Die Seele des Menschens
Forum für Dicke, Mollige und Übergewichtige

Gesundheit & Wellness

Erstellt von einem Mann oder einer Frau
15.08.2014
Moonrise21,

Rubens hat sehr viele unterschiedliche Bilder gemalt, auch von Kindern. Wir gehen noch ein Stückchen weiter zurück, nämlich zu unseren Vorfahren, weil von denen ja individuelle Informationen an uns weiter gegeben worden sind.

Quellverweis zur biologischen Vererbung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vererbung_%28Biologie%29

Wichtig ist des weiteren, dass es gewisse Erbkrankheiten gibt, die sich nicht von Generation zu Generation übertragen, da es hier Überspringungen gibt und eine Erbkrankeit erst wieder in den Nachfolgegenerationen "erwacht".

Quellverweis zu den Erbkrankheiten:
http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/Erbkrankheiten/

Man spricht vom aktuellen Stand der Wissenschaft. Und dies bedeutet, dass neuere Erkenntnisse in der Forschung und Wissenschaft zu einem anderen Ergebnis als bisher führen können.

Das sind erst mal nur Basisinformationen für jedermann. Deine Mama freute sich, als sie dich das erste Mal sah. Allerdings hattest du viele Defizite. Denn du konntest bei deiner Geburt keine 27 Fremdsprachen und warst nicht mal in der Lage, an einem Marathon teilzunehmen. Ne, du konntest nicht einmal Rechnen, Lesen und Schreiben. Nimm dir mal ein Beispiel an anderen. Oder ist es wirklich so, dass alle Neugeborenen lauter Defizite haben ? Wenn dies von dir bejaht wird, ist es in Ordnung. Denn es ist die Selbsterkenntnis, dass keiner mit IQ von 6799 bei seinem ersten Lebenstag heraus ragte.

Uns wurde also erst mal durch Dritte individuelle Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Alles, was auf einen Menschen einwirkt, versinkt in die Tiefe des Unterbewusstseins. Unterbewusstsein wird es genannt, weil sich der Mensch im normalen Wachbewusstsein nur selten an Dinge erinnert, die sich in der abgelaufenen Zeit ereignet haben. An herausragende Geschehnisse wie zum Beispiel die Geburt eines Kindes, Hochzeit, bestandene Prüfung sowie auch negative Ereignisse wie ein Todesfall von geliebten Menschen können wir uns leichter erinnern, so dass wir spontan mal an das Eine oder Andere denken. Wenn ich aber spontan Frage, was die Mitglieder am 13.04.2014 alles machten, wissen es die allermeisten nicht mehr, obwohl es ja erst ein paar Monate her ist. Ein Geburtstagskind, welches an diesem Tage seinen Porsche geschenkt bekam, kann uns sofort einige Informationen geben.

Das Unterbewusstsein ähnelt einer großen Festplatte. Wenn sie neu ist, hab ich sehr viel Speicherplatz. Aber was mache ich, wenn der Speicher voll ist ?
Ich schaffe Platz ! Im Rucksack des Lebens sammelt sich alles Mögliche an, nämlich alles Positive wie Negative, da darin jede Sekunde unseres Daseins abgespeichert wird. Wir sehen bei einem Spaziergang schöne Blumen, die herrlich duften, hören die Vögel zwitschern und bekommen ein Lob für unser Aussehen, Figur oder für eine gute Leistung.

All das wird abgespeichert, auch die dumme Bemerkung von Susi Schnatter, dass wir uns wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen oder unser Essen nicht schmeckt, da wir wohl zwei linke Hände hätten. Gottlieb Gans sieht sein Gänsemariechen nach langer Zeit wieder und freut sich darüber, weil er halt weiß (Positive Erfahrung gemäß abgespeicherter Infos), was für eine nette und witzige Gans sie ist. Plötzlich sieht er Guido Erpel, der Erpel, der sich an alle Gänse ranpirscht (Negative Erfahrung laut Unterbewusstsein) und denkt sich etwas erregt:"Zisch ab, das Gänsemariechen lässt du mir in Ruhe"! Das Positive und Negative spielen also immer eine Rolle, selbst wenn man meint, dass das ja schon so lange her sei und man es längst "vergessen" habe.

Manche werden bei diesem Beitrag etwas nachdenklich sein. Denn es ist so, das viele Krankheiten aus der Kindheit herrühren. Und damit meine ich nicht bloss irgendwelche Erziehungsdefizite der Eltern und anderer Angehöriger, sondern die komplette Umwelt mit ihren negativen und positiven Einflüssen. In der Schule werden keine Samthandschuhe für alle verteilt, so dass es da schon den einen oder anderen Hieb gibt...

Merksatz:"Kinderseelen sind verletzlich"!

Und wenn wir uns die Tagespresse mal so durchlesen, was die Kinder oft durchmachen müssen, bevor es zum eigenständigen Leben kommt, sind Gesundheitsstörungen aller Art bei so manchem schon vorprogrammiert.
Sie können, müssen aber nicht eintreten.

Seelische Erkrankungen kann man nicht am Gewicht ausmachen, weil es auch Leistungssportler gibt, die Probleme mit ihrer Psyche haben. Manch Sportler steht unter dem Trainings"zwang" und Erfolgs"druck". Und so hat halt jeder seinen Rucksack des Lebens zu tragen...
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
15.08.2014
@ Why so serious...?!
Das es beim Stoffwechsel Unterschiede gibt glaube ich schon .
Das Alter beeinflusst auch den Stoffwechsel .
Es ist unwahrscheinlich , dass das die Hauptursache ist .
Mein Neffe macht kein bisschen Sport und ist nur ein Strich . Sein Bruder trainiert 4 mal die Woche Fußball einschl. Spiel am Wochenende . Er ist zwar auch schlank , neigt aber zur Moppeligkeit , sobald er mal etwas weniger trainiert .
Bei mir ist es ähnlich. Als Kind war ich immer leicht moppelig , als junger Erwachsener normal schlank , mit 30 wieder moppelig und mit 40 schon fast dick .
Jetzt wieder schlank , muss aber sehr viel dafür tun .
Ich esse nach meiner Ansicht nicht besonders viel , nur oft das falsche ( Fertigprodukte ) . Esse dafür viel Obst und verzichte auf Süßigkeiten .
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
15.08.2014
Why so serious ja da hast du recht aber zumindest ich für meinen Teil muss sagen dass das dauerhaft krank macht zumindest bei mir
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
15.08.2014
Ich persönlich glaube nicht an "dicke Gene" oder schlechten Stoffwechsel etc.
Übergewicht ist für mich Seelenfutter, Mauer/Selbstschutz und auch Trägheit bzw. ist die eigene Schmerzgrenze noch nicht erreicht bzw. der Leidensdruck noch nicht hoch genug bis hin zur Sucht.
Und ich bin fest von überzeugt das Über/Untergewicht immer eine psychische/anerzogene Ursache hat.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
15.08.2014
Hallo zusammen also ich denke aus eigener Erfahrung dass man als sogenannter dicker auch definitiv zu Psychischen Problemen gedrängt werden kann ich hab das Problem dass ich das ständig zu hören kriege da ich nach einem Knöchelbruch extreme Probleme hab und da die bisherigen Ärzte alle wenn Sie nicht weiter wussten den Ratschlag Sport und Abnehmen gaben im gleichen Zug darf ich aber den fuss nur ganz gering an Krücken belasten da ist Sport also nicht möglich und daher habe ich wahnsinnige psychische Problem zu den anderen noch dazu..,,,
Grüße an alle Ralf
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
14.08.2014
@b-garfield mir geht es auch so, find es bißchen schwierig, muss auch immer wieder neu ansetzen....aber so richtig gepackt, hat es mich noch nicht,....dachte das liegt an meinem Kopf zur Zeit :-)
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
14.08.2014
@venusdelta.....offtopic, aber trotzdem danke für das ehrliche statement....aber nur, weil jemand ad hoc nicht schwer übergewichtig ist, heisst das doch nicht automatisch, dass er nicht weiss, wie es ist, dick zu sein, oder?! nur, weil ich keine kinder habe, weiss ich doch trotzdem, was richtig und was falsch ist, auch bei kindern, trotzdem kann ich doch in der lage sein, mich in kinder oder eltern hinein zu versetzen.... zu behaupten, jemand könne irgendetwas nicht beurteilen oder nachvollziehen, nur weil er derzeit nicht davon betroffen ist, ist ein totschlagargument und entzieht jeder Disskussion die grundlage, finde ich!
und was mich persönlich und das thema dieses threads angeht: ich WEISS!!!!!!!!! wie es ist, dick zu sein! extrem dick ( 137 kg) nicht nur leicht Übergewichtig.....38 jahre meines lebens war ich dick,, dickes kind, dicker teenie, dicker azubi, dicke studentin, dickes aupair, dicke Arbeitnehmerin...mit allen facetten des dickseinw, physisch und psyschich!!!dahr ist meine erfahrung auf dem Gebiet wohl doch relativ umfassend und ich denke schon, dass ich durchaus geeignet bin, auch als in manchen augen nichtmehrdicke, mich zu diesem thema zu äußern und meine persönlichen erfahrungen und erkenntnisse auf dem gebiet mitzuteilen.....
und ich WEISS!!!!!!! heute, wieviel in meinem Fall die psyche zu meinem gewicht ,gleichgewicht und Übergewicht beigetragen hat....ich weiss es nicht nur theoretisch aus Büchern, oder medizinischen fachblättern oder aus dem fernsehn, sondern weil ich es selbst erlebt und gelebt habe!
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
@mi-claudi
Habe das Buch schon vor vielen Jahren gelesen. Es hat mich aber nicht sehr angesprochen, obwohl ich
"die Autorin geht auch davon aus , dass die Wurzeln einer Eßstörung meist in der Psyche verankert sind ....."
aus eigener Erfahrung bejahen kann.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Ich les gerade das Buch: "Die Frau, die im Mondlicht aß"
wenn dich das Thema interessiert ist das bestimmt eine geeignete Lektüre.
Ich kämpfe mich schon ewig dran rum, ist nicht so leichte Kost und mag mich auch nicht immer mit dem Thema auseinander setzen.
Laut Beschreibung " .....ein Buch für alle Frauen, die nach der richtigen Nahrung für Körper und Seele suchen..."
die Autorin geht auch davon aus , dass die Wurzeln einer Eßstörung meist in der Psyche verankert sind .....
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Also....ich kann dazu soviel sagen....als Esstörung kann man es immer oft dann betrachten , und das ist bei jeder Esstörung ähnlich, egal um welche es sich handelt, wenn sich der ganzer tag ums Gewicht dreht...ums essen...es dich bestimmt...es ein ständiger Kampf dagegen oder dafür ist...ob ein Tag gut oder schlecht war, hängt davon ab, ob du den Kampf gewonnen oder verloren hast...du verlierst den Blick für alles andere...du kompensierst alle Gefühle damit...bist du taub, spürst du dich durch die Fülle, die in deinem Magen herrscht, weil du dich bis zum geht nicht mehr vollgegessen hast...du hast keine realistische Körperwahrnehmung mehr, das kann in beide Richtungen gehen...du vermeidest Essen oder Plätze bei denen gegessen wird....oder du bist Dauergast, das kann sich abwechseln...du isst heimlich...damit es niemand siehst...du versuchst zu viel gegessenes wieder auszugleichen...durch fasten...durch Sport...durch Abführmittel...es gibt keinen raum mehr für anderes in dir....so das klassische Bild...und das findet man bei esssüchtigen...bei magersüchtigen...bei Buliemikern und bei Bingeatern....

Ob nun ein massiv Übergewichtiger essgestört ist, kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen...die Grenzen sind bestimmt fließend...denn Ausgrenzung und soziale Isolation oder Mobbing wirken sich ja auch auf die Psyche aus, welches wieder rum auf das Essverhalten auswirken kann oder da zu einer ungesunden Entwicklung der eigenen Kompensationsmöglichkeiten führen kann...

Fakt ist aber...auch wenn es genetische Komponenten gibt...je früher man dick wird, umso eher beginnt der Kreislauf und die Gefahr ist natürlich größer, da in eine ES reinzurutschen...

je mehr Fettzellen man früh aufbaut, umso schwieriger wird es, ein normales Hungergefühl oder einen normal funktionierenden Stoffwechseln wieder zu entwickeln....

..egal ob man nun genetische Komponenten hat, die einem zum fülligeren hin tendieren lassen oder nicht...massives Übergewicht kommt von massivem zu viel essen...und hat nichts mehr mit Genuß zu tun...das ist für mich essgestört...denn immer dermaßen über Maß zu essen ist oft mit Schmerzen und Übelkeit verbunden...ich kenne kaum jemanden, der das gerne tut...da sind für mich destruktive Verhaltenmuster am Werk...

Ich denke, jeder hat von Natur aus ein persönliches "Ist eben so" Gewicht...sprich...man isst ohne sich Gedanken zu machen und eben soviel wie man braucht....der eine hat dabei vielleicht 80 kg...der andere 60 kg....schön ist jeder damit... so lange man sich annehmen kann und selber liebt...zufrieden ist...aber das wird einem durch aufgezwängte Schönheitsideale abtrainiert...und so, wird vielleicht jemand, der an sich mit 80 kg perfekt und schön ausehen würde, würde er sich so akzeptieren und liebhaben vielleicht durch jahrelanges Diäten...jojoeffekte...auch zwanzig jahre später essgestört und mit 40 kg mehr auf den rippen traurig daheim sitzen...nur ein schatten der wundervollen Person, als die oder er eigentlich gedacht ist.....keine Ahnung....

Eine konkrete Antwort gibt es da für mich nicht....bei den einen reicht eine Kur...andere brauchen eine Therapie...das entscheiden muss jeder für sich selber...ich denke immer dann, wenn die eigene Lebensfreude und -Qualität stark eingeschränkt ist, ist eine Therapie auf jeden Fall nicht falsch...es schadet nie, sie selbst ein wenig besser kennen zu lernen und zu verstehen...und irgendwann wieder als liebenswert zu erachten.....
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Ich war schon immer dick. Ich habe als dickes Kind geturnt und als dickes Mädchen Jahre lang Ballett gemacht.
Ich koche möglichst viel und gerne und möglichst "clean". Sprich, ohne all die Zusätze, versteckten Zucker, halt frisch zubereitet, so dass ich weiß, was wirklich drin ist.
Ich habe zwei sehr schlanke Geschwister und habe das "Los" gezogen, dass ich genau die Gene habe, die nicht dafür Sorgen dass ich alles sofort verbrenne und verstoffwechsel. Ich kann deutlich weniger essen, als meine Brüder, und es setzt trotzdem schneller an. Habe eine Hormonstörung die es nicht unbedingt einfacher macht und eine Fettverteilungsstörung.

Dadurch, dass ich ein dickes Kind (trotz sehr viel Sport) war, ging es recht früh mit Diäten und Co los. FDH, WW, LowFat, für sechs Wochen nach Bayern zum Abspecken.
Lauter Verbote, Gebote, Zwangssport ect pp.
Was dann irgendwie als Kind zu heimlich futtern, stopfen und weiß Gott was allem führte.

Ich habe heimlich futtern nicht mehr nötig, koche gesund, bewege mich hin und wieder auch mal sportlich.. und dennoch bin ich immer noch dick.
Meines Erachtens nach Ergebnis aus einem völlig verqueren Kreislauf von körperlichen Voraussetzungen, Essverhalten aus der Kindheit und Kompensation. Ich habe zwar keine ernsthafte psychologische Störung, gehe aber falsch an Probleme ran. Manchmal heilt ein Stück Schokolade einfach kurzfristig und schneller als sich Gedanken über etwas machen zu müssen was einen wirklich beschäftigt. Manchmal stopft es auch einfach eine Lücke... Schlechte Angewohnheit aus meiner "frühen Jugend", die abzulegen recht schwer ist..

Bei vielen dicken Menschen, die ich kennengelernt habe, ist Essen nicht nur Essen, sondern auch Kompensation. Kompensation der unterschiedlichsten Dinge, was man so wirklich nicht pauschalisieren kann.
Zu dem Thema habe ich mir irgendwann mal ein Buch gekauft "Essen als Seelen-Joker". Da stehen einfach nur über 100 Fragen drin, die man im Stillen für sich beantworten kann. Mir hat es geholfen, zumindest klarer darüber zu werden wieso, weshalb, warum..
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Ich denke in diesem Beitrag kann man so recht nicht auf den Punkt kommen den Moonrise gerne will, dazu müsste man schon eine Menge von sich selbst in den Beitrag legen, das möchte nicht jeder, auch weil man hier ja doch mit sehr scharfen Sezierungen rechnen muss.

Ich bin als Adoptivkind in einer Familie hochgewachsener gertenschlanker Menschen großgeworden, und wurde nun trotz gleicher intensiver Bewegung, sehr viel Landarbeit und nonstop frischer Luft moppelig in jungen Jahren. das war inakzeptabel , man begann nach dem Motto FDH , die Scheibe Brot durchzuschneiden die es zum Abendbrot gab , und das Mittagessen, (immer bestehend aus Fleisch, Kartoffeln, Sahnesauce) zu halbieren.
Nun hatte ich aber Hunger. Man ist 10 , man hat Hunger, man hat etwas Taschengeld, man geht zur Schule, kauft Süssigkeiten. Die gab es für mich ja zuhause nicht mehr, für meinen Bruder schon- er ist ja schlank. Eltern entdecken den Süssigkeitenkauf rufen laut "War ja klar!" Taschengeld gestrichen , Die halbe Abendbrotscheibe noch einmal halbiert "Hast ja sicher eh genascht!"

Darauf entwickelte sich eine Spirale, aus Essen verstecken, heimlich essen, Hunger , Scham, Angst, Heimlichkeit , Strafen.

Das Essverhalten verkorkst. Dann ist man ausgezogen, trotz allem moppelig, und die ganze Jugend lang mit entsprechenenden Sprüchen belegt. Und hat die Freiheit genossen, und zugenommen, ohjeh zugenommen.

Ich habe vor jetzt 6 Jahren erst meine leibliche Familie kennengelernt , und zum ersten mal in meinem Leben gesehen, und meine Mutter sieht aus wie mein 17 Jahre älterer Klon. Mit der gleichen Speckverteilung, ohne das ich jemals ihr Essverhalten gesehen hätte.

Meiner Schwester und meine Mutter und mich eint ein, und meinen Sohn jetzt auch, mit 10 Jahren bekamen wir eine Massive Schilddrüsenunterfunktion, die sicher nicht so gravierende Ausmaße angenommen hätte wenn man sie richtig behandelt hätte.
Es ist also sicher auch die Psyche auch wenn es nicht unbedingt gleich Depressionen sein müssen, der gute alte kleine Knack´s tut´s ja auch.

Resumee ? Wenn dein Kind mopplig wird, grundlos, einfach mal zum guten Arzt gehen. Sich kümmern , statt Vorwürfe.

Und ich selbst ? Ich bin ich , Dick und Aktiv , ich hab ein schönes Leben und bin wirklich zufrieden, wenn auch nicht ohne Selbstzweifel, aber auch mit denen kann ich gut leben.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Wie kommt es denn , dass in den westlichen Industrieländern die Zahl der Übergewichtigen in den letzten Jahrzehnten sprunghaft angestiegen ist ?
Mittlerweile sind auch die Schwellenländer stark betroffen .
Bei den extrem Dicken mag es an der Psyche liegen , es kann aber nicht sein , das über die Hälfte der Deutschen übergewichtig sind , weil sie ein Problem mit der Psyche haben . Ich glaube das Übergewicht ein Problem mit der Psyche auslöst .
Das Grundproblem liegt für mich am westlichen Lebensstil .
Essen ist billig und überall verfügbar , körperliche Arbeit kaum noch erforderlich .
Kinder werden im Überfluss groß , Abenteuer gibt am PC . Für mich kein Wunder das es o gekommen ist .
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Also ich find das Thema auch recht spannend. Wer hat sich nicht schon gefragt warum der eine dick ist und der andere dünn ist. Das eine psychische Erkrankung dahinter steckt ist sicher bei einigen nicht auszuschließen aber meiner Meinung nach bestimmt nicht die Regel.
Wenn ich mal meine Mama (168cm 60kg) und mich vergleiche......meine Mum läuft permanent auf Hochtouren. Es sei denn sie schläft. Ich dagegen ruhe komplett in mir selbst und lasse mich ungern bis gar nicht drängeln oder unter Druck setzen.....halte es eher nach dem Motto Balu der Bär :)
Wenn ich dazu noch meinen Mann nehme (192cm 89kg)....auch permanent unter Strom, er macht alles im Laufschritt und es ist mir in 30 Jahren nicht gelungen ihn mal zum langsam Gehen zu bewegen. Mein Sohn dagegen wieder.....Balu :)......die Figur dementsprechend mollig.
Was ich damit sagen will.....ich denke es gibt Menschen die "verstoffwechseln" eben sehr gut weil sie permanent auf 110 sind und Menschen die eben alles ruhiger angehen....vermutlich weil sie genetisch eben eher ruhiger agieren und gelassener sind.
Dazu spielt mit Sicherheit auch die Esserziehung eine große Rolle.....bei meinem Paps war schon immer nur das gut....was Butter und/Sahne hatte. Knappwurst, Aal, Ente, Gans und Sahnequark usw......das hat meine Essgewohnheiten sicher beeinflusst und die meiner Schwester auch......obwohl.....meine "kleine" Schwester ist sehr sehr schlank.....hmpf....die hat das Gleiche zu essen bekommen......läuft aber auch ständig auf Hochtouren :D

Resumee....ich habe keine Ahnung ;(

Gibts ne Studie? Was sagen unsere Wissenschaftler woran es liegt???? :D
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Es darf jeder seine Meinung haben - ob dünn oder dick - allerdings ist man als Betroffener immer weitaus intensiver in die Thematik verstrickt. Beschäftigt sich mehr und öfter damit. Als ich 70 kg wog, war mein Gewicht kein Thema für mich - das hat erst so ab 95 kg wieder angefangen. Es sind die Alltäglichkeiten, vom Klamottenkauf über Gartenstühle, vom Flugzeugsitz bis zum Sport. Es gibt unendlich viele Bereiche, in denen sich Übergewichtige durchaus unterscheiden und gerade deswegen den Rat der anderen suchen, die diese Situationen schon erlebt haben. Und es fällt schwer, die Meinung von schlanken oder leicht Übergewichtigen anzunehmen - weil sie schlichtweg gar nicht wissen, wie wir "Dicken" uns in gewissen Situationen fühlen.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Dankeschön Mo, so habe ich es auch gelesen ;-)
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Ohje na da hab ich ja was angestellt.
Jung meinte ich eigentlich als ich 14 jahre alt war finde schon das, dass nun als jung zählt aber das ist natürlich wieder je nach dem wie man es auffast.

Ich wollte eigentlich keine Pauschallösung für irgendwas oder eine gewisse Antwort ich wollte nur einfach wissen was man zu dem Thema zu sagen hat bzw. darüber denkt. Ich meine das ist alles nicht so einfach, es gibt dafür ein richtig oder falsch.

@Paul Neumann natürlich wissen einige nicht was gut oder nicht so gut ist aber ob das nun was mit der intelegenz zu tun hat sei mal dahin gestellt. Noch zu dem wollte ich nicht von mir auf andere schliesen oder irgendjemand in eine Schublade stecken.

Mich hat einfach interessiert wie andere Leute das so sehen oder ob sich mehr darüber Gedanken machen auf keinen fall wollte ich für irgendein Problem eine Lösung oder ein Wundermittel. Noch dazu muss ich sagen das ich auch nicht glaube das ich ein "Problem" in dem Sinne habe, es hat mich nur einfach beschäftigt.
@Mo72 so habe ich das nicht geschrieben, das ist alleine deine Interpretation...und trägt nicht zum Thema bei...

@Paul Neumann, es sollte kein Angriff sein, sondern ehr eine Frage. Pauschalisierung sehe ich ehr in deinem Post, als in denen der TE...
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Ich habe ein 15-20 Kg Jojo, Ende August Fit für meinen Jährlichen Halbmarathon und zum Jahreswechsel dann fast oder ganz zwei Zentner.
Weil ich sehr gerne viel Esse und das Gefühl vollgestopft zu sein absolut schön ist.
Im Frühjahr dann der Ärger über die Figur und es wird wieder maßgehalten und Sportiv eine Schippe draufgelegt.
Dafür brauche ich aber kein Moppelforum.
Ich guck hier nach einer Frau, hauptsächlich.

Aber der Drang zum pauschalisieren ist generell sehr verbreitet und Probleme wurden damit eigentlich stets geschaffen aber nie gelöst.
Und ich meine in dem Punkt durchaus das Thema getroffen zu haben, Pauschalisierung und Deckung hinter einer "das ist eben so" Diagnose zu suchen ist Seelisch / Psychisch bedingt.
Sie sagt selbst, dass die psychische Seite bei der Kur unbehandelt blieb.

Ausserdem ist Anfang 20, finde ich, etwas früh um Sätze wie "als ich Jung war" zu tippen
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
genau, paul.....und weil du laut foto nicht davon betroffen bist, hast du logischerweise auch keine ahnung davon und eine meinung zu dem thema hast du auch nicht zu haben, vor allem nicht, wenn sie kritisch ist....kritisch und dick ist ja schon äußerst unerwünscht.....aber kritisch und nach profilphoto beurteilt nicht ganz so dick-geht gar nicht!!!!!
Paul Neumann, wie du liest, war die TE ja sogar schon auf Kur und konnte ihr Problem trotzdem nicht lösen.

Funktionierende Hilfe kommt sowieso nicht aus einem Forum. Ein Forum ist dafür da, über seine Probleme zu diskutieren und sich gegenseitig möglichst wertvolle Tipps zu geben. Tipps in Richtung Überflussgesellschaft und zu viel gegessen usw. helfen in keinster Weise weiter, wenn das Thema heißt "Die Seele des Menschen" Dann sollte die Diskussion auch auf dieser Schiene bleiben.

Ich glaube nicht, dass Moonrise eine Pauschalantwort erwartet, da hätte sie sicher einen Fachmann befragt. Vermutlich erwartet sie nur Erfahrungsaustausch mit Leuten die das gleiche Problem haben.

Nach deinem Profilbild zu urteilen, bist du doch gar nicht von Übergewicht betroffen - oder sehe ich da was falsch?
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Seaangel,
aber grad wenn es um Hilfe geht, muss doch individuell für die eigene Situation gedacht und gehandelt werden.
Ist diese Einsicht nicht Grundvorraussetzung für funktionierende Hilfe?
Paul Neumann, vielleicht weil sie sich eingehend mit dem Thema beschäftigt haben, alles Mögliche ausprobiert haben und trotzdem nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Vielleicht auch, weil sie sich ganz einfach von anderen Betroffenen brauchbare Antworten erwarten.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.08.2014
Moonrise21,
Andauernd wird sich zurecht beschwert, dass Dicke pauschalisiert und auf ihr Dicksein reduziert werden.

Und nun willst Du von einem Laienforum eine Pauschalantwort warum Dicke dick sind?


Merkst Du es?

Abgesehen von der Tatsache das es Krankheiten und Fehlfunktionen des Körpers gibt die Übergewicht mehr oder weniger stark bedingen und nicht psychologischer Natur sind.


"Denn klar wissen wir alle müssen wir drauf achten was und wie viel wir essen"
Davon träumst Du oder? Dicke sind normale Menschen und keine Ansammlung gebildeter, intellektueller, mündiger Idealbürger.
Es gibt auch dumme Dicke.
Es gibt auch Dicke die schlicht genug um die Ohren haben und keine Zeit für und Lust auf das Thema Ernährung.
Wenige sind bewusste Genußesser wie der "was kochst Du heute " Zirkel.

Über Kulturelle unterschiede (nicht überall sind dünne das ideal)
und diverse Ursachen,
bis hin zu echten psychischen Störungen.

Es gibt Antworten auf das warum nur für das Individuum oder eine kleine Gruppe.

Könnte irgendjemand Deine Frage mit einem Universell gültigem Phänomen beantworten, würde es einen Meduzin Nobelpreis wert sein.

Warum wollen einige Dicke solche Themen?
Angst vor der Eigenverantwortung?
Angst selbst verantwortlich zu sein und keinen Medizinische Diagnose als Rechtfertigung zu haben?



Menschen sind komische Leute.

(Zahai & Co. überlest nicht das Wort einige.)
@Moonrise21, ich glaube, das wird dir niemand wirklich beantworten können, zumindest noch nicht. Viele namhafte Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem Thema und es gibt noch kein eindeutiges Ergebnis.

Da gibt es die genetische Disposition, den Aspekt der Psyche, das falsche Verhältnis von Nahrungszufuhr und Verbrauch und vieles mehr. Einige Forscher beschäftigen sich mit einem Virus (siehe der Thread dazu), andere mit der Selfish-Brain-Theorie und ganz sicher noch ein paar andere Themen. Vielleicht hat jeder sein eigenes Problem, vielleicht kommen bei manchen Menschen mehrere dieser Themen zusammen, wer weiß das schon?

Wäre das Thema eindeutig klar, würde niemand mehr daran forschen und es gäbe für jede(n) von uns eine adäquate Erklärung und entsprechende Hilfsmaßnahmen. Ich fürchte, wir werden das nicht mehr erleben ;-)

Nachtrag: Jetzt musste ich mal auf dein Profil spickern, weil du schreibst, du warst als junger Mensch auf Kur...du bist doch noch jung...also vielleicht hast du noch die Chance die Forschungsergebnisse zu erleben...