Erstellt von einem Mann oder einer Frau
Hatte vor Weihnachten noch eine Op ,Entfernung der Galle . Vorher nie Störungen ,oder Beschwerden in diesem Bereich gehabt ,aber urplötzlich waren sie da. Laut Ultraschall auch große Steine ,also raus damit . Nach der Operation ging das Elend aber erst richtig los ,der Arzt nannte es Wundheilungsstörung ,zurückzuführen auf meine viel zu vielen Kilos ! Allerdings von 4 Op Einschnitten ,nur eine betroffene Stelle! Dieser nette Oberarzt konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen " ich bei meiner körperlichen Konstitution ( dürr und Halbglatze ) würde sowas was sie da haben ,niiiiiiieeee bekommen können !" Dachte sowas darf gar nicht Oberarzt werden ,wer so diskriminierend ist ! Aber nun meine Frage ,hat jemand schon ähnliche Probleme gehabt ? Überlege gegen die Klinik rechtlich vorzugehen ,kann nicht sein ,das man hygienische Missstände mit Adipositas Tarnen möchte ! Kam mir schon reichlich deplatziert vor ....bin selber aus Fachrichtung Krankenhaus und konnte mir das bisher nie vorstellen ...bis es einen selber erwischt .
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Gute Besserung Rundelust ;-) Ich hatte nach meiner GallenOP ( Labroskopie ) mit dem Einschnitt unter dem Bauchnabel Probleme , es hat mehrere Wochen gedauert bis es endlich zugewachsen war . Ständig entzündet , selbst das 3 x Wundränder ab schneiden hatte nichts gebracht , erst als zusätzlich noch ein Gummiring in die Wunde gesetzt wurde fing es an zu heilen . Als Auslöser dieser Probleme nannte man mir mein Übergewicht , allerdings auf eine nette und Charmante Art . Das Wunde von unten nach oben heilen muss , dieses aber durch meine Bauchschürze etwas schwieriger ist , da meine Narbenöffnung durch das Hängen meines Bauches zu ist und es so nicht obstinat abtrocknen und heilen kann ! Hoffe meine Erfahrung baut Dich ein bisschen auf , was den Umgang mit Dir , seitens der Behandelnden Personen angeht , würde ich mich beim KH Beschweren ;-)
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Ich hab mich ,dank dreier Eingriffe ,jetzt mit vielen Ärzten über das Thema unterhalten können . Das passiert bei dicken wie dünnen Menschen gleich oft . Nur hab ich dank Klinikwechsel,vor der zweiten Op ,einen Abstrich von ungeöffneter Bauchdecke ,an der Op Stelle ,die besagt ,Krankenhauskeime und mangelnde Hygiene ! Das es Komplikationen geben kann ,müssen wir ja alle vorher unterschreiben ,nur finde ich es einfach widerlich ,von so einem mobbendem Arzt ,es auf Übergewicht zu schieben,wenn er pfuscht . Das es wegen Bauchfalten und Speck vermehrt an manchen Körperstellen zu Reibung ,oder anderem kommen kann ,ist mir klar ,aber das über mangelnde Hygiene zu vertuschen ,dagegen wehre ich mich . Ein Arzt sagte " speckschicht ist die Schicht ,die sich schlecht wehren kann ,sie ist anfällig und hilflos ...." Aber ich bin es nicht . Hätte ja sein können das noch mehr hier Erfahrungen diesbezüglich haben ... Danke für deinen Beitrag email ...ich kann's voll nachvollziehen ,wenigstens hat man dir das charmant verpackt .
Also ich hatte keine Probleme nach meiner Gallen-Op und bin auch gut mit zu vielen Pfunden bestückt. Ich hatte auch diese 4 kleinen Einschnitte und die sind perfekt verheilt ohne Komplikationen. Also eher Schwachsinn, dass das am Übergewicht liegt.
Ich hatte vor 9 Jahren eine laparoskopische Cholezystektomie und der Einschnitt links oben hat sich damals auch entzündet. Da half nur Fäden ziehen, Bauch offen lassen, regelmäßig säubern lassen und warten, bis es von unten zuheilt.
Mir wurde ebenfalls gesagt, dass es möglich sein kann, dass meine Adipositas die Wundheilung negativ beeinflusst. Kann, nicht muss. Aber ich habe mir da ehrlich gesagt keine weiteren Gedanken zu gemacht. Ich hatte keine Schmerzen, konnte an der Situation eh nichts mehr ändern und hatte das Thema für mich ganz fix abgeschlossen.
Gute Besserung.
Mir wurde ebenfalls gesagt, dass es möglich sein kann, dass meine Adipositas die Wundheilung negativ beeinflusst. Kann, nicht muss. Aber ich habe mir da ehrlich gesagt keine weiteren Gedanken zu gemacht. Ich hatte keine Schmerzen, konnte an der Situation eh nichts mehr ändern und hatte das Thema für mich ganz fix abgeschlossen.
Gute Besserung.
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Glaube wir haben uns auf igno deswegen kann ich nicht schauen, wieviel du wiegst. Mir hat man mit damals 145 Kilo einen Tumor laparoskopisch entfernt. Zwei kleine Löcher in der Leistengegend, Tumor durch den Bauchnabel geholt. Eines der zwei Löcher wurde noch ca eine Woche von meiner Hausärztin nachversorgt; sie sagte, die Klinik habe schlampig gearbeitet. Problematisch sei an diesen Eingriffen im Zusammenhang mit Übergewicht eher, dass die Instrumente zu kurz sind (der Arzt also improvisieren muss), und dass man extrem viel Gas einstroemen lassen muss, um genug Druck aufzubauen für ein freies Arbeitsfeld. Dadurch wird die Lunge bzw das Zwerchfell extrem belastet und es kommt überdurchschnittlich oft zu lebensgefährlichen alveolaerer hypoventilation. Man erstickt quasi, weil die Lunge keinen Sauerstoff mehr aufnimmt.
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Auch bei mir hatte sich eine einstichstelle entzündet und musste durch sekundäre wundheilung verheilen.
Durch den fettanteil am Bauch heilen die Wunden schlechter, weil das fett nicht oder nicht gut,durchblutet sei.
Das ist die eine Seite. Diese nosokomiale Infektion hingegen passiert, ist aber in kleinstem falle auf dich zurückzuführen und schlicht und ergreifend ne Frechheit!!!
Und ja,du solltest dich über diesen Arzt beschweren,denn wie du ja schon selber herausgefunden hast, kommen Gallensteine auch bei normalgewichtigen vor,Übergewicht ist zwar häufig der Auslöser, aber nicht zwangsläufig!
Der Herr Oberarzt wird auch noch nen Chef haben, also unbedingt den Unmut kund tun.
Durch den fettanteil am Bauch heilen die Wunden schlechter, weil das fett nicht oder nicht gut,durchblutet sei.
Das ist die eine Seite. Diese nosokomiale Infektion hingegen passiert, ist aber in kleinstem falle auf dich zurückzuführen und schlicht und ergreifend ne Frechheit!!!
Und ja,du solltest dich über diesen Arzt beschweren,denn wie du ja schon selber herausgefunden hast, kommen Gallensteine auch bei normalgewichtigen vor,Übergewicht ist zwar häufig der Auslöser, aber nicht zwangsläufig!
Der Herr Oberarzt wird auch noch nen Chef haben, also unbedingt den Unmut kund tun.
Nach meiner Gallen-Op hat sich der Schnitt im Bauchnabel entzündet - laut Wundabstrich handelte es sich damals um einen der sogenannten Krankenhauskeime.
Ich arbeite selbst im medizinischen Bereich und sowas ist auch bei schlanken Menschen keine Seltenheit !
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Ich will nicht ins Krankenhaus! Da bekommt man ja Angst
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;-)
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Jetzt stell dich mal nicht so an, nehmen ein bischen davon und hier von fg
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Wenn ich schon die ganzen Apparaturen sehe wird mir schon schlecht!
Aber mein Kumpel meint die haben dort Drogen für und gegen alles. FREU
Aber mein Kumpel meint die haben dort Drogen für und gegen alles. FREU
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Sirona,was ist dann passiert? Wenn du doch Krankenhauskeime nachweisen konntest,hast du was gegen die Klinik unternommen ? Weil ,wer bitte kann sich so lange krank feiern schon erlauben ? Ich mal nicht ... Und mich ärgert diese Vertuscherei unter dem " kilos machen alles schlimmer" maßlos ! Jeder baut mal Mist ,aber dann sollen die verdammt nochmal dazu stehen ,dafür gibt es Versicherungen ! Ich werde noch lange " spass" damit haben . Das schränkt mein Leben ungemein ein ,das ist nur schlimm! Von dem Faktor der schlaflosen Nächte und den seelischen Problemen mal abgesehen . Ich war und bin nicht zimperlich ,oder zart beseitet . Hab immer ne Menge Schmerzen ausgehalten ,aber so was ist echt übel ! Damit ich nicht täglich 3x dahin musste ,versorge ich das selber mit . Bei anderen gerne ,aber an mir selber? Die Überwindung und das Kopf ausschalten ,das verlangt einem verdammt viel ab! Und dafür ziehe ich DIE jetzt zur Rechenschaft ! Langsam ändert sich Schmerz in Wut! Wenn ich inkompetent in meinem Job arbeite ,muss ich auch dafür gerade stehen ,verliere sogar meine Zulassung für meinen Job ,oder gehe direkt in den Bau . Was bildet sich so ein Weisskittel ein? Sorry ,aber grade kommt der tägliche Frust mal wieder durch ...muss zum Doc! Mal wieder .....
Rubensliebhaber,leider ist mir grad nicht zum witzeln zu Mute :-(!
Rubensliebhaber,leider ist mir grad nicht zum witzeln zu Mute :-(!
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Spätestens wenn die Praktikantin aka Hygienebeauftragte mit dem Lappen, mit dem sie schon alle anderen Klos und Zimmer gewischt hat, über deinen Nachttisch geht, weißt du, es ist besser, nichts anzufassen. Und wenn dann noch die Schwester zum verbinden der offenen Bauchwunde bereits ihre Latexhandschuhe an hat, wenn sie die Türklinke herunterdrueckt, dann LAUF UM DEIN LEBEN.
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Rundelust, wir wollten bestimmt niemanden zu nahe tretten, in dem es über so ein heigles thema geht. Da ich selber mehrer kh aufenhalte hatte, nehme ich es lieber mit humor.
Ach und wenn mir ein weiss kittel mir so kämme, der ist wäre schon längst gerupft. Fg
Es tut mir leid das wir dir zu nahe getretten sind :-)
Ach und wenn mir ein weiss kittel mir so kämme, der ist wäre schon längst gerupft. Fg
Es tut mir leid das wir dir zu nahe getretten sind :-)
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Rundelust, ich kenne deine Ängste und Probleme auch, aber durch viel Wut und Frust erreichst du gar nichts,außer dir gehts noch schlechter.Richtig ist zum Anwalt oder Beratungsstellen zu gehen um sich dort Hilfe zu holen.
Diese Keime sind nicht nur ein hygienisches Problem, sondern wohl auch ein resistentes.
Gute Besserung!
Diese Keime sind nicht nur ein hygienisches Problem, sondern wohl auch ein resistentes.
Gute Besserung!
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Also Ende 2003 bekam ich Gallensteine...Krankenhaus und OP...als der Stationsarzt meine kleine Tochter sah fragte er mich wie alt sie sei und meinte das die Schwangerschaft wahrscheinlich die Ursache für die Gallensteine ist da der Körper manchmal für den Knochenaufbau des Kindes zuviel Calcium produziert und es dadurch zu den Ablagerungen in der Galle kommt..ein paar Tage Später nörgelte der Oberarzt an meinem Übergewicht rum und das das definitiv der Grund sei. Das Beste, 6 Wochen nach der OP bekam ich wieder Koliken...wieder Krankenhaus und Ultraschall..da hat man doch glatt vergessen bei der Entfernung die Gallengänge auch von Steinen zu säubern ...nach der Geschichte kommt der Oberarzt zu mir und meint zu mir warum ich denn so oft Gallensteine hätte...Geil nee?
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Drei mir bekannte Schwestern, komplett verschiedene Gewichtsklassen (1x KG 34, 1x KG 46, 1x KG 52) hatten alle im ungefähr selben Alter mit Gallensteinen zu kämpfen und haben im Anschluß die Gallenblase entfernt bekommen.
Bei der einen mit KG 34 kam es zu Wundheilungsstörungen, bei den beiden anderen nicht.
Bei der einen mit KG 34 kam es zu Wundheilungsstörungen, bei den beiden anderen nicht.
Es kommt zuweilen ja auch auf den Ernährungszustand an, wie gut Wunden verheilen. Nicht wenige adipöse Menschen sind mangelernährt, auch wenn das auf den ersten Blick paradox klingt. Rauchen kann die Wundheilung negativ beeinflussen, ebenso Medikamente die man einnehmen muss, auch das Alter kann eine Rolle spielen. Es gibt also eher nicht DEN einen Grund, an dem man das festmachen kann.
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Das sind sicher Aspekte ,die man beachten muss . Rauche und trinke nicht ,achte sogar auf meine Ernährung ,daher war ich sogar etwas über Steine erstaunt . Nur was mich ärgert ,ist halt die inkompetente Aussage dieses Oberarztes ! Und an dessem Stuhl säge ich jetzt etwas . Ist schlimm ,wenn ein Arzt diskriminierend zu einer Gruppe von Menschen ist ,ob jetzt Alter ,Aussehen ,oder auch Hautfarbe . Sowas darf er sich Vlt denken ,aber sicher nie äußern . Und das hat er sogar 3x gemacht ,einmal sogar schriftlich im Entlassungsattest,da hätte das überhaupt nix zu suchen gehabt . Aber schön ,das er den Fehler noch schriftlich begangen hat ,so hat er mir wenigstens einen Beweis in die Hand geliefert ! Wenn ich in meinem Job so denken würde ,das ich dicke ,oder dünne Menschen nicht behandeln würde ....ich würde freiwillig meinen Beruf an den Nagel hängen . Ich hätte meine Berufung verfehlt . Und danke für die Entschuldigung ,keine Angst ,seid mir nicht zu Nahe getreten ....normalerweise habe ich auch Humor ,sogar oft Schwarzen ....vlt wieder ,wenn das Ganze was her ist :-(.
Hast du ihm denn gesagt, dass du von einem Arzt erwartest, dass er alle Menschen gleich und würdevoll behandelt und dass dazu auch Dicke gehören?
Ich verstehe dein Anliegen dagegen vorgehen zu wollen, aber ich denke auch, dass nichts dabei herauskommen wird. Du hast Rennereien und Ärger dadurch und er wird noch mehr Vorbehalte gegenüber Dicken haben, weil er sich dafür rechtfertigen muss und eine Gegendarstellung bringen muss.
Ich denke, ein direktes Gespräch wäre am effektivsten gewesen, weil er sich darauf nicht hätte vorbereiten können. Damit habe ich im Alltäglichen schon oft sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn ich schnell genug reagiert habe. Leider klappt das bei mir auch nicht immer und dann ärgere ich mich hinterher auch über mich selbst.
Zum Thema Wundheilung kann ich nichts beisteuern, weil ich noch nie eine OP hatte. Bleibt mir also nur, Dir gute Besserung zu wünschen und dass alles schnell wieder gut verheilt.
Ich verstehe dein Anliegen dagegen vorgehen zu wollen, aber ich denke auch, dass nichts dabei herauskommen wird. Du hast Rennereien und Ärger dadurch und er wird noch mehr Vorbehalte gegenüber Dicken haben, weil er sich dafür rechtfertigen muss und eine Gegendarstellung bringen muss.
Ich denke, ein direktes Gespräch wäre am effektivsten gewesen, weil er sich darauf nicht hätte vorbereiten können. Damit habe ich im Alltäglichen schon oft sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn ich schnell genug reagiert habe. Leider klappt das bei mir auch nicht immer und dann ärgere ich mich hinterher auch über mich selbst.
Zum Thema Wundheilung kann ich nichts beisteuern, weil ich noch nie eine OP hatte. Bleibt mir also nur, Dir gute Besserung zu wünschen und dass alles schnell wieder gut verheilt.
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Das Gespräch wird stattfinden . Er muss sich auch dazu äußern ,das ist eingefädelt . Ärger war's schon genug ,das dient jetzt mehr der Genugtuung ...vor 10 Tagen wäre ich gar nicht in der Lage gewesen da vernünftig zu agieren . Aber auch Ärzte und Pflegepersonal haben mich darum gebeten ,doch was zu sagen ...immer nur Schweigen würde nie Veränderung bringen . Da ich gezwungenermaßen noch Zeit habe ,nehme ich das in Angriff . Ist zu einem innerlichen Bedürfnis geworden ,bin ja selber Krankenschwester ...sowas sollte nicht passieren . Einen Versuch ist es mir wert .
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Ich finde die Entscheidung sehr gut,denn selbst wenn es dir leider nicht mehr so viel helfen wird.Der super Halbgott in weiss bekommt seinen Rüffel, den er verdient hat.
Es bleibt zu hoffen,dass er daraus lernen wird und andere Übergewichtige mit seinem Müll verschont.
Ich drück dir die Daumen für das Gespräch und bin gespannt, ob Monsieur sich entschuldigt!!!!
Es bleibt zu hoffen,dass er daraus lernen wird und andere Übergewichtige mit seinem Müll verschont.
Ich drück dir die Daumen für das Gespräch und bin gespannt, ob Monsieur sich entschuldigt!!!!
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
Ich erhielt im Oktober 2011 die Diagnose "Gebärmutterkrebs". Anfang November 2011 ging ich dann ins Krankenhaus, um mich operieren zu lassen. Welche Horrorszenarien ich dort erlebt habe, möchte ich gar nicht im Detail schildern, weil ich sie teilweise bis heute noch nicht wirklich verarbeitet habe.
Nach ungefähr 2 Wochen (ich hatte die geplante OP und eine Not-OP hinter mir), infizierte ich mich auf der Chirurgie mit dem ESBL-Keim. Das führte dazu, dass ich 3 Monate isoliert in Quarantäne lag. Als ich nach 3 1/2 Monaten aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war meine Bauchwunde noch immer offen und mit dem Keim infiziert.
Die Kombination aus dem ESBL-Keim und meinem Diabetes führte zu einer so massiven Wundheilstörung, dass ich weitere 13 Monate an meine Wohnung gefesselt war, ohne einen Schritt vor die Tür gehen zu können. Die Ärzte machten Hausbesuche, weil sie Angst hatten, dass ich ihre Praxis verseuchen könnte. Ansonsten hatte ein Pflegedienst die Versorgung meiner Bauchwunde übernommen.
Aber zu keinem Zeitpunkt sagte einer der Ärzte oder der Wundheilmanager, dass die Wundheilstörung an meinem extremen Übergewicht liegen würde.
Nach ungefähr 2 Wochen (ich hatte die geplante OP und eine Not-OP hinter mir), infizierte ich mich auf der Chirurgie mit dem ESBL-Keim. Das führte dazu, dass ich 3 Monate isoliert in Quarantäne lag. Als ich nach 3 1/2 Monaten aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war meine Bauchwunde noch immer offen und mit dem Keim infiziert.
Die Kombination aus dem ESBL-Keim und meinem Diabetes führte zu einer so massiven Wundheilstörung, dass ich weitere 13 Monate an meine Wohnung gefesselt war, ohne einen Schritt vor die Tür gehen zu können. Die Ärzte machten Hausbesuche, weil sie Angst hatten, dass ich ihre Praxis verseuchen könnte. Ansonsten hatte ein Pflegedienst die Versorgung meiner Bauchwunde übernommen.
Aber zu keinem Zeitpunkt sagte einer der Ärzte oder der Wundheilmanager, dass die Wundheilstörung an meinem extremen Übergewicht liegen würde.
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Das ist heftig ,mondin.... Bewundere dich ,das du das überstanden hast ,dazu gehört viel Kraft und Stärke ...obwohl man sich oft fragt ,woher noch? Ich denke ,so ein Oberarzt wie ich ihn hatte ,der hätte einem in deiner Situation noch mehr verzweifeln lassen . Manchmal brauch man auch von dieser Seite her Zuspruch ,Motivation und vor Allem Menschlichkeit . Das verlange ich auch von so Einem ...oder gerade von Dem! Er hat mir in 3 Gesprächen sehr deutlich gemacht ,woran ich versterben kann. Habe hinterher richtig Panik geschoben . Auch ein Anästhesist erzählt einem im Vorgespräch von allen Möglichkeiten ,welche im Extremfall zum Tode führen können ....aber er fügt hintenan den Satz " passiert aber in den seltensten Fällen,hätte ich in meiner Laufbahn noch nie ,wir bekommen Sie schon gesund da wieder raus" das nimmt einem dann etwas die Angst ...sofern das überhaupt in dieser Situation möglich ist . Darum werde ich ja auch was gegen diesen Weisskittel unternehmen,weil ich finde ,der richtet mehr Schaden an,als er heilen würde. Schön das du es überstanden hast ,mondin....und das " verarbeiten "...das kann ich nachvollziehen ...das es dauert .