„Aua am Finger“ ;-)) oder: „ WANN geht Ihr zum Arzt und wie steht es um Eure Adhärenz?“

in „Gesundheit & Wellness“

Zu diesem Thema gibt es 42 Antworten

„Ravensburg“ (Pseudonym)

Ich grinse grad ein büschn.
Vor ca.3 Jahren war ich mit den üblichen Handwerker Rückenschmerzen (aus heiterem Himmel ein brutales stechen im Lendenwirbelbereich) beim Orthopäden.
Stark eingeschränk in meiner Fähigkeit mich zu bewegen, geschweige den ohne abzustützen gerade zu stehen.

Seinerzeit wog ich gewaltige 105 Kilo, was bedeutet ich hatte ein büschn Bauch,
und bekam nach der standart Spritze
den ernsthaften Rat abzunehmen, weil das vorn überhängende Gewicht den Rücken belastet.
Ich habe das keiner Antwort gewürdigt, bin zur Rezeption und habe die Dame gefragt ob sie mir die Nummer eines kommpetenten Orthopäden geben könnte.

In jedem Beruf gibt es fähige, durchnittliche und Stümper.
Bei Ärtzten sind die folgen nur leider oft ungesund.

Man muss eben hartnäckig weiter suchen.

„Meckenheim“ (Pseudonym)

Ferner wurde mein Vertrauen in Ärzte zerstört durch das Verschreiben von Medikamenten die ich nicht vertrug und deren Nebenwirkungen meine Lebensqualität massiv einschränkten.

Ja, ich muss sagen solche Dinge haben mein Vertrauen auch massiv geschädigt.
Einmal bin ich mit den Nebenwirkungen sogar am Wochenende beim Bereitschaftsdienst gelandet, weil es so heftig war und ich keine Ahnung hatte was los war. Die fragten mich aufgrund der Symptome auf den Kopf zu: "Nehmen sie XYZ-Medikamente?" (und die nahm ich tatsächlich seit einigen Tagen).

Als ich den verschreibenden Arzt darauf angesprochen habe, konnte das angeblich alles unmöglich sein ... (?!?!) also weder die Nebenwirungen an sich (die sich übrigens bei späterem Nachlesen auch im Beipackzettel wiederfanden, nur hatte ich das vor dem Besuch des Bereitschaftsdienstes einfach gar nicht auf dem Plan) noch sei die Aussage der anderen Ärzte zu verstehen.
NOCHMAL: der Bereitschaftsdienst hat mich ohne dass ich etwas geäussert hätte, auf exakt diese Medikamentengruppe angesprochen, das KANN doch unmöglich ein verrückter Zufall sein?

Natürlich kann kein Arzt der Welt voraussehen welche Nebenwirkungen sein Patient vielleicht erleben wird, das ist klar ... aber der Umgang damit und ob man als Patient ernst genommen wird, damit steht und fällt dann schon mein Vertrauen.

„Arnstadt“ (Pseudonym)

In jedem Beruf gibt es fähige, durchnittliche und Stümper.
Bei Ärtzten sind die folgen nur leider oft ungesund.

Man muss eben hartnäckig weiter suchen.


Absolut!!👍🏽👍🏽👍🏽

Das kostet Nerven, Zeit Kraft und manchmal sogar Kontakte, wenn man sich weder mit dem Umgang der Mediziner noch deren RatSCHLÄGEN abfinden will.
Aber: ES lohnt sich!!
Nach etwa 2 Jahren "trial and error" habe ich nun ein kompetentes Netz von Ärzten denen ich mich auf Augenhöhe anvertraue.
Die "Vereinbarungen" die ich dort treffe, haben für mich Hand und Fuss und ich halte mich daran.

„Ravensburg“ (Pseudonym)

Mein "kompetenter Orthopäde" ist Physiotherapeut.
Der darf bloss zB nicht die erlösenden Spritzen geben im Akutfall.

„Arnstadt“ (Pseudonym)

@Paul N.

Angesichts Deiner beruflichen Knochenbelastung wäre ein kompetenter Orthopäde aber durchaus wünschenswert als Option falls es mal komplizierter wird...-wenn ich Du wäre!
(Was Göttin verhindern möge..*huust)

Im Ernst:
Nach meiner Erfahrung ist gerade die Suche nach einem passenden Orthopäden fast so aufwendig wie das Suchen nach der berühmten Nadel im Heuhaufen 😠

„Ravensburg“ (Pseudonym)

Ich hatte eine Kur beantragt, um dort mal ausdiagnosdiziert zu werden und zu lernen was und wie ich mir gymnastisch etc. gutes tun kann.

Liegt natürlich auf Eis, wegen neuer Firma/Probezeit.
Leider kann ich eine Kur, lau Krankenkasse, nicht mit Urlaub koordinieren sondern muss relativ kurzfristig auf die Zuweisung eines freien Platzes reagieren. Kur= Krankschreibung.

„Ravensburg“ (Pseudonym)

Ich denke,
die Göttin wird Deinem Wunsch nicht Ich zu sein gewähren^^

„Arnstadt“ (Pseudonym)

Ja, ich habe da auch Vertrauen in die göttliche Weisheit und Nachsicht^^


aber nochmals ein (unerwünschter ?) Tipp:
Erkundige Dich lieber nach Reha- Massnahmen beim Rentenversicherer, denn es geht um die Erhaltung Deiner Arbeitskraft und weniger um Erholung im Sinne einer Kur.

„Quickborn“ (Pseudonym)

@Paul
Du hast echt in einer orthopädischen Praxis nach einem anderen, fähigen Orthopäden gefragt? 😂😂😂

„Espelkamp“ (Pseudonym)

Ich muss mich da leider Kaffee-Pause, 🐈 Cheshire-Cat76 🐈 , Mattilda, luna und Paul N. anschließen, negative Erlebnisse mit Ärzten (und Medikamenten) prägen einfach massiv. Nicht nur, aber auch im Zusammenhang mit meinen nach wie vor ungefärbten Haaren. Es ist ein bisschen wie mit Beziehungen. Wenn man richtig schlechte Erfahrungen gemacht hat, tut sich der nächste Partner schwerer.

Ich frage mich wie man Ärzten richtig bewusst machen könnte, dass Patienten nicht bockige, sture Lügner sind sondern, dass Erfahrungen mit ihren Kollegen dazu führten, dass wir so sind, wie wir sind.

„Meckenheim“ (Pseudonym)

Vor allem das mit dem Lügen ist so ein Punkt. Ich habe einen Hausarzt den ich allgemein als ganz gut empfinde, er hat aber einen Haken.
Bei mir wurden leicht erhöhte Harnsäurewerte festgestellt und er meinte "Nicht so viel Fleisch und nicht so viel Bier!".. erstens habe ich gut 25 Jahre meines Lebens komplett vegetarisch gelebt und esse auch heute eher wenig Fleisch, zweitens habe ich im ganzen Leben vielleicht insgesamt 1/2 Glas Bier getrunken, weil ich den Geschmack und den Geruch total hasse. Das sagte ich ihm auch ... und er meinte nur stoisch: "NICHT so viel Bier!" (WTF?!? 😂 ) - ich ebenso stoisch: "Ich trinke KEIN Bier!" ... man fühlt sich dann halt entweder wie im Irrenhaus, oder wie ein Lügner hingestellt. Vermutlich ist es aber nur Überforderung des Arztes weil sein Schema nicht greift und das ist dann so ein Punkt, wo ich an einem Arzt, den ich an sich als gut empfinde schwer zu zweifeln begeinne.

„Quickborn“ (Pseudonym)

Sorry Kaffe-Pause, aber ich musste gerade wirklich lachen. Oft sind sie ja zumindest so flexibel, dass sie dann 'wenig Alkohol' sagen. 😆
Das mit dem Schema ist oft so ein Ding.
Ich weiß noch, wie ich mal kurzfristig ein starkes Schmerzmittel nehmen musste und der Doc so im Nebensatz sagte: "Aber besser keinen Alkohol trinken, während sie die Tabletten nehmen".
Ich hab dann nur leicht grinsend gesagt, dass ich momentan wirklich alles andere als Alkohol im Kopf hätte und dann mussten wir beide lachen.
Stand halt in seinem PC und er hat es angemerkt, unabhängig davon, ob ich oder ein kranker Alkoholiker vor ihm saß. ^^

„Espelkamp“ (Pseudonym)

Richtig, Kaffee-Pause, mich macht das schon kirre, wenn mir irgendwelche Menschen nicht glauben, aber der Arzt, mein Arzt, na, also, wie soll das gut gehen, wenn der dauernd denkt, dass ich lüge, so kommen wir nicht auf einen grünen Zweig.

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

Frauen schnarchen nicht! Frauen schnurren! 😾

Sorry, war etwas OT, musste aber sein 😁

„Espelkamp“ (Pseudonym)

Also neulich wurde mir gesagt, dass ich friedlich und zufrieden aussehen würde beim schlafen. Höchstwahrscheinlich war es purer Opportunismus ... Ich weiß nämlich, dass ich ganz entsetzlich schnarche ... Laut und unsexy ...


Außerdem wollt ich mal "Aua am Finger" schreiben. Musste mal sein.

Ich geh immer erst wenn ich nur noch krabbeln kann. Ich hab in meinem Leben schon zuviel Ärzte ertragen müssen durch chronische Krankheiten. Gebrochene Finger und Zehen hab ich schon öfters ignoriert. Mitm gebrochenen Mittelfuß auch erst 14 Tage später ins KH. Ich bin schon so aufgewachsen. Mein Arzt meckert oft genug weil ich nicht früher komm. Meine Schmerztoleranz ist sehr hoch.
Medikamente nehm ich jedoch wie verordnet. Haben ja auch meistens Sinn. Oxicodon und Fentanil brauch ich Gott sei dank nicht mehr.
Mit meinem Hausarzt bin ich auf Du und Du. Das wahr auch der erste Arzt der vor 20 Jahren erkannt hat was mir wirklich fehlt und wie es zu behandeln ist so weit überhaupt möglich.