
Weil das Thema Gesundheit ja wohl etwas mehr als nur "Ernährung und Abnehmen" beinhaltet?

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
Weil Abnehmen im Besten Fall nur am Rande etwas mit Gesundheit zu tun hat, meist sogar gar nichts.
Weil das Thema Gesundheit sehr viel umfasst: Körper und Psyche und Ernährung nur ein kleiner Splitteranteil dieses Themas ist und Diäten wiederum auch nur ein Splitteranteil des Themas Ernährung ist.
Weil mir meine Gesundheit wichtig ist und weil das kein Widerspruch dazu ist, dass ich Diäten ablehne, sondern im Grunde eine logische Folge.

@ Kaffeepause.. dein Wort in die Ohren mancher Ärzte, die Diät immer noch mit Gesundheit verbinden.

Danke an Apfel und Kaffeepause - ihr habt auch meine Meinung perfekt abgebildet. Es gibt eben nur ein rf.

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
@ Kaffeepause.. dein Wort in die Ohren mancher Ärzte, die Diät immer noch mit Gesundheit verbinden.
Es gibt auch Ärzte die das anders sehen:
https://www.rosenfluh.ch/media/arsmedici/2010/02/Abspeckprogramme_sind_Psychoterror.pdf

„Dormagen“ (Pseudonym)
@Kaffee-Pause
*seufz
VIIIEEL zu SCHADE, dass dieses Interview, mit dem von uns so geschätzten Dr. Gunter Frank, hier so unter ferner liefen auftaucht!
Die Diskussion seiner Thesen wäre unbedingt ein eigenes Thema wert!!

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
Und doch passt dieser Artikel hierher besser als in ein eigenes Thema, Mattilda - ich finde es wichtig, dass klar wird: es geht nicht nur um irgendeine persönliche Vorliebe oder einen Machtkampf, es gibt durchaus rein sachliche Argumente die für eine diätfreie Zone sprechen.
Wenn selbst gestandene Mediziner, in diesem Fall sogar ein Experte für Ernährungund Gesundheit sagt: "Übergewicht (hat) wenig mit Kalorien zu tun" und "Abspeckprogramme (richten) eher Schadenan als (zu) helfen"
und
"dass es keine verlässliche Therapie zur langfristige(n) Gewichtsreduktion gibt. Das bestätigen uns alle Fachgesellschaften in ihren offiziellen Veröffentlichungen.
Statt einzuräumen, dass wir keine verlässliche Methode haben, heisst es, die Dicken seien undiszipliniert – und das ist feige und ziemlich gemein. "
liest sich das anders, als wenn eine Kaffeepause greint: "Ich will aber ein diätfreies Forum, weil es mir persönlich besser gefällt"
Ein diätfreies Forum ist ein aktiver Beitrag dazu, einen Raum frei von diesem Psychoterror zu halten und dicke Menschen zu stärken und zu unterstützen ihren eigenen Weg zu finden und mehr auf ihren Körper zu hören und zu ihm zu stehen, statt ihn sich mies- und kleinreden zu lassen.

Aber dann verstehe ich das Monieren nicht, wenn doch die Rubrik Gesundheit wenig bis gar nichts mit Abnehmen /Diät zu tun hat ( ich ziele nur auf beiläufige Inhalte wo abnehmen/Ernährung kurz angerissen werden) was stört denn jetzt? Ein Hauptthema darüber habe ich noch nirgends gefunden.

„Freising“ (Pseudonym)
"Ohne abgetrennten Bereich halte ich es auch für eine schlechte Idee. Mit Extrabereich bin ich nach wie vor dafür. Wir werden sehen ... "
Schließe mich der Meinung von Optimistin an. Man kann ja auch mal 'optimistisch' sein, dass das alles gesittet stattfindet und einen Mehrwert für die Diskutierenden hat.

„Erlangen“ (Pseudonym)
"Ein diätfreies Forum ist ein aktiver Beitrag dazu, einen Raum frei von diesem Psychoterror zu halten"
Mehr muss dazu nicht gesagt werden denke ich.
Abgetrennte Bereiche, Freischaltungen etc.
Wie heisst es auf Neudeutsch?
Triggern.
Wer sich mit dem Thema stresst wird sich früher oder später dazu hinreissen lassen sich freizuschalten/der Gruppe bei zu treten.
Und die von Frau Apfel erwähnten einstreuungen werden garantiert statfinden.
Und "triggern"

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
Ein Hauptthema darüber habe ich noch nirgends gefunden.
Weil das Thema als Hauptthema hier (noch) nicht erwünscht ist, rudi. Es ist doch kein Zufall, dass Diäten hier kaum vorkommen, sondern der Regel 4.7 zu verdanken.
Es ist einfach nicht so, dass Diätthemen nur unter rein gesundheitlichen Aspekten mal kurz angesprochen werden, sie machen sich überall dort Platz, wo ihnen Platz geboten wird.
Sei es im "Was koche ich heute" Thread in dem plötzlich um Low Carb Alternativen gebeten wird und die Vorteile von Schlank im Schlaf besprochen werden, sei es in einem Rundum Leben Thema wie "Adipös auf dem Cover" in dem es eigentlich um die positive Darstellung Dicker in den Medien geht und das ziemlich schnell bei "Ich und meine Frau haben ja auch abgenommen und das Gewicht gehalten, also müsste das bei anderen auch klappen, sagt mein Arzt" landete. Nur zwei von vielen Beispielen.
Du wolltest wissen warum Leute im Bereich Gesundheit lesen, wenn Ernährungsthemen stören...
Ich lehne Diäten deshalb ab WEIL ich mich für meine Gesundheit interessiere und sie mir am Herzen liegt, warum sollte ich den Bereich Gesundheit meiden - er interessiert mich ja. Diäten abzulehnen bedeutet nicht, dass einem die eigene Gesundheit egal ist ... das ist ja der eigentliche Witz daran.

„Dormagen“ (Pseudonym)
Ich glaube aber auch, dass eine scharfe Trennung zwischen "Ernährungsumstellung" aus gesundheitlichen Gründen oder zum Zweck der Gewichtsreduktion nicht möglich ist..
Denn das Stichwort "LowCarb" zeigt es ja recht deutlich:
Häufig propagiert von Ärzten bei Diabetes..
aber genauso oft als Weg zur Abnahme genutzt..
Und in beiden Fällen würde von fast allen Ärzten eine Reduktion des Körpergewichtes begrüßt..
oder die versch. "Fasten"ansätze....
oder eben im Falle von Adipositas Grad3 die Chirurgie :-((
Niemand, der ein bißchen die Medien verfolgt nennt eine Diät noch Diät.
Es heißt jetzt immer Ernährungsumstellung...egal zu welchem Zweck 🙄

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
Doch, ich nenne eine Diät eine Diät.
Ich glaube nicht mal, dass in der Realtiät noch eine scharfe Trennung zwischen Diät aus gesundheitlichen Gründen und aus optischen Gründen noch möglich ist. Und im Forum schon drei mal nicht.
Mein Ex-Freund und ich waren beim gleichen Hausarzt. Beide mit ähnlichem BMI, mein Freund aber im Unterschied zu mir mit deutlich mehr gesundheitlichen Einschränkungen als ich, die man theoretisch auf das Gewicht zurückführen könnte => Bluthochdruck, Probleme mit den Gefäßen, Fettleber.
Bei ihm: Verständnis für die enorme Schwierigkeit abzunehmen und postivie Unterstützung seiner Bemühungen ohne Druck. "Jedes Kilo weniger hilft schon, mir ist aber bewusst wie schwer das ist, Herr Pause" Kein Wort von OP oder Radikaldiät.
Bei mir: "Frau Pause, haben Sie schon an Adipositaschirurgie gedacht? Da ist so viel möglich und eine grosse Abnahme gut machbar. Oder wenigstens mal ne Abspeckkur. Das ist so schade, so eine hübsche Frau und dann so viel Übergewicht."
Da kann mir wirklich keiner erzählen, es ginge alleine um die Gesundheit. Nicht mal bei Ärzten.

„Dormagen“ (Pseudonym)
OffTopic:
Die "Abspeckkur" wird von den Krankenkassen auch nicht mehr genehmigt....rate mal WARUM?^^...*augenroll

„Steinfurt“ (Pseudonym)
Diäten sind immer ungesund....Punkt...aber sich rund um das Thema Ernährung, gesunder Möglichkeiten, den lahmen Soffwechsel wieder in Gang zu bekommen...Erfahrungen in diesem Bereich auszutauschen, ja , das fände ich toll...gerade wenn man von Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüse, Lipödem usw...betroffen ist oder sich eben mit einer Essstörung herumschlägt...und ja, das würde ich mich auch hier wünschen...denn es ist dann doch unter gleichgesinnten angenehmer und freier, sich darüber auszutauschen , wie in gemischte Foren, bei denen dann schon gejammert und geweint wird, weil man nicht mehr in Größe 40 reinpasst...zumindest geht es mir da so, das ich mich da nicht mehr offenbaren mag....das propagieren von dem Weg der Wege und Extremdiäten, bei denen man in kurzer Zeit Kilos im Zweistelligen Bereich verliert( Atkins und was es da sonst noch alles gibt) würde ich da rausnehmen....Adipositaschirugie auch, denn dafür gibt es wirklich genug Plattformen, wo sich gleichgesinnte austauschen und Informationen holen können

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
Ich weiß das Mattilda, mein Ex-Hausarzt allerdings offenbar nicht. Der wusste auch nicht, dass mir kein Facharzt der Welt heute noch das (von ihm empfohlenes) Magenband verpassen würde.
Und genau, weil Ärzte oftmals nicht sonderlich gut informiert sind, ist das Forenargument: "Mein Arzt sagt aber ..." oder "Ärzte sehen das anders" für mich ein Argument was ich trotzdem hinterfrage, auch wenn ich keine Medizinerin bin.
Sternentänzerin wo fängt Extremdiät an und wo hört Ernährungsumstellung auf? Ab wieviel kg zu viel darf man jammern und wann beginnt eine Esstörung? Ist man erst magersüchtig wenn man 32 kg wiegt und erst essüchtig wenn man 150 kg auf die Waage bringt?
Ein bisschen Diätforum ist wie ein bisschen schwanger. Das geht nicht und lässt sich nicht kontrollieren, zumal ja heutzutage, wie Mattilda sagt, kein Mensch mehr eine Diät macht. Selbst die extremsten Ansätze werden als gesundes Fasten oder ein (zeitweises) Umstellen der Ernährung verkauft.
Diäten sind dennoch praktisch alle Ansätze.

„Dormagen“ (Pseudonym)
Ich weiß, dass Du das weißt KP :-))
Und das Magenband (oder noch besser Magenballon..öööörks) begegnet mir bei Ärzten auch permanent obwohl es längst nicht mehr State of the Art ist...*augenroll
DAS hab ich am allerallerliebsten^^:
Ärzte die mir ohne Not eine OP um die Ohren hämmern, aber NULL!! informiert sind...😡

„Horb am Neckar“ (Pseudonym)
Ich könnte schon wieder durch eine Wand, wo kein Loch Ist!
@Kaffee-Pause kannst Du ein einziges Mal so zitieren, dass Du Deine Interpretation raus lässt?
"Ich und meine Frau haben ja auch abgenommen und das Gewicht gehalten, also müsste das bei anderen auch klappen, sagt mein Arzt"
also müsste das bei anderen auch klappen
Habe ich nie gesagt, nie gemeint, noch nicht mal gedacht.
Aber Kaffee-Pause kann zwischen den Zeilen lesen und weiß immer genau, was andere eigentlich sagen wollen.
Und wehe, jemand widerspricht dann, dann gibt's immer Krach.

Wenn hier auch noch eine Diät-Ecke eingerichtet wird, bin ich weg. Ich habe mich vor einigen Jahren gefreut, eine Internetseite zu finden, auf der ich nicht mit diesem Thema traktiert werde. Wer das Bedürfnis hat, sich mit anderen über Ernährungsformen, AO oder Gewicht prinzipiell auszutauschen, kann das meinethalben per PN oder auf selbst organisierten Treffen tun.
Ich weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist, aber hier die wirklich letzte Nische auch noch mit Tipps zur Ernährung vollzumüllen, halte ich für unnötig.
Bitte lasst die Regel doch so, wie sie ist. Das war gut und sinnvoll so.

„Dormagen“ (Pseudonym)
@IsterMix
hol mal tief Luft und geh Dich woanders streiten.
Hier gehts um die Regel 4.7.
Wenn du mit Kaffee-Pause was zu klären hast, tu dies bitte im OffTopic oder per PN.

„Horb am Neckar“ (Pseudonym)
Wenn ich falsch zitiert werde schreibe ich es dahin wo ich zitiert werde und nicht dahin, wo niemand weiß worum es geht.

„Dormagen“ (Pseudonym)
Ich weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist, aber hier die wirklich letzte Nische auch noch mit Tipps zur Ernährung vollzumüllen, halte ich für unnötig.
Bitte lasst die Regel doch so, wie sie ist. Das war gut und sinnvoll so.
@PeppermintPatty
Nach meinem Gefühl IST die Regel 4.7 längst aufgeweicht :-((
Kaffee-Pause hat einige Beispiele genannt...mir fielen noch mehr ein :-((
UNd OB und in welcher Form die Regel weiter Bestand hat, entscheidet ja sowieso BJÖRN!

„Eisenhüttenstadt“ (Pseudonym)
IsterMix, das war kein Zitat, sondern die Tendenz eines Thread überspitzt auf den Punkt gebracht.
Hätte ich wörtlich zitieren wollen hätte das so ausgesehen:
IsterMix 12.08.2018, 13:50
es gibt durchaus Leute die erfolgreich auf Dauer ohne Jojo Effekt abgenommen haben. Mit Diäten.
Also ich finde eine Haltung, die verallgemeinernd behauptet, das bringt nix, weil jeder nach einer Diät mehr wiegt wie vorher, gefährlich und falsch.
IsterMix 12.08.2018, 17:18
Also ich habe vor ca vier Jahren durch Diät 25 kg abgenommen. Ich habe danach durch regelmäßigen Sport und Ernährungsumstellung mein Gewicht stabilisiert, also einen Jojo-Effekt vermieden. Diese Phase hat etwa 2 Jahre gedauert.
Inzwischen kann ich mir wieder öfters was gönnen, gehe gerne mal schön Essen (Pizza und Co.) und trinke auch Wein oder Bier.
Das einzige, was ich beibehalten habe ist regelmäßig Sport.
Ich glaube, das ist genau die Art von Beiträgen die hier mit ungebetene Diätratschläge gemeint sind, IsterMix.
Und ich kann dazu nur sagen, dass es pauschal für jeden so nicht funktioniert sagt kein Mensch (auch ich nicht, denn für Dich hat es offenbar funktioniert), aber
"dass es keine verlässliche Therapie zur langfristige(n) Gewichtsreduktion gibt. Das bestätigen uns alle Fachgesellschaften in ihren offiziellen Veröffentlichungen.
sagen sogar Studien und Mediziiner.
Das mag in Deinen Augen "gefährlich und falsch" sein, es ist dennoch eine Aussage die nicht ich mir aus den Fingern gesaugt habe, sondern die belegt und ernstzunehmen ist.

„Dormagen“ (Pseudonym)
Ich werde private Auseinandersetzungen , die OffTopic sind ausblenden
Ich bitte darum beim Thema zu bleiben.
Edit sagt KP hat die Kurve zum Thema hinbekommen ....
Ich bitte Istermix die persönlichen Angriffe zu unterlassen

Letztendlich alles so lassen und nicht wegen jedem Wort was damit in Verbindung gebracht werden kann, auf die Goldwaage legen.
Es wird sich nicht vermeiden lassen. Bin ich superempfindlich, muss ich Gesundheit und Rezepteecken meiden. Dactaucht einfach aus der Situation immer mal was auf.