Darf Dein Partner...rauchen?/Alkohol trinken?

in „Anregungen und Support“

Zu diesem Thema gibt es 92 Antworten

„Bautzen“ (Pseudonym)

Empfindest Du das so Justme63? Das tut mir leid. Es gibt so viele Raucher und für mich gefühlt noch mehr Raucherinnen. Aber man sieht oft nur die andere Seite.

„Wandlitz“ (Pseudonym)

Raucher als verachtet und ausgegrenzt wahrzunehmen finde ich schon echt skurril. Rauchen ist nunmal nicht nur für mich selbst sondern auch für meine gezwungenermaßen mitrauchende Umwelt schädlich. Und da wo der Schutz der Unversehrtheit des anderen anfängt hört meine Selbsrbestimmung auf. Das hat mit Ausgrenzung nun mal gar nichts zutun. Da die Raucher das leider nicht von sich aus hinbekommen- mussten Gesetze her. Und da wo mein Privatbereich anfängt mache ich die Gesetze. Rauchende Freunde müssen wenn sie mich besuchen darauf Rücksicht nehmen sonst müssen sie gehen. Ich hatte bereits zwei Mal Raucher als Partner und habe wirklich keinen Bock mir das nochmal anzutun. Diese Diskussionen ob ein „Fenster aufmachen „ nicht reicht... ist doch kalt draußen....dann wird direkt an der Haustür geraucht und alles zieht rein. Klamotten riechen nach Rauch .... Küsse riechen und schmecken nach Aschenbecher....( El Diablo- du glaubst doch nicht im Ernst das danach dann sich einer hinstellt und Zähne putzt ) Nein... man kann es vielleicht bei Freunden noch gerade so durch Kompromisse hinbekommen. Aber in einer Partnerschaft halte ich das für unmöglich. Da wird immer der Nichtraucher den kürzeren ziehen und ich bin dazu nicht mehr bereit. Und nein... mein Mitleid hält sich in Grenzen 🙄

„Sprockhövel“ (Pseudonym)

@ HL was ist da nicht zu glauben.

Meine Ex hat das gemacht, also wenn sie sich mir nähern wollte.
Ich bin Nichtraucher und kiffe auch nicht.
Natürlich riecht man dann trotzdem was.

Mir reicht es schon, wenn jemand ernsthaft versucht die Beeinträchtigen zu verringern.

Wenn man sich als Nichtraucher mit einem Raucher ins Bett legt, wird man immer was merken.

Rauchen war aber bei mir kein Beziehungskiller.

Ich bin da sehr direkt " Du stinkst aus dem Mund, geh Zähne putzen" 🤷😈

„Übach-Palenberg“ (Pseudonym)

Verbote helfen da wenig... muss passen und ein weg gefunden werden damit gemeinsam umzugehen.. wenn man mag

„Dachau“ (Pseudonym)

Also ich habe immer sehr sehr gerne und viel geraucht. Ich mochte auch das ganze drumherum. Silbernes Cigarettenetui, DuPont Feuerzeug, Cigarettenspitze etc etc. Irgend wann sagte mein Doc beim Lunge abhören dann "so ab 40 hörste besser auf" - das hab ich dann gemacht. Es war ganz einfach aufzuhören. Dank der neuen Dampfgeräte riecht es jetzt nach Vanille-Haselnuss.

Was ich heute noch vermisse ist die berühmte "Cigarettenlänge" als praktischer Zeitvorgeber in Pausen, wenn man auf den Wagen wartet etc.

Zudem fand ich rauchen von Cigaretten mit den ganzen schönen Utensilien eleganter.

Zeit kann man zwar an modernen Dampfen einstellen...aber es ist da irgendwie nicht das selbe.

Ansonsten konnte ich mit Dampfen das Rauchen sofort ersetzen - ohne Probleme.

Das schädliche am Rauchen ist in der Hauptsache eben der Rauch und nicht das Nikotin.


Und das ist es was ich haben will. Für die Nerven und so.

„Wandlitz“ (Pseudonym)

El Diablo... du bist schon krass, ich überlege grad was passiert wäre wenn Ich das meinen Partnern so gesagt hätte.... "Du stinkst aus dem Mund, geh Zähne putzen" ... ich tippe mal das es noch schneller vorbei gewesen wäre .... nein wäre nicht meine Art und Weise . Ich bin auch direkt allerdings finde ich das dann schon auch verletzend. Naja jeder tickt da eben anders.

Tronje ... ja das Dampfen, ich habe an mir fest gestellt das es mich überhaupt nicht triggert. Der Geruch ist völlig anders. Es sieht anders aus... mein Gehirn nimmt es nicht als Rauchen wahr :-D irgendwie. Damit hätte ich kein Problem. Ich selber würde es aber nicht machen wollen. Ich war ebenfalls Raucher und habe 1999 mit dem Rauchen aufgehört.

Ich war bis 2014 starke Raucherin mehr als 3 Jahrzehnte. Und ich rauchte in jeder Lebenslage, lach.
Allerdings stört mich bis heute nicht der Geruch von ein /zwei Zigaretten.
In meinem Freundeskreis (auch Kollegen) rauchen nur noch wenige. Viele haben aufgehört oder rauchen nur noch gelegentlich.
Die Raucher gehen immer raus zum rauchen. Ich kann aber auch daneben sitzen ohne Probleme.
In eine verrauchte Bude mag ich mich aber auch nicht mehr setzen. Wobei ich das auch als Raucherin nie gerne mochte.

Als ich mit meinem Partner zusammen kam, rauchte er. Er hatte eine heftig miese Lebenslage hinter sich und hatte nach 15 Jahren wieder angefangen zu rauchen.
Er rauchte aber immer nur draußen.
Nach 6 Monaten ging ihm das rauchen selber auf die Nerven und er hat wieder aufgehört.
Es war nie "Thema" in unserer Beziehung.
Häufiger Zähne putzen oder öfters ein Kaugummi kauen machte er von alleine.

Mit dem Alkohol ist es ähnlich.
Im Freundeskreis trinken sehr viele mit zunehmendem Alter auch nichts mehr (meist aus gesundheitlichen Gründen) oder nur noch sehr selten mal ein Bier o.ä.
Was aber auch kein Problem ist.
Seit 2020 trifft man sich ja eh nicht mehr vorrangig in Clubs oder Kneipen....oder überhaupt drinnen
;-)

„Sprockhövel“ (Pseudonym)

@HL ja ich bin total ehrlich zu meiner Partnerin. Frauen, die meine ungeschminkte Wahrheit nicht vertragen, halten mich nicht aus.
Ich meine das ja überhaupt nicht böse, es ist nur so, dass ich in einer Beziehung nicht rum rede.

Und ganz ehrlich, ist es nicht besser sich die Zähne zu putzen und/oder mit CB 24 zu spülen, als wenn ich mich angewidert weg drehe?

Ehrlichkeit in der Beziehung ist mir wichtig und ja manchmal tut das auch weh.

Aber ich habe deshalb meine Partnerin nicht weniger lieb.

Ich denke jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er raucht und wie sein Alkoholkonsum aussieht. Jemanden gar auszugrenzen der Raucher ist…. warum?! Das ist doch kein Mensch zweiter Klasse! Auf so nen Gedanken bin ich als Nichtraucherin all die Jahre noch nie gekommen. Hat doch jeder seine Ecken und Kanten. Der Nichtraucher, wie der Raucher….

*Ich denke mal jeder Nichtraucher muss sich die Frage stellen, ob er mit nem Raucher als Partner an seiner Seite klar kommt.* Und wenn er dies am Anfang der Partnerschaft bejaht, sollte er nicht mittendrin den Partner versuchen „umzuerziehen“ und zum Nichtraucher umzufunktionieren wollen. Entweder es passt oder passt nicht. Das sollte jeder Nichtraucher für sich vorher abklären. Und deshalb ist denke ich mal im Profil die Möglichkeit gegeben zu sagen bin Nichtraucher, komme aber mit Raucher als Partner klar. So fasse ich den Sinn dieser Abklärung jedenfalls auf.

„Wandlitz“ (Pseudonym)

El Diablo ... ja wie gesagt , ich bin auch ein Freund von Ehrlichkeit. Aber ich würde das so nicht formulieren. Und gerade bei diesem Thema gehe ich deshalb den Weg der Vermeidung oder Ausschluss ...wie auch immer das genannt werden möchte. Ich bin da eben sehr radikal. Da wird es keinerlei Diskussion wie auch immer geartet in der Partnerschaft geben übers Rauchen weil mein Partner nicht rauchen wird. Dampfen mal ausgeschlossen, das sehe ich nicht so eng.

Wendy , in dem Punkt bin ich absolut bei Dir... wenn man weiß das man damit nicht klar kommt sollte man es von vorne rein ausschließen und klar das klar kommunizieren. So respektiere ich den Raucher und mich auch. Denn umerziehen will ich niemanden. Grundsätzlich finde ich , sollte man das mit allen Themen machen , von denen man weiß das man da wenig bis gar nicht kompromissbereit ist. Das muss vorher kommuniziert werden. In der Partnerschaft zu erwarten oder zu fordern das der Partner sich darauf einstellt und immer sich selbst zurück stellt halte ich für falsch. Kompromisse werden in jeder Partnerschaft notwendig aber es gibt Punkte da ist man einfach nicht Kompromissbereit. Wir sind ja alle keine 20zig mehr.

„Sprockhövel“ (Pseudonym)

Ja ok HL , ich gebe einfach die Chance für einen Kompromiss, du sagst ich verhandle da gleich gar nicht.

Das ist nicht mein Weg.

Mit mir kommen Menschen gut klar, die über das was ich sage nachdenken und dann auf mich eingehen.

Es wird immer was auftauchen, was dir nicht passt.
Man kann nicht immer deshalb die Beziehung aufgeben.

Nach Monaten oder Jahren taucht dann was auf .... .
Glaube, Esoterik, Tierliebe, geheime erotische Wünsche, Drogen, Alkoholsucht.
Anfangs bleibt vieles verborgen, wenn man die Zuckerseite präsentiert bekommt.

Erst wenn man zusammen wohnt lernt man Menschen richtig kennen.

Bei mir ist das anders, es gibt keine Zuckerseite 👹👹👹

„Wandlitz“ (Pseudonym)

El Diablo... möglich das Ich Dir da Unrecht tue - aber es wirkt schon so ein bisschen als ob diese Kompromissermöglichung Deinerseits nur in eine Richtung geht :-D. Du bist eben ein Alphatier, Man kommt mit Dir gut aus wenn man über Deine Sichtweise nachdenkt und auf Dich zugeht. Du legst die Rahmenbedingungen fest und so läuft es oder gar nicht. Das ist zumindest nicht mein Verständnis von einem Kompromiss

Ich bin durchaus in der Lage echte Kompromisse einzugehen -... aber eben nicht in jedem Punkt. Ein Kompromiss wäre für mich etwas wo sich beide Seiten aufeinander zu bewegen und einen Weg finden mit dem BEIDE zurecht kommen. Bedeutet in der Regel das sich beide aus Ihrer Komfortzone raus bewegen. Wenn das bei bestimmten Punkten nicht möglich ist dann finde ich es ehrlicher das gleich zu kommunizieren und eben auszuschließen.
Aber das bezieht sich eben nur auf vereinzelte Punkte. Zumindest bei mir.