zu vergleichen wie vorsichtig und ablehnend Leute z.b zur Covid Impfung standen, wie kritisch sie beleuchtet wurde.
Und hier sind jetzt Medikamente die deutlich weniger erforscht sind und die gehen weg wie geschnitten Brot.
Weil es um Gewichtsabnahme geht.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ich bin gespannt, wie sich das mit diesen Medikamenten weiterentwickelt. Sind ja jüngst auch Semaglutid Tabletten zugelassen worden bzw in Zulassung. Könnte mir vorstellen, dass das die Akzeptanz noch mal steigen lässt. Aber auch den leichtfertigen Umgang damit. Tabletten schlucken sich schneller, sich zu spritzen heisst eine Hemmschwelle überwinden.
„Rottenburg am Neckar“ (Anonymer Beitrag)
Wisst Ihr, ich hatte irgendwann solche Begleiterkrankungen … wenn der Leidensdruck so groß ist, ist einem der Muskelverlust fast egal. Es kommt halt immer darauf an, wo man steht.
„Schwäbisch Hall“ (Anonymer Beitrag)
Über was genau ärgerst du dich denn gerade, Rottenburg?
Dass es für dich die offenbar die Ultima Ratio war, es aber vielleicht nicht jedem anderem 'fast egal' ist, wenn 40 % der Abnahme Muskeln sein könnten, die den Körper eigentlich tragen und gesund halten?
Ich freue mich für dich, dass es bei dir wohl ein Erfolg war und es dir besser geht. Sehr!
Warum ich deshalb einfach mal was ausprobieren soll, bei dem ich, wenn es dumm läuft schlechter dastehe als vorher, nur damit du dich in deiner Entscheidung bestärkt fühlen kannst, erschließt sich mir nicht.
„Rottenburg am Neckar“ (Anonymer Beitrag)
Ich kann nur für mich & 2 weitere Freunde sprechen - wir alle haben jetzt quasi eine 2. Chance erhalten…. gegen den Muskelverlust lässt sich doch arbeiten…
ich habe so oft das Gefühl, hohes Übergewicht wird ,schön geredet‘ - vor allem, wenn noch ein sehr geringer Leidensdruck vorhanden ist … ich war nicht anders, leider.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Dem Muskelabbau kann man entgegenwirken. Auch einer Mangelernährung. Ich habe da Stuhlgymnastik, Therabänder und Aquagymnastik für mich entdeckt.
„Rottenburg am Neckar“ (Anonymer Beitrag)
Genauso mache ich das auch - das Beste ist für mich Bewegung im Wasser, zu schön
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Ja, für unsere Gelenke optimal. Und wohltuend. In die Mukkibude mag ich nicht, ich spare lieber auf einen Stepper. Rudergerät fände ich auch toll.
„Rottenburg am Neckar“ (Anonymer Beitrag)
Rudergerät ist mir zu niedrig 😅. Stuhlgymnastik mit Gewichten ist auch gut.