
„Barsinghausen“ (Pseudonym)
Ich weiß nicht, aber irgendwie finde ich ja nicht, dass das hier die richtige Seite ist, um sich Hilfe zu suchen. Es gibt viele gute Seiten für Betroffene, Angehörige und Freunde, die mit Bl zu tun haben. Meiner Meinung nach, findet man auf solchen Seiten mehr "zuspruch" und auch Tipps. Falls sich nun jemand schon deshalb angegriffen fühlt tuts mir leid.
Zumal ich denke, dass auch die Frage ist, welche Art von Bl die jeweilige Personen haben, denn es gibt, was viele auch gar nicht so wissen, verschiedene Grade von dieser Erkrankung. Nicht nur wegen den verschiedenen Zusammenstellungen der Krankheitsbildern.
@Okolyten mit Hirn: Aus welcher Fachliteratur hast du dass denn? Würde sie gerne mal lesen. Gibt wohl viele Leute, die solche Sachen schreiben und dann Thesen mit einbringen, die so nur teilweise oder gar nicht stimmen.
@Wundertüte: Ohne böse zu wirken, leider kommt sowas schnell durchs schreiben rüber, oder viele verstehen es bös, aber wenn Bl für dich eine Störung is, weils nicht heilt, was ist dann Demenz?
Sorry für die Frage, aber die kam mir beim Lesen einfach auf und saß jetzt die ganze Zeit auf meiner Schulter und wollt gestellt werden.

„Gaggenau“ (Pseudonym)
Also. ich habe auch woanders mir Info`s eingeholt. Fachliche als auch persönliche. Und die Erfahrungen, ganz unterschiedlicher Art, nach denen ich hier gefragt habe, finde ich auch wichtig. Warum sollte es auf der Seite RF nur um Beziehungsunfähigkeit und Körperbau und Wassereinlagerungen gehen. Ein jeden Menschen betrifft doch im Leben mehr als das... Ich finde meinen Thread legitim. Und wer das Thema verfehlt findet, kann ja in den anderen Themen fleißig lesen und schreiben. ;-))

„Rödermark“ (Pseudonym)
Also-Demenz ist eine Krankheit-eher eine Alterserkrankung, das ist nun wirklich mit Borderline nicht vergleichbar. Ich halte Borderline für eine psychische- bzw. Persönlichkeitsstörung und Therapien können helfen, mit sich selber als Betroffenen damit umzugehen. Einem an Demenz Erkrankten kann man kaum noch in dieser Form therapieren. Also bitte nicht alles in eine Schüssel werfen. Und ich finde es legitim, sich auch darüber auszutauschen, zumal es bestimmt keine kleine Personengruppe betrifft.

„Lemgo“ (Pseudonym)
@Schandmaeulchen : Äh....dieser Vergleich kommt nicht böse rüber, sondern ....total am Thema vorbei...wie riedel schon geschrieben hat, nicht alles in einen Topf werfen.
Es gibt viele Störungen, die ebenso als unheilbar gelten.
Und mich hat es Mut gekostet, mich hier zu "outen".
Aber da hier über so vieles geschrieben wird, warum nicht über das??
Wenn hier über unappetitliche Lymphödeme geschrieben wird, die allerdings sehr weh tun und da jemand von den Leuten HIER und nicht von einer speziellen Plattform Rat sucht, warum nicht?
Das hier ist ja kein ERsatz für den Arztbesuch oder /und den Therapeuten.
Oder fragst du in deinem Bekannten-oder Freundeskreis, wenn jemand in einer ernsten Situation deine Hilfe braucht, ob er da lieber jemand anderes aufsucht?
*Kopfschüttel*
Werde hier trotzdem noch einen link posten von der Borderline-Plattform.
Da bin ich seit Jahren angemeldet.
Und dort finden auch Angehörige, und sogar ehemalige Angehörige Unterstützung...
schönen 3. Advent noch!

„Oberbergischer Kreis“ (Pseudonym)
@Schandmäulchen: Oh je, ich lese immer ziemlich viel, bevor ich Berichte schreibe. Ich habe geschaut, ob ich die Sachen noch auf dem Rechner habe. Leider nein. Soll ich Dir wirklich alles raussuchen und belegen von wem ich mein Wissen habe? Das dauert bestimmt Stunden.

„Gaggenau“ (Pseudonym)
Um nochmal zu Thema zurück zu kommen, Mädels.
Es ging mir bei dem Fred nicht darum wer wann warum welche Diagnose stellt, und was die Fachliteratur sagt, sondern vielmehr darum, wie sich Freunde und Angehörige von Borderliner`n fühlen und verhalten! Welche Erfahrungen Angehörige mit dem "Abgrenzen" gemacht haben...

„Altmark“ (Pseudonym)
Bei unserer Tochter wurde vor 2 Jahren BL diagnostiziert. Da sie noch nicht volljährig ist, haben wir sie in einem Heim untergebracht, weil ich irgendwann kurz vorm Zusammenbruich war. Da es ihr großes Ziel ist, wieder bei uns leben zu können, macht sie auch die Therapie mit. Natürlich gibt es auch immer wieder Rückschläge. Aber inzwischen haben auch wir gelernt, mit BL umzugehen und nicht alles persönlich zu nehmen..., und nicht mehr die Schuld für diese Störung bei uns zu suchen.

„Hof“ (Pseudonym)
Für Betroffene (egal ob Patient, Freund oder Familie), die erstmals mit dieser Diagnose konfrontiert werden, gibt es einen tollen Ratgeber "Leben mit einer Borderline-Störung - Ein Ratgeber für Betroffene, ihre Partner und Familien" aus dem Trias-Verlag. Dort wird diese komplexe Störung gut erklärt und vermittelt dem Umfeld einen ersten Eiblick. Auch gibt es gute Tipps im Umgang mit den Betroffenen.

„Lemgo“ (Pseudonym)
@Aniger: wie alt ist sie denn?
Weiter viel Kraft- und: du siehst das völlig richtig!
Gut so!

„Waldkirch“ (Pseudonym)
Ich habe zwei sehr liebe Freundinnen, von denen ich weiß, dass sie u.a. Borderliner sind und die schon mehrfach sogar in der Geschlossenen untergebracht waren sowie auch regelmäßig Psychopharmaka nehmen. Da beide auch sehr intelligent sind und eine gewisse Routine entwickelt haben, besteht für mich keine Notwendigkeit, besondere Verhaltensmuster einzuüben o.ä. Beide haben Medizin und Sozialpsychologie studiert, das muss man vielleicht noch dazu wissen, und sind beide mit Ärzten verheiratet.
Bei beiden weiß ich, dass es passieren kann, dass sie sich mal zurückziehen, oder dass sie manisch werden, usw., das beziehe ich nicht auf mich, nehme es nicht übel, und insofern fahre ich mit Toleranz, Rücksicht und "nicht krumm nehmen" ganz gut.
Ich habe beide so gern und so lieb gewonnen, dass ich nicht auf sie verzichten möchte, und da macht man einfach gewisse Abstriche und es ist okay.
Eine von beiden, ironischerweise die, die es nicht so schlimm erwischt hat wie die andere, hat sich etwas weniger gut im Griff, da kommt es schonmal vor, dass sie von einem Moment auf den anderen innerlich abdreht, man merkt dann dass was ist, aber auch da ist einfach hilfreich sich vor Augen zu führen, dass man das gerade weder verursacht hat noch ändern kann.
Was den Zusammenhang zum Gewicht angeht: Beide nehmen einen Cocktail an Psychopharmaka, von denen zwei dafür bekannt sind, dass sie "dick machen" - also ein wahnsinniges Hungergefühl verursachen und die Hemmung, trotzdem nur normal zu essen, unterdrücken. Vielleicht wäre das eine Erklärung?

„Gaggenau“ (Pseudonym)
Sag mal, was heißen diese Zeichen vor und nach deinem Nic? Es ist mir ein Rätsel was es darstellen soll....

„Kaarst“ (Pseudonym)
@Hauptstadtfrau: Daumen hoch, absolut. So sind meine Freunde. Schön wenn jemand so damit umgehen kann. Würden sich nämlich alle Freunde von Borderlinern die Frage stellen ob sie die Freundschaft aufrecht erhalten können weil sie damit nicht klar kommen, dann stünden die meisten Bordis alleine da.
Das verstehen ist einfach das A und O.

„Waldkirch“ (Pseudonym)
Flocke, ich habe eigentlich spitze Klammern vor und hinter meinem Nick (wie die französischen Anführungszeichen). Das kann Rubensfan auch überall darstellen, außer ich schreibe etwas in einem Thread und man liest den Beitrag in dem Thread. Dann macht Rubensfan daraus diese komischen Hieroglyphen. Keine Ahnung wieso.

„Gaggenau“ (Pseudonym)
Achso :-))