Ernährungsberatung

in „Gesundheit & Wellness“

Zu diesem Thema gibt es 101 Antworten

„Mühldorf am Inn“ (Pseudonym)

@Amazing
(... nebenbei ... hattest du dich hier nicht kürzlich mit großem Trara aus RF verabschiedet, oder verwechsele ich das ?)
... und warum können dann "normalgewichtige" Menschen zumeist ganz ohne diesen eisernen Willen und Disziplin, bzw. Sport/Bewegung schlank sein und bleiben ? Und warum werden 95 % der Diätler vom JoJo Effekt eingeholt ?
Na ja .. okay .. ich gebe es zu... ist am Thema vorbei, denn das lautet in diesem Thread ja "Ernährungsberatung" und nicht Diäten sind sinnlos und machen krank.

„Bad Rappenau“ (Pseudonym)

Ich empfehle die Beobachtung schlanker Menschen. (Eine interessante Spezies. ;)) Die essen nämlich meist viel, viel weniger, als man selbst glaubt essen zu dürfen. Das Auslassen einer Mahlzeit, ein "Hab jetzt keinen Hunger" - Wer das immer mal wieder macht, spart Massen an Kalorien. Das Rückbesinnen auf die eigenen (körperlichen) Bedürfnisse und das Lösen davon, Essen als "Fruststiller"/"Aufheiterer" zu nutzen, helfen auch sehr. Ich bin jetzt nicht so der Typ für Regelmäßigkeiten und empfinde Amazings Plan als eher anstrengend. Was ich als Grundregeln für mich gefunden habe ist:
1.) So wenig wie möglich "süß" essen. Ich vertrage es nicht gut, aber es ist auch so gewesen, dass ich nach süßen Mahlzeiten (inkl. Pasta) schnell wieder Hunger hatte und ich dann quasi nie mit den Kalorien, die ich zur Verfügung hatte, auskommen konnte. Low Carb, Niedriger Glyx... nur so mal als Stichwort. Reis war für mich aber beispielsweise völlig unproblematisch. Guckt euch mal die Durchschnittsfigur der Asiaten an. ;)
2.) Ausnahmen sind erlaubt, aber nur kleine. Wenns mal Pizza sein muß, dann halt nur ein Stück (Pizza Hut ;) und nicht gleich eine ganze Pizza. Fastfood ist kein schnelles Essen mehr, sondern darf auch ruhig als Ausnahme ein bißchen zelebriert werden (Besuch eines schönen American Diners, als Abschluß eines tollen Ausflugs etc.). Ein Wiener Schnitzel ist für mich z.B. inzwischen ein richtiges Fest. Ich muß ja nicht umbedingt fette Bratkartoffeln dazu essen.
3.) Das Mitnehmen, was man an Bewegung kriegen kann. Ich habe meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gekündigt, da ich viel zu selten hin gegangen bin, aber ich erledige so viele Wege wie möglich zu Fuß, bin grundsätzlich viel unterwegs, tanze gerne, wenn ich mal in einem Hotel mit Fitnessstudio unterkomme, nutze ich es und wenn ich am WE mal nicht weiß, was ich machen soll, dann denke ich spontan jetzt auch an sowas wie "Schwimmen".
4.) Sich einfach ans "Nein" sagen gewöhnen. Desserts braucht im Grunde kein Mensch z.B.. Wir sind ja schon satt und irgendwie auch befriedigt, wenn das Essen gut war. Nach und nach darauf achten, die Mengen runterzufahren. Der Körper verlangt irgendwann auch gar nicht mehr nach mehr. Über den "Anfangsfrust" kann ein großer Topf Gemüsesuppe für den "kleinen" Hunger hinweghelfen. Hat fast keine Kalorien. Sünden ohne Reue sind die besten. ;)
5.) Das essen, was man mag. Alles andere behält man ohnehin nicht bei, weil man das Gefühl hat, sich quälen zu müssen. Fast jeder hat doch irgendetwas "Gesundes", das er mag. Um Dinge herum dann am besten die Mahlzeiten stricken.

Seli (>20kg leichter als vor 2,5 Jahren)

@daina Leider gibt es aber diese Spezies der "Alles-Essen-Könner" wirklich. Schweinerei. ;)

PS: Ich will hier niemanden bekehren. Ich finde und fand mich als mollige/dicke Frau schon immer attraktiv. Aber manchmal schlägt halt der gesundheitliche Aspekt zu und dann muß man was ändern, oder es ändern sich Dinge, die man nicht so möchte.

„Mühldorf am Inn“ (Pseudonym)

Hier noch ein interessanter Buchtipp zu dem Thema:
Kulinarische Körperintelligenz / Uwe Knop

ErnährungsWissen ist OhnMacht

Vergessen Sie alles über „gesunde“ Ernährung

Gemäß der strengen medizinisch-wissenschaftlichen Bewertungsmethoden dürfte es eigentlich kaum allgemeingültige Empfehlungen zur gesunden Ernährung geben – denn fast keine Ernährungsregel ist bewiesen. Es kursieren Schätzungen, basierend auf statistischen Beobachtungen, die vielfach schöngerechnet und noch schöner geredet werden. Kapitel 3 wirft einen umfangreichen Blick hinter die „gesunden“ Studienkulissen. Dort warten viele überraschende Ergebnisse auf ihren Auftritt, die den Leser buchstäblich den Glauben an die gängigsten Regeln zu gesunder Ernährung verlieren lassen. Die Botschaft lautet: Bilden Sie sich Ihre ganz persönliche Meinung, was wahr und was falsch ist. Ihr Urteil ist gleichbedeutend einem weiteren Schritt hin zum „mündigen Essbürger“.

http://www.echte-esser.de/Buch/Warum-dieses-Buch.html

„Brandenburg“ (Pseudonym)

@Daina1,

(... nebenbei ... hattest du dich hier nicht kürzlich mit großem Trara aus RF verabschiedet, oder verwechsele ich das ?)

Davon mal abgesehen, daß sich das "große Trara" auf einen einzigen Beitrag im Forum beschränkte, was hat das denn hier mit dem Thema zu tun?

„Brandenburg“ (Pseudonym)

Und zum Thema:

Normalgewichtige/schlanke Menschen, haben ein anderes Ess.- und Bewegungsverhalten, als dicke Menschen.

„Borken“ (Pseudonym)

@Dana1
Von Natur aus sind wohl die meisten Menschen schlank .
Einige schlagen eben einen anderen Weg ein und essen mehr als sie verbrauchen .
Ich war auch mal erheblich dicker als heute , weil ich zu viel gegessen und zu wenig verbraucht habe .
Das habe ich geändert indem ich ein bischen weniger gegessen und ganz viel Ausdauerssport gemacht habe .
Diät habe ich nie gehalten .
Für mich ist es auch nicht einfach mein Gewicht zu halten .
Ich bin im letzten Jahr über 3200 km gejoggt , das sind Tag für Tag 9 km .
Wenn ich dazu keine Lust mehr habe , muss ich eben weniger essen um nicht dick zu werden .
Bei den ganzen Versuchungen klappt das bei mir aber nicht und ich würde ohne Sport natürlich wieder dick .

„Brandenburg“ (Pseudonym)

@Selia, auch ich möchte hier niemanden bekehren.

Eine schwere Krankheit war mir bei mir der Auslöser, daß ich meine Ernährung umgestellt und mit Sport angefangen habe.

Es sollte jeder für sich selbst, sein eigenes Ernährungsprogramm finden.
Und wenn man sich als "dicker Mensch" wohl fühlt und mit sich im reinen ist, dann ist doch vollkommen OK!

Mein Beitrag sollte lediglich als Anregung dienen. :-)

„Lemgo“ (Pseudonym)

Ohne wollen geht nix und wenn noch ein bischen muss dahintersteckt wird vieles möglich.
von menschen die in ähnlichen situationen waren und ziele erreicht haben oder etwas vessern konnten lasse ich mich gern bekehren, sind es doch mutmacher.
was mich stört, sind diese die garnicht wissen wovon sie sprechen , die verallgemeinern und nicht nach hintergründen fragen.
ich hatte auch schon diverse beratungen und irgentwie habe ich viel mitgenommen, weiss eigendlich viel übergesunde ernährung und wenn alles so einfach wäre hätte ich kleidergrösse 36.
meine beste erfahrung war im kleinen fitnessstudio in hamburg mit super trainer, der kommte super motivieren und anspornen,
da schmolzen die kilos :-)
leider bin ich beruflich umgezogen und habe hier noch nix vergleichbares gefunden.
wenn ich gute zeiten habe nehme ich ganz gut ab , auch allein,
wenn ich schlechte zeiten habe brache ich unterstützung und bin froh wenn ich nicht zu nehme.
ich finde es sehr wichtig auf die ernährung zu achten und immer wieder zu versuchen gewicht zu reduzieren. vor ein paar jahren habe ich auch behauptet so lange ich mich bewegen kann ist alles gut , aber der schritt das es nicht nicht mehr geht ist so schnell getan und dann wirds noch schwieriger sein gleichgewicht zu finden.

„Nordwestmecklenburg“ (Pseudonym)

Mal zurück zum eigentlichen Thema :D
Ich würde von mir behaupten, dass ich weiß wie man sich gesund ernährt... Manchmal denke ich aber vielleicht hat ein Ernährungsberater ja noch den ultimativen Tipp?! Ist aber warscheinlich blödsinn oder?

„Bad Rappenau“ (Pseudonym)

Ich glaube, es kann schon sein, dass man irgendwas "den Tipp" und "das System" findet, vielleicht auch mithilfe eines Ernährungsberaters, das zu einem paßt.

Wie gesagt, ich versuche eher Dinge von Menschen aus meiner Umgebung zu übernehmen, bei denen ich merke, dass sie sich mit ihrerer Art sich zu ernähren wohlfühlen.

„Borken“ (Pseudonym)

Die meisten wissen nach meiner Meinung wohl wie gesunde Ernährung aussieht .
Vieleicht fehlt vielen einfach die Zeit sich gesundes Essen zu bereiten oder der Wille zum Durchhalten .
Jeder Raucher weiß ja auch , daß Aufhören gesünder wäre .

„Rhön“ (Pseudonym)

ich denke ein ernährungsberater ist nicht nur dafür da einem zusagen wie/was gesunde ernährung ist, wie hier schon gesagt wissen die meisten das selber, ein ernährungsberater soll einem helfen das wissen umzustzen, mit vielen kleinen tipps und tricks

„Lemgo“ (Pseudonym)

Ohne wollen kann die ernährungsberaterin viel erzählen

„Fränkische Alb“ (Pseudonym)

Und ich glaube, dass es "die gesunde Ernährung" nicht gibt. Sieht man sich die verschiedenen Strömungen nur der letzten zehn Jahre an, sieht man doch, wie uneinig man sich ist was Ernährung angeht. Jeder muss für sich raus finden, was a) satt macht b) einem gut tut und c) einem genug Kraft gibt den Alltag zu meistern.

„Konstanz“ (Pseudonym)

Ihr habt Recht. Oft ist es so, daß die Motivation zur Veränderung sehr groß sein muss. Das Nikotin macht schnell abhängig. Die Abhängigkeit siegt über die Vernunft.

Ich gab das Rauchen nur deswegen vor 4 Jahren auf, weil ich krank wurde...
Auch bei der Gewichtsreduktion spielt die Motivation eine grosse Rolle ....leider ist auch hier erst eine Krankheit die Motivation :(

Ein Ernährungsberater KANN uns nur mit vielen Tipps bei der Veränderung der Essgewohnheiten begleiten.

Er macht auf den Zuckergehalt in Süßigkeiten aufmerksam, informiert über versteckte Fette und darüber, was man gegen den Jo-jo -Effekt tun kann, macht einen Einkaufstraining.....
(es sind nur Beispiele).
Letztendlich MUSS man sich verändern. Es erfordert sehr viel Mut.

„Borken“ (Pseudonym)

Es ist aber möglich schlechte Angewohnheiten gegen gute zu tauschen .
Ist das Ruder einmal rumgerissen und man spürt die ersten positiven Veränderungen , läuft dann vieles von alleine .
Wer seit einigen Jahren mit dem Rauchen aufgehört hat , kann auch gar nicht mehr nachvollziehen , wie sich Leute , bei jeder sich bietenden Gelegenheit , eine anstecken .
Nicht mehr zu Rauchen ist ein Stück gewonnene Freiheit und Selbstbestimmung .
Mit der Ernährung ist es ja im Prinzip ähnlich .
Der Unterschied ist eben daß man auf Nikotin völlig verzichten kann , auf das andere wohl kaum .
Da hilft dann REGELMÄßIGER Audauersport weiter .
Damit bleiben dann gelegentliche Sünden folgenlos .

„Fränkische Alb“ (Pseudonym)

Und wie viele Raucher gibt es, die aufhören und wieder anfangen... und das immer und immer wieder? ;-) Also ich kenne eine Menge solcher "Gelegenheitsnichtraucher"

„Blankenfelde-Mahlow“ (Pseudonym)

Mir hat meine Krankenkasse nach der Vorsorgeuntersuchung geschrieben.

Sie halbieren meinen Selbstbehalt um 50% , wenn ich zur Ernährungsberatung gehe, regelmässig an einem Programm teilnehme und beim Fitnesscenter bekomm ich auch 20 % Rabatt.

Allerdings muss ich einige Ziele erreichen, Abspecken, Blutdruck senken, mehr Sport machen .... das Leben ist hart. ^^

Ich bin nicht Jung, aber ich brauche das Geld, oder so ähnlich ging doch der Spruch .... . *fg*

„Donau-Ries“ (Pseudonym)

@ Amazing

Ich frage dich ganz offen, hast du eine Adipositas-Chirurgie zu Hilfe genommen beim Gewichtsverlust?

„Donau-Ries“ (Pseudonym)

Was mir in dieser Diskussion fehlt, ist der Aspekt der Sucht. Ihr schreibt von der Macht der Gewohnheit, Mangel an Wissen, Mangel an Disziplin, Mangel an Zeit,.... Aber die meisten dicken Menschen haben eine Ess-Störung im Sinne eines Suchtverhaltens. Ich gehe seit fast einem Jahr in Adipositas SHG`s und bin im Forum des Verbands gemeldet und ohne AC gelingt es den wenigstens abzunehmen.

Was ich hier auch vermisse, ist das Verständnis derjenigen, die es bereits geschafft haben abzunehmen, für die Schwächen der Übergewichtigen, die es nicht schaffen.

Es ist doch so (meine persönliche Meinung) das dass, was die falsche und ungemäßigte Ernährung ausmacht, die Geschichte die dahinter steht, das WAS das da kompensiert wird, viel stärker ist, viel mehr Kraft braucht ausgehalten zu werden, als sich zu beherrschen und mit Disziplin zu essen & sporteln!

„Borken“ (Pseudonym)

@ Adelia
Mit dem Rauchen ist es bei mir auch so gewesen .
Ich brauchte 5 ernsthafte Versuche bis es endlich geklappt hat .
Nach knapp 10 Jahren ohne Qualm kann ich gar nicht mehr nachvollziehen , warum ich mir das angetan habe .
Einige fangen aber auch nach 10 Jahren wieder damit an , ich hoffe , daß ich nicht dabei bin .
Wenn doch , ist das meine eigene Dummheit .

„Brandenburg“ (Pseudonym)

@Flocke, nein, ich wurde NICHT operiert - das hätte ich dann auch in meinem ersten Beitrag hier im Thread so geschrieben!

Ich habe mit Ernährungsumstellung und viel Sport abgenommen, ich habe mir weder den Magen verkleinern, noch habe ich überschüssiges Fett absaugen lassen.

Und was das Verständnis angeht:

Ich wäre und bin die Letzte hier, die kein Verständnis hätte!

Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau, wie schwer es ist durchzuhalten, bzw. überhaupt einmal einen Anfang zu machen!

Letztendlich ist es der Erfolg, vor allem aber der gesundheitliche Aspekt, der mir immer wieder den Ansporn gibt, nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen!

„Wismar“ (Pseudonym)

Hey Ihr Lieben, warum herrscht denn ein so rauher Ton bei dieser Unterhaltung?Ich denke das Prinzip " LEBEN UND LEBEN LASSEN" ist entscheidend und jeder sollte eigenmächtig seine Entscheidungen treffen ohne verurteilt zu werden und ohne sich direkt angegriffen zu fühlen.
Jeder hat ein Laster und manch einer sogar eine ganze Spedition...lach...doch letztendlich muß man die Menschen halt nehmen wie sie sind, denn es gibt nun mal keine anderen.
Zum Thema Gewichtsabnahme sei übrigens noch erwähnt, dass auch abfällige Bemerkungen zum Thema Chirugie überflüssig sind, wenn man persönlich diesen Weg nicht gegangen ist und entsprechend keine genauen Einblicke in das Thema hat-
in die Motivationen und Gründe, in die Folgen, in die Schmerzen...die unendlich starken und langanhaltenden Schmerzen, etc.Denkt doch mal an den süßen "kleinen Prinzen":
Man sieht nur mit dem Herzen gut und das wesentliche ist für das Auge unsichtbar....
Der Eine hat 80 Kilogramm verloren, der Andere fühlt sich mit Kleidergröße 58 wohl, jemand anders mag etwas ändern und schafft es nicht und eine weitere Person hat Gründe und Disziplin sein Leben zu verändern-egal wie.

Also...seid lieb zueinander und habt Spass :o)

„Aschersleben“ (Pseudonym)

@sweetmolli /signed

ich habe gerade 30 Kg verloren und bin auf dem Weg nach unten...ich habe mir ein Magenband setzen lassen und SEHR glücklich damit.
Ich hatte alles durch, habe 3x selbstständig auf 75 Kg abgenommen und immer wieder schleichend zugenommen.
An Ernährungsberatung lag es ganz sicher nicht, ich bin ein wandelndes Lexikon und habe zum abnehmen keine Diäten gemacht sondern immer mit viel Disziplin, gesund und mit viel Sport abgenommen.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass mir mein Körper einfach nicht gehorcht...
Und mich zu diesem, für mich sehr guten, Schwitt entschlossen.
Einfach, damit der Jojo-Effekt nicht mehr eintreten kann.

Ich denke, jeder muss für sich den eigenen, ganz individuellen Weg damit finden und man kann sicher keine Patentrezepte vergeben :)

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